So, 16:24 Uhr
25.11.2001
Kandidat und Vorstand gewählt
Nordhausen (nnz). Die Christdemokraten im Landkreis Nordhausen haben ein anstrengendes Wochenende hinter sich. Im Mittelpunkt ihres Kreisparteitages standen Wahlen, nicht die K-Frage.
Bevor der eigentliche Parteitag der Nordhäuser Christdemokraten begann, erhielt Bundestagsabgeordneter Manfred Grund das Votum der Delegierten für eine erneute Kandidatur für den Wahlkreis 190. Gewählt wurden gleichzeitig die Delegierten zur Aufstellung des Direktkandiaten und der Landesliste. Vor allen Dingen die wirtschaftspolitische und sozialpolitische Kompetenz, die Heimatverbundenheit und seine Nähe zu den Bürgern in der Region wurden bei Manfred Grund durch die Delegierten des CDU-Parteitages hervorgehoben. In der darauf folgenden Abstimmung erhielt Grund ein einstimmiges Votum der über 100 Teilnehmer des Parteitages für seine Kandidatur im Wahlkreis Nordhausen/Heiligenstadt für die Bundestagswahl 2002.
Auf dem CDU Kreisparteitag am Samstag wählten die Mitglieder des Parteitages auch ihren neuen Kreisvorstand. Landtagsabgeordneter Dr. Klaus Zeh, wurde bei der Wahl zum Kreisvorsitzenden mit 89,6 Prozent der abgegebenen Stimmen erneut zum Kreisvorsitzenden gewählt. Ebenfalls unverändert im Amt bleiben seine Stellvertreter Egon Primas, MdL und Landrat Joachim Claus. Bestes Ergebnis konnte Kreisschatzmeister Sven Lutze für sich verbuchen. Lutze wurde bei nur einer Gegenstimme erneut zum Kreisschatzmeister gewählt. Der Bericht der Rechnungsprüfer empfahl dem Parteitag die Entlastung des Kreisvorstandes für die Geschäftsjahre 1999 und 2000. Als Beisitzer wurden in den Vorstand gewählt:
Christa Biesenbach (Nordhausen),
Manfred Blume (Ellrich),
Doris Eisfeld (Bleicherode),
Carola Böck (Nordhausen),
Dr. Uwe Landsiedel (Bleicherode),
Hans-Jürgen Lill (Nordhausen),
Gisela Buttgereit (Nordhausen),
Birgit Henning (Bleicherode),
Friedrich-Wilhelm Neu (Nordhausen), Wolfgang Kern (Ilfeld),
Prof.Dr. Heinrich Markgraf (Nordhausen) und
Hans-Jürgen Jeske (Niedersachswerfen).
Für Überraschungen auf dem Parteitag sorgten vier Initiativanträge. Dr. Klaus Zeh, Egon Primas, und Landrat Joachim Claus brachten ihre
Initiative "Nordhausen-tolerant" ein. In der Begründung betonte Zeh: "Der Kreis Nordhausen und seine Menschen müssen Symbol für Toleranz und Offenheit, und gegen Gewalt, Extremismus und Terrorismus werden. Wenn Rechte und Linke gewaltbereite Gruppen die freiheitliche Demokratie aushöhlen wollen, müssen sich Demokraten gegen Extremismus und Terrorismus zur Wehr setzen." Einstimmig wurde dieser Antrag bestätigt. Der Ortsvorstand Nordhausen brachte einen Antrag zur Befürwortung des Industriegebietes "Goldene Aue" ein. Dieser Antrag wurde durch einen Antrag des Stadtverbandes Heringen ergänzt und genauer definiert. Hierin wurde der Kreisvorstand und die CDU-Kreisfachausschüsse beauftragt, sich auch mit den Problemen der Entschädigung Betroffener sowie den verbundenen Risiken genau auseinander zusetzen und Fragen der Bildungspolitik, insbesondere im Bereich der Berufsschulen einzubeziehen. Gerade Fragen der Berufsausbildung und deren Profile sind wirtschaftsnahe und für Investitionsentscheidungen wichtige Punkte. Hier muss die CDU Einfluss nehmen. Im Ergebnis ist im März des kommenden Jahres ein Wirtschafts- und Bildungspolitischer Parteitag der CDU einzuberufen, der sich mit einem entsprechenden Leitantrag befasst.
Der vierte Antrag an den Parteitag wurde von Stefan Nüßle eingebracht. Der CDU Ortsvorstand Nordhausen und die Unterzeichner des Antrages forderten hierin den Kreisvorstand auf, CDU-Grundsatzprogramm für den Kreisverband Nordhausen zu erarbeiten und zu verabschieden. Schwerpunkte dieses Programms bilden die stärkere und für die Mitglieder erlebbarere programmatische Auseinandersetzung mit Themen der Region sowie die Beschreibung von Rahmenbedingungen einer christdemokratischen Zukunftspolitik für die Region Nordhausen die Stärkung der innerparteilichen Strukturen.
