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Do, 15:24 Uhr
25.08.2022
CDU-Kreistagsfraktion enttäuscht von Landesregierung

„Das Flüchtlingsmanagement ist katastrophal"

Über die Rücknahme des Versprechens der Thüringer Landesregierung, den Kommunen die entstandenen Kosten bezüglich der Versorgung der ukrainischen Flüchtlinge mittels einer Pauschale auszugleichen, zeigt sich der Vorsitzende der Nordhäuser CDU-Kreistagsfraktion, René Fullmann, enttäuscht...

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Der Landkreis Nordhausen hat seinen Haushalt unter Berücksichtigung der Einnahmen des Landes für die ukrainischen Flüchtlinge aufgestellt und so auch unter breiter Mehrheit Ende Juni beschlossen.
„Durch die ausbleibende Kostenerstattung fehlen dem Landkreis Nordhausen erhebliche Einnahmen. Wenn der Landkreis nunmehr auf den Kosten sitzen bleibt, müssen andere wichtige Investitionen verschoben werden oder bleiben gar auf der Strecke“, so der Fraktionsvorsitzende, der zugleich Vorsitzender des Finanzausschusses ist.

Bereits im März dieses Jahres hatte der Thüringer Ministerpräsident Bodo Ramelow zugesichert, die Kosten für die Flüchtlinge zu einhundert Prozent zu übernehmen. Danach tat sich auf Seiten des Landes erst einmal gar nichts. Während in der Kreisverwaltung mit der übertragenden Aufgabe alles unternommen wurde, um den Ankömmlingen eine Unterkunft und Verpflegung zu gewährleisten. Nachdem die Kommunen auf eine Lösung drängten, versprach der Chef der Thüringer Staatskanzlei Ende Juli zunächst eine Pauschale. Diese soll so nun nicht ausgezahlt werden, obwohl die Kommunen einen verfassungsrechtlichen Anspruch auf die volle Erstattung der Kosten haben.

„Das Flüchtlingsmanagement der Landesregierung ist katastrophal, das Land lässt die Kommunen wieder einmal im Regen stehen. Kommunale Selbstverwaltung habe ich bisher immer anders definiert“, so René Fullmann.
Autor: red

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Kommentare
Mister X
25.08.2022, 15:45 Uhr
Wie denn, was denn
was habt ihr von Ramelow und seinen Handlangern aderes erwartet. ach so war die Goldene Aue nicht Chefsache des selbsernannten Chefs.
Capone
25.08.2022, 16:13 Uhr
Hilfe als Geschäftsmodell
Anlässlich der Ankunft erster ukrainischer Flüchtlinge in Berlin hat der Landkreis Nordhausen unaufgefordert und auf eigene Veranlassung Busse Richtung Berlin in Bewegung gesetzt um Hilfesuchende in den Landkreis zu holen. Jetzt beklagt der Kreis, daß ihm die dadurch entstandenen Kosten nicht schon vor Schlußabrechnung pauschal erstattet werden. Welche Art von "Hilfe" war denn angestrebt?
Kama99
25.08.2022, 17:20 Uhr
"... fehlende Einnahmen für den Landkreis"
Wie jetzt, wollte man sich an den Einnahmen etwa bereichern um die leere Stadtkasse aufzufüllen? War ja damals schon mit den 6500,-€/Mon. je unbegleiteten Jugendlichen ein lohnendes Geschäft.
darkmoon
25.08.2022, 17:35 Uhr
Klasse-der rote Baron will alles aus "seiner Tasche" bezahlen,
so liest es sich jedenfalls im Artikel.
Herr Fullmann, vielleicht sollten Sie alle, egal welche Partei, bedenken, dass das nicht ihr Geld ist, sondern das der Steuerzahler. Die Arroganz die von der Politik an den Tag gelegt wird, k..... einen nur noch an. Man geht die ganze Woche malochen und dann kommt ihr und nehmt es mittlerweile mit vollen Händen. Die Menschen werden nach und nach in die Armut getrieben, darüber solltet ihr mal reden und nicht über die armen Ukrainer. Sehe ich ja jeden Tag, wie sie mit ihren dicken Autos durch die Gegend fahren. Die sind ja so hilfsbedürftig. Und der trottelige Steuerzahler zahlt und zahlt. Und viele haben die Schnauze voll und schmeißen ihren Job hin oder wenn durch ihre tolle Politik Firmen Pleite gehen, werden die Leute arbeitslos. Je weniger Steuerzahler, umso weniger Einnahmen für euch.
Kümmert euch endlich um wichtige Dinge hier in diesem Land!!!
roni
25.08.2022, 17:45 Uhr
Volle Zustimmung
@Darkmoon. Leider ist die Politik da abgebrüht und greifen ab so lange noch was zu holen ist. Nur noch zum .....
Betrachter
25.08.2022, 18:52 Uhr
Ja
das war schon immer so, aber man sollte sich das einfach nicht mehr gefallen lassen! Ich hoffe wirklich das die Demos zahlenmäßig zunehmen und den "da oben" gezeigt wird, dass es so nicht weiter gehen kann. Zudem müssen die Anreize weg, das man hier u.a. auch als Flüchtling gut leben kann, ohne arbeiten zu gehen. Das gilt übrigens auch für Einheimische, zu tun gibt es genug.
Eckenblitz
25.08.2022, 19:53 Uhr
Flüchtlingsmanagement ist katastrophal
Was ist in diesen Land nicht katastrophal, denken sie an die Energiekrise, die das ganze Land lahm legt. Und da kommt so super schlauer Politiker und sagt, die Bürger sollten die Glühbirnen aus den Kühlschränken schrauben. Ja so schlaue Ideen haben unsere Experten und damit retten sie ganz Deutschland vor der Energiekrise, ist das nicht enorm. Wir sollten uns freuen, solche Experten zu haben, was soll sonst aus dem Land werden?
geloescht.20240214
25.08.2022, 21:35 Uhr
Der rote Baron..
..hat uns um die Neuwahlen ein Jahr nach dem Blumenwurf betrogen. Hat vorher in Saalfeld auf dem Bahnsteig gestanden und die arabischer Fachkraft persönlich begrüßt . Der schönste Tag seines Lebens! Und jetzt feilt er wieder um jeden Cent für seine Kommunen abzuknausern? Wo sind wir eigentlich. Mit den Unterkunftskosten, incl. allen Preissteigerungen dank der Grünen Barde wäre das Schwimmbad in Klettenberg dreimal saniert. Würde mich mal interessieren wieviel Geld für Asylanten und Flüchtlinge aus der Ukraine im Landkreis Nordhausen monatlich aufgebracht wird. Wäre mal eine interessante Zahl. Egal ob von Bund, Land oder Kommune gegenfinanziert.Sind eh alles unsere Steuern.
Mitternacht
26.08.2022, 00:16 Uhr
Hätte die CDU nicht permanent-
-die Neuwahlen der Thüringer Landesregierung torpediert, bräuchte sie jetzt nicht permanent die Thüringer Landesregierung zu kritisieren.
Mister X
26.08.2022, 12:01 Uhr
Harzer66
Genau so ist das. Mit unseren Steuergeldern finanzieren wir den KRIEG in der Ukraine. Und somit befinden wir uns im Krieg gegen Russland. Wieder einmal, oder wie soll man das sonst sehen?
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