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Mo, 10:47 Uhr
05.09.2022
nnz Leserfoto

Am Brocken brennt der Wald

Bereits seit Samstag brennt unterhalb des Brockens der Wald. Das Gebiet ist schwer zu erreichen, die Löscharbeiten gestalten sich schwierig. Die Rauchwolken waren am Wochenende auch aus dem Südharz zu sehen...

Die Rauchwolken im Harz waren am Wochenende auch im Südharz auszumachen (Foto: W. Jörgens) Die Rauchwolken im Harz waren am Wochenende auch im Südharz auszumachen (Foto: W. Jörgens)


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Nachdem die Flammen in der Nacht auf ein Moor übergegriffen haben stehen nun rund 150 Hektar in Brand. Aufgrund der schweren Zugänglichkeit wird im Moment vor allem aus der Luft gelöscht. Im Einsatz sind zehn Löschhubschrauber und zwei Flugzeuge. Sogar Unterstützung aus dem fernen Italien ist inzwischen angerückt. Am Boden sind 200 Feuerwehrleute aus den Landkreisen Harz, Börde und Goslar im Einsatz. Der Landkreis Harz hat den Katastrophenfall ausgerufen.
Autor: red

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Kommentare
free Gigi
05.09.2022, 12:53 Uhr
Klimaveränderung
und eine verfehlte "Wald"-Politik treffen hier leider aufeinander. Hier muss sich dringend etwas ändern!

Am Ende steht der Dank an alle Helfer und Einsatzkräfte!
geloescht.20221110
05.09.2022, 13:46 Uhr
Am Brocken brennen auch "grüne Träume" !
Die Bürgermeisterin von Schierke - Christiane Hopstock - verweist im Interview (MDR v. 03.09.2022,19:30 Uhr - "Erneut Waldbrand am Brocken ausgebrochen") ganz klar auf die verfehlte Politik des sog. "Nationalparks".
Sie ist
..."nicht mehr bereit Totholz und Borkenkäfer zu schützen"... !

Klare Worte !
grobschmied56
05.09.2022, 19:39 Uhr
Das Desaster war vorhersehbar...
... und das bereits seit Jahren! Wie kann man nur so einfältig sein, eine Monokultur, die ich schlicht als Fichtenplantage bezeichne sich selbst, dem Borkenkäfer und dem blinden Zufall zu überlassen?
Das grüne Träumchen: Wir lassen einen Wirtschaftswald, der aus rein ökonomischen Interessen fast nur aus einer Art - der Fichte - besteht jetzt mal ohne menschlichen Eingriff so stehen und warten ab, was passiert. Vielleicht wird ja in kurzer Zeit ein hübscher URWALD daraus.
Netter Versuch. Mußte aber kläglich scheitern.
Selbst unter günstigen Klimatischen Bedingungen wäre das ein sehr fragwürdiges Experiment gewesen.
In einem Dürre-Jahr, dem einige trockene Jahre vorhergingen konnte man drauf warten, daß die enorme Menge an Totholz, die man dort im sogenannten 'Nationalpark Harz' fahrlässig herumstehen- und liegengelassen hat irgendwann Feuer fängt und einem veritablen Flächenbrand gut und reichlich Nahrung bietet. Das ist nicht KLIMA-KRISE, das ist menschliche Dummheit und Fahrlässigkeit. Als Brand-Auslöser braucht es nicht mal eine Shisha-Fete, wie in der sächsischen Schweiz ermittelt, es genügt ein 'trockenes Gewitter' mit wenig Niederschlag und reichlich Blitzen...
Unheil, nimm deinen Lauf.
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