So, 11:05 Uhr
25.11.2001
nnz-Service: Sicherheit für Kinder
Nordhausen (nnz). Jugendgefährdende, also z.B. rechtsradikale, gewaltverherrlichende oder pornografische Inhalte sind bekanntermaßen im Netz vorhanden, doch führt nicht gleich der erste Klick zwangsläufig zu ihnen. Über Sicherheiten informiert Sie nnz.
Sicherlich kann man nie völlig ausschließen, dass sich in einer Kette zahlloser Verlinkungen auch ein Link zu unerwünschten Websites befindet. Ebenso können die Trefferanzeigen gängiger Suchmaschinen bisweilen scheinbar unabhängig vom gewählten Schlagwort derartige Links aufweisen. Filterprogramme sind zwar eine mögliche Ergänzung, aber leider kein wirklich ausreichendes Mittel zum Ausschließen jugendgefährdender Inhalte. Einige Programme sperren den Zugang zu bestimmten Seiten anhand zuvor festgelegter Stichworte. Kids mit Surferfahrung fällt es jedoch nicht schwer, die Filter auszutricksen. Außerdem suchen die Programme nur nach englischsprachigen Begriffen. Man kann auch nicht ausschließen, dass die eine oder andere sinnvolle Website der elektronischen Zensur zum Opfer fällt.
Ein Beispiel: Um Seiten mit kinderpornografischem Inhalt auszuschließen, müsste man auch das Stichwort Kinder" in die Sperrliste" aufnehmen. Dann allerdings würde wohl keine Einzige der hier im Folgenden für Kids empfohlenen Seiten mehr zugänglich sein. Das Filtern nach Adressen ist fürs Grundschulalter eines akzeptable Selektionsmöglichkeit. Je nach Programm lassen sich Negativlisten" (also das Ausschließen bestimmter Adressen) oder Positivlisten" (also das Zulassen nur von ausgewählten Adressen) definieren. Positivlisten schränken Reiz und Flexibilität der Internetnutzung allerdings stark ein. Welche Seiten zuletzt besucht worden sind, findet man im Explorer-Feld der Internetadresse. Allerdings muss man auf den Pfeil rechts davon klicken, um die Liste vorher besuchte Adressen zu öffnen. Auch die aktivierten Links lassen sich rekonstruieren:
Sowohl beim Internet-Explorer als auch unter Netscape wählen Sie dazu die Befehle Start - Einstellungen - Systemsteuerung - Internetoptionen. Dort klicken Sie das Register Allgemein an. Hier findet man sowohl die Einstellungen für den Verlauf als auch für die Temporären Internetdateien. Unter Temporäre Internetdateien - Einstellungen - Dateien anzeigen können sämtliche Dateien eingesehen werden, die mit bereits besuchten Internetseiten in Zusammenhang stehen. Eltern, denen die Kontrolle sicherer als Vertrauen erscheint, können (passwortgeschützte) Programme erwerben, welche die Seitenbesuche in Form von Listen und/oder Abbildungen protokollieren. Wollen Sie Daten auf Ihrem PC vor versehentlichem Löschen schützen, gibt es auch hierfür Programme, welche den Zugang zu ausgewählten Dateien sperren. Wer mit Absprachen schlechte Erfahrungen gemacht hat, kann auch Programme zur zeitlichen Begrenzung des Netzaufenthaltes einsetzen. Per Eingabe der Uhrzeit wird das Ende der Sitzung festgelegt. Zur Eigenkontrolle sind kleine Programme, die die Dauer der Surf-Sitzung festhalten, nützlich.
Autor: nnzSicherlich kann man nie völlig ausschließen, dass sich in einer Kette zahlloser Verlinkungen auch ein Link zu unerwünschten Websites befindet. Ebenso können die Trefferanzeigen gängiger Suchmaschinen bisweilen scheinbar unabhängig vom gewählten Schlagwort derartige Links aufweisen. Filterprogramme sind zwar eine mögliche Ergänzung, aber leider kein wirklich ausreichendes Mittel zum Ausschließen jugendgefährdender Inhalte. Einige Programme sperren den Zugang zu bestimmten Seiten anhand zuvor festgelegter Stichworte. Kids mit Surferfahrung fällt es jedoch nicht schwer, die Filter auszutricksen. Außerdem suchen die Programme nur nach englischsprachigen Begriffen. Man kann auch nicht ausschließen, dass die eine oder andere sinnvolle Website der elektronischen Zensur zum Opfer fällt.
Ein Beispiel: Um Seiten mit kinderpornografischem Inhalt auszuschließen, müsste man auch das Stichwort Kinder" in die Sperrliste" aufnehmen. Dann allerdings würde wohl keine Einzige der hier im Folgenden für Kids empfohlenen Seiten mehr zugänglich sein. Das Filtern nach Adressen ist fürs Grundschulalter eines akzeptable Selektionsmöglichkeit. Je nach Programm lassen sich Negativlisten" (also das Ausschließen bestimmter Adressen) oder Positivlisten" (also das Zulassen nur von ausgewählten Adressen) definieren. Positivlisten schränken Reiz und Flexibilität der Internetnutzung allerdings stark ein. Welche Seiten zuletzt besucht worden sind, findet man im Explorer-Feld der Internetadresse. Allerdings muss man auf den Pfeil rechts davon klicken, um die Liste vorher besuchte Adressen zu öffnen. Auch die aktivierten Links lassen sich rekonstruieren:
Sowohl beim Internet-Explorer als auch unter Netscape wählen Sie dazu die Befehle Start - Einstellungen - Systemsteuerung - Internetoptionen. Dort klicken Sie das Register Allgemein an. Hier findet man sowohl die Einstellungen für den Verlauf als auch für die Temporären Internetdateien. Unter Temporäre Internetdateien - Einstellungen - Dateien anzeigen können sämtliche Dateien eingesehen werden, die mit bereits besuchten Internetseiten in Zusammenhang stehen. Eltern, denen die Kontrolle sicherer als Vertrauen erscheint, können (passwortgeschützte) Programme erwerben, welche die Seitenbesuche in Form von Listen und/oder Abbildungen protokollieren. Wollen Sie Daten auf Ihrem PC vor versehentlichem Löschen schützen, gibt es auch hierfür Programme, welche den Zugang zu ausgewählten Dateien sperren. Wer mit Absprachen schlechte Erfahrungen gemacht hat, kann auch Programme zur zeitlichen Begrenzung des Netzaufenthaltes einsetzen. Per Eingabe der Uhrzeit wird das Ende der Sitzung festgelegt. Zur Eigenkontrolle sind kleine Programme, die die Dauer der Surf-Sitzung festhalten, nützlich.

