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Do, 08:39 Uhr
25.08.2022
Die Verkehrsbetriebe informieren

Wie geht es nach dem 9-Euro-Ticket weiter?

Durch das 9-Euro-Ticket konnten für die Busse und Straßenbahnen in der Stadt und im Landkreis Nordhausen viele neue Fahrgäste gewonnen werden. Doch am 31.08. endet dieses Angebot. Wie geht es jetzt für die Fahrgäste weiter, die den öffentlichen Personennahverkehr neu für sich entdeckt haben?

„Unsere Jahreskarte ist für Vielfahrer die günstigste Variante, den ÖPNV in der Stadt und im Landkreis zu nutzen. Daher empfehlen wir unseren neuen ÖPNV-Nutzern und auch denen, die bisher immer 4-Fahrten-Karten, Wochen- und Monatskarten genutzt haben, unsere Jahreskarte. Mit der Karte kann ganztägig beliebig oft in der gewählten Tarifzone und/oder dem gewählten Streckenabschnitt mit Bus oder Straßenbahn gefahren werden. Bei einer Nutzungsdauer von 12 Monaten kostet eine Jahreskarte nur so viel wie 10 Monatskarten.

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Natürlich bieten wir unseren Fahrgästen auch verschiedene Möglichkeiten der Bezahlung an, so kann die Karte z. B. in zwölf Monatsraten per Lastschriftverfahren bezahlt werden. Bei Nutzung der Jahreskarten - Solo - und - Plus - können an Wochentagen zwischen 9 und 13 Uhr ein weiterer Erwachsener und zwei Kinder bis 11 Jahre ohne Zusatzkosten mitgenommen werden. Samstags, sonn- und feiertags ist die Mitnahme sogar ganztägig möglich“, so Silke Ifkowitz, Vertriebsmitarbeiterin bei den Nordhäuser Verkehrsbetrieben.

„Eine weitere Alternative zum 9-Euro-Ticket ist das Job-Ticket. Das Job-Ticket ist ebenfalls ein für zwölf Monate gültiger, nicht übertragbarer Fahrausweis zum Preis von 10 Monatskarten. Arbeitgeber können durch den Erwerb des Job-Tickets über Ihre Verbände eine gute Rabattierung auf diese Fahrscheine erhalten und so ihren Mitarbeitern zusätzliche Anreize bieten. Insbesondere für Pendler, aber auch für Arbeitnehmer und Beschäftigte, die überlegen auf ihr Auto zu verzichten und mit dem Öffentlichen Personennahverkehr zu ihrer Arbeitsstelle zu gelangen, wird das Job-Ticket dadurch noch interessanter. Natürlich können auch hier, wie bei der Jahreskarte, weitere Personen kostenfrei mitgenommen werden“, so Ifkowitz weiter. Sowohl die Jahreskarte als auch das Job-Ticket sind also quasi eine 365-Tage-Fahrkarte mit vielen Extras zu einem attraktiven Preis.

 Bildunterschrift: Philip Ehrhardt, Auszubildender bei den Nordhäuser Verkehrsbetrieben, hält Informationen zur Jahreskarte bereit (Foto: Franziska Bernsdorf, Verkehrsbetriebe) Bildunterschrift: Philip Ehrhardt, Auszubildender bei den Nordhäuser Verkehrsbetrieben, hält Informationen zur Jahreskarte bereit (Foto: Franziska Bernsdorf, Verkehrsbetriebe)


Weitere Informationen zur Jahreskarte, zum Job-Ticket sowie zu den neuen Tarifen und Tarifbestimmungen gibt es im Stadtwerke-Servicecenter unter der 03631 629-170 oder im Internet unter www.verkehrsbetriebe-nordhausen.de. Das Servicecenter hat täglich von 8:30 Uhr bis 12:30 Uhr sowie von 13:15 Uhr bis 17:00 Uhr geöffnet. Natürlich kann auch der neue Online-Antrag für den Erwerb der Jahreskarte auf www.verkehrsbetriebe-nordhausen.de unter dem Button Verkehr, Rubrik Bus & Straßenbahn genutzt werden.
Seit dem 01.08. gelten neue Tarife und Tarifbestimmungen für den Stadt- und Regionalverkehr der Verkehrsbetriebe Nordhausen. Fahrscheine mit den neuen Preisen gibt es bereits bei allen Fahrerinnen und Fahrern, an den mobilen Fahrscheinautomaten, in den Fahrscheinagenturen der Nordhäuser Verkehrsbetriebe sowie im Stadtwerke-Servicecenter (im Dampfladen der HSB).

Die alten Fahrscheine können noch bis Ende September abgefahren werden. Eine Rücknahme bzw. der Umtausch der alten Fahrscheine ist ausgeschlossen.
Autor: red

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Kommentare
Marino50
25.08.2022, 09:38 Uhr
9-€-Ticket
...aus die Maus. Die Fahrgäste werden wieder weniger werden, da ja auch eine Erhöhung ansteht. Die sollte eigentlich schon ab Juli sein. Aber der Sommer und die Ferien sind fast vorbei. Viele haben das genutzt, auch um den Kindern vielleicht ein Ausflugsziel zu bieten, was normal gar nicht möglich gewesen wäre. Also zurück zur Natur.
Andreas H.
25.08.2022, 16:33 Uhr
Eine weitere Alternative:
Ich steige wieder komplett auf das Auto um.
Das ist jetzt (bei meinen Gegebenheiten) wieder die günstigere
und bequemere Lösung. Also wieder mit dem Auto auf Arbeit,
zu Ausflügen und in den Wochenendurlaub...
Da brauche ich keine Tarifzonen, gewählte Streckenabschnitte,
Tarifbestimmungen, Beförderungsbedingungen
und ähnlichen Nonsens beachten.
Es war einmal ...
Leser X
25.08.2022, 18:17 Uhr
Subventionen müssen nun woanders fließen
Das 9-Euro-Ticket war für alle nett. Berufspendler konnten mal 3 Monate sparen. Und wer nicht berufsmäßig pendelte, konnte es aus Zeitvertreib nutzen. Ich sah in dieser Zeit viele Menschen mit Rucksack in der Stadt, die interessiert nach links und rechts schauten. Nordhäuser tun das eher nicht::))

Dennoch wage ich die Einschätzung, dass man damit seitens der Politik auch der psychologisch wichtigen 10-Prozent-Inflationrate ausweichen wollte. Also doch ein bisschen Opium für's Volk?

Demnächst werden ganz andere Alimentierungen vonnöten sein. Wenn nämlich die wegen Deutschlands Kriegsparteinahme und -beteiligung ins unermessliche steigenden Energiekosten die eh schon gebeutelten vielen Armen vor schier unlösbare Probleme stellt. Dann wird sich zeigen, ob unsere Regierenden wirklich so ein großes Herz haben. Bisher sieht es ja eher danach aus (Gasumlage), dass einseitig die Energieunternehmen und weniger die Bevölkerung geschützt werden soll.
coco66
25.08.2022, 20:30 Uhr
Wie es weitergeht...
mit dem Auto.Trotz hoher Spritpreise immer noch die bessere Alternative zum Jahresticket .
Bei den Preisen für die Straßenbahn dürfte eigentlich keiner mehr mitfahren.
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