Autor: nnzBevor der eigentliche Parteitag der Nordhäuser Christdemokraten begann, erhielt Bundestagsabgeordneter Manfred Grund das Votum der Delegierten für eine erneute Kandidatur für den Wahlkreis 190. Gewählt wurden gleichzeitig die Delegierten zur Aufstellung des Direktkandiaten und der Landesliste. Vor allen Dingen die wirtschaftspolitische und sozialpolitische Kompetenz, die Heimatverbundenheit und seine Nähe zu den Bürgern in der Region wurden bei Manfred Grund durch die Delegierten des CDU-Parteitages hervorgehoben. In der darauf folgenden Abstimmung erhielt Grund ein einstimmiges Votum der über 100 Teilnehmer des Parteitages für seine Kandidatur im Wahlkreis Nordhausen/Heiligenstadt für die Bundestagswahl 2002.
Auf dem CDU Kreisparteitag am Samstag wählten die Mitglieder des Parteitages auch ihren neuen Kreisvorstand. Landtagsabgeordneter Dr. Klaus Zeh, wurde bei der Wahl zum Kreisvorsitzenden mit 89,6 Prozent der abgegebenen Stimmen erneut zum Kreisvorsitzenden gewählt. Ebenfalls unverändert im Amt bleiben seine Stellvertreter Egon Primas, MdL und Landrat Joachim Claus. Bestes Ergebnis konnte Kreisschatzmeister Sven Lutze für sich verbuchen. Lutze wurde bei nur einer Gegenstimme erneut zum Kreisschatzmeister gewählt. Der Bericht der Rechnungsprüfer empfahl dem Parteitag die Entlastung des Kreisvorstandes für die Geschäftsjahre 1999 und 2000. Als Beisitzer wurden in den Vorstand gewählt:
Christa Biesenbach (Nordhausen),
Manfred Blume (Ellrich),
Doris Eisfeld (Bleicherode),
Carola Böck (Nordhausen),
Dr. Uwe Landsiedel (Bleicherode),
Hans-Jürgen Lill (Nordhausen),
Gisela Buttgereit (Nordhausen),
Birgit Henning (Bleicherode),
Friedrich-Wilhelm Neu (Nordhausen), Wolfgang Kern (Ilfeld),
Prof.Dr. Heinrich Markgraf (Nordhausen) und
Hans-Jürgen Jeske (Niedersachswerfen).
Für Überraschungen auf dem Parteitag sorgten vier Initiativanträge. Dr. Klaus Zeh, Egon Primas, und Landrat Joachim Claus brachten ihre
Initiative "Nordhausen-tolerant" ein. In der Begründung betonte Zeh: "Der Kreis Nordhausen und seine Menschen müssen Symbol für Toleranz und Offenheit, und gegen Gewalt, Extremismus und Terrorismus werden. Wenn Rechte und Linke gewaltbereite Gruppen die freiheitliche Demokratie aushöhlen wollen, müssen sich Demokraten gegen Extremismus und Terrorismus zur Wehr setzen." Einstimmig wurde dieser Antrag bestätigt. Der Ortsvorstand Nordhausen brachte einen Antrag zur Befürwortung des Industriegebietes "Goldene Aue" ein. Dieser Antrag wurde durch einen Antrag des Stadtverbandes Heringen ergänzt und genauer definiert. Hierin wurde der Kreisvorstand und die CDU-Kreisfachausschüsse beauftragt, sich auch mit den Problemen der Entschädigung Betroffener sowie den verbundenen Risiken genau auseinander zusetzen und Fragen der Bildungspolitik, insbesondere im Bereich der Berufsschulen einzubeziehen. Gerade Fragen der Berufsausbildung und deren Profile sind wirtschaftsnahe und für Investitionsentscheidungen wichtige Punkte. Hier muss die CDU Einfluss nehmen. Im Ergebnis ist im März des kommenden Jahres ein Wirtschafts- und Bildungspolitischer Parteitag der CDU einzuberufen, der sich mit einem entsprechenden Leitantrag befasst.
Der vierte Antrag an den Parteitag wurde von Stefan Nüßle eingebracht. Der CDU Ortsvorstand Nordhausen und die Unterzeichner des Antrages forderten hierin den Kreisvorstand auf, CDU-Grundsatzprogramm für den Kreisverband Nordhausen zu erarbeiten und zu verabschieden. Schwerpunkte dieses Programms bilden die stärkere und für die Mitglieder erlebbarere programmatische Auseinandersetzung mit Themen der Region sowie die Beschreibung von Rahmenbedingungen einer christdemokratischen Zukunftspolitik für die Region Nordhausen die Stärkung der innerparteilichen Strukturen.

