Fr, 13:25 Uhr
23.11.2001
Nordhausen macht mobil gegen NPD
Nordhausen (nnz). Heute morgen hatte die Nordhäuser Oberbürgermeisterin Barbara Rinke (SPD) zum zweiten Mal ins Rathaus zu einem Treffen geladen. Diskutiert wurde die Unterstützung bei der Koordination möglicher Gegenaktionen zur geplanten NPD-Demonstration am 8. Dezember. Hier die Ergebnisse.
Wir möchten alle Engagierten zusammenbringen, damit für einen ordentlichen Informationsfluss sorgen, eigene Ideen einbringen und ein Podium für alle geben, die der NPD-Demo etwas entgegensetzen wollen, sagte Barbara Rinke der nnz. Am Tisch saßen Vertreter verschiedener Stadtratsfraktionen, der Polizei, der evangelischen Kirche, der Gewerkschaft, des Theaters sowie verschiedener Vereine und Verbände. Ein Fazit des Treffens: Als Ansprechpartner für weitere Ideen und konkrete Aktionen der Nordhäuser Bürgerschaft bietet sich das Aktionsbündnis Nordhausen gegen Nazis an, das man im Nordhäuser Jugendclubhaus in der Käthe-Kollwitz-Straße findet. Das nächste Treffen der Mitglieder des Bündnisses ist bereits am kommenden Montag (26. November) um 18 Uhr in der Nordhäuser Gaststätte Ottos Steakhaus vorgesehen. Es steht allen Interessierten offen.
Zentrum der Gegenaktionen, die, auch das war Konsens, von keiner Partei vereinnahmt werden sollen, ist am 8. Dezember das Gebiet zwischen Rathausplatz und Kreissparkasse. Auftritte von Bands und Liedermachern, eine Filmvorführung, ein Bühnenprogramm, Informationsveranstaltungen zum Euro - das ist ab 16 Uhr geplant, erste Zusagen der Akteure sind bereits da. Aktionen einerseits Engagiertes Wegschauen andererseits: Den Weg des NPD-Demonstrationszuges - so eine Idee der Stadtverwaltung - könnten braune Mülltonnen schmücken. Deren Deckel sind offen, auf ihnen prangt das Piktogramm, das ein Hakenkreuz zeigt, das im Mülleimer verschwindet. Eine weitere Idee: In den Wohnungen hinter den Tonnen sollen Dunkelheit, herabgelassene Jalousien, Leere an den Fenstern sowie auf den Fußwegen entlang der Strecke das Nichthinsehen und stummen Protest gegen den rechten Aufmarsch dokumentieren.
Autor: nnzWir möchten alle Engagierten zusammenbringen, damit für einen ordentlichen Informationsfluss sorgen, eigene Ideen einbringen und ein Podium für alle geben, die der NPD-Demo etwas entgegensetzen wollen, sagte Barbara Rinke der nnz. Am Tisch saßen Vertreter verschiedener Stadtratsfraktionen, der Polizei, der evangelischen Kirche, der Gewerkschaft, des Theaters sowie verschiedener Vereine und Verbände. Ein Fazit des Treffens: Als Ansprechpartner für weitere Ideen und konkrete Aktionen der Nordhäuser Bürgerschaft bietet sich das Aktionