So, 08:58 Uhr
25.11.2001
Abschluss der Aulebener Kulturtage
Auleben (nnz). Es war am Freitag um 19.30 Uhr. Der Saal des Gasthauses Goldene Aue in Auleben war bis auf den letzten Platz gefüllt. Nach den schon zuvor gut besuchten Lesungen Prof. Dietrichs aus seinem Werk Es ist ein Gesang in der Welt und seinen Ausführungen zum Christentum, Judentum und Islam am Mittwoch und Donnerstag, wurde dieser Abend zur Krönung der Aulebener Kulturtage.
Mit unterhaltsamen Anekdoten aus seiner Jugendzeit und der Würdigung der Bemühungen des Europadorfes Auleben in Bezug auf den Erhalt der Aulebener Biotope leitete Prof.Dietrich dann seine eigentlichen Ausführungen ein. Er wollte seine kürzlich entstandenen 12 Blätter eines einstigen Einheimischen vorstellen und es wurden dann 15! Mit leuchtenden Augen trugt er eine Gesamtbeschreibung der Goldenen Aue vor, die so bis jetzt noch von niemanden beleuchtet wurde. Er knüpfte gekonnt die Verbindungen zwischen den Solbergen, dem Wassergebiet des Kelbraer Stausees, dem Alten Stolberg und den weiten Auegebieten und machte deutlich welchen Schatz wir hier eigentlich haben und behüten und schützen müssen. Lernen wir von den Kranichen, die diese Auenlandschaft als einzigsten Binnenrastplatz Deutschlands auserkoren haben so ein Zitat. Mit deutlichen Worten ging er dann auch auf die Bedrohungen ein, die es gelte mit aller Kraft zu verhindern. Wir haben nur diese eine Welt, müssen Sie bewahren und schützen.
Seine intensiven Beschreibungen öffneten so manches Herz, das bei dem einen oder anderen bis dato für ein derartiges Heimatgefühl verschlossen schien. Wie gebannt hingen die Zuhören an seinen Lippen und wollte sich weder eine Pause gönnen noch eine Beendigung nach seinen 12 Thesen sondern fordert ihn lautstark auf, auch seine zuvor angekündigten, gerade entstandenen weiteren Ausführungen vorzutragen. Langanhaltend und herzlich war dann auch der Beifall der Zuhörer. Ortbürgermeister Weber überreichte Prof. Dietrich einen herrlichen goldenen Blumenstrauß und sagte doch sichtlich von den Worten Prof. Dietrichs bewegt Dank.
Es wäre den Initiatoren dieser Veranstaltung von Herzen zu wünschen, auch im nächsten Jahr dieses hohe Niveau zu erreichen. Dann wäre es möglich, die Kulturtage zu einer festen Größe im Landkreis zu etablieren, damit dann auch Nordhäuser und andere Bürger der Region auf dieses kulturelle Kleinod inmitten der Goldenen Aue aufmerksam werden. Die vielen Anwesenden dieser Veranstaltungen freuen sich schon heute aufs nächste Jahr!
Eine Schilderung der Bürgerinitiative Rettung der Goldenen Aue Mehr über die BI gibt es auch in der Link-Sammlung Ihrer nnz.
Autor: nnzMit unterhaltsamen Anekdoten aus seiner Jugendzeit und der Würdigung der Bemühungen des Europadorfes Auleben in Bezug auf den Erhalt der Aulebener Biotope leitete Prof.Dietrich dann seine eigentlichen Ausführungen ein. Er wollte seine kürzlich entstandenen 12 Blätter eines einstigen Einheimischen vorstellen und es wurden dann 15! Mit leuchtenden Augen trugt er eine Gesamtbeschreibung der Goldenen Aue vor, die so bis jetzt noch von niemanden beleuchtet wurde. Er knüpfte gekonnt die Verbindungen zwischen den Solbergen, dem Wassergebiet des Kelbraer Stausees, dem Alten Stolberg und den weiten Auegebieten und machte deutlich welchen Schatz wir hier eigentlich haben und behüten und schützen müssen. Lernen wir von den Kranichen, die diese Auenlandschaft als einzigsten Binnenrastplatz Deutschlands auserkoren haben so ein Zitat. Mit deutlichen Worten ging er dann auch auf die Bedrohungen ein, die es gelte mit aller Kraft zu verhindern. Wir haben nur diese eine Welt, müssen Sie bewahren und schützen.
Seine intensiven Beschreibungen öffneten so manches Herz, das bei dem einen oder anderen bis dato für ein derartiges Heimatgefühl verschlossen schien. Wie gebannt hingen die Zuhören an seinen Lippen und wollte sich weder eine Pause gönnen noch eine Beendigung nach seinen 12 Thesen sondern fordert ihn lautstark auf, auch seine zuvor angekündigten, gerade entstandenen weiteren Ausführungen vorzutragen. Langanhaltend und herzlich war dann auch der Beifall der Zuhörer. Ortbürgermeister Weber überreichte Prof. Dietrich einen herrlichen goldenen Blumenstrauß und sagte doch sichtlich von den Worten Prof. Dietrichs bewegt Dank.
Es wäre den Initiatoren dieser Veranstaltung von Herzen zu wünschen, auch im nächsten Jahr dieses hohe Niveau zu erreichen. Dann wäre es möglich, die Kulturtage zu einer festen Größe im Landkreis zu etablieren, damit dann auch Nordhäuser und andere Bürger der Region auf dieses kulturelle Kleinod inmitten der Goldenen Aue aufmerksam werden. Die vielen Anwesenden dieser Veranstaltungen freuen sich schon heute aufs nächste Jahr!
Eine Schilderung der Bürgerinitiative Rettung der Goldenen Aue Mehr über die BI gibt es auch in der Link-Sammlung Ihrer nnz.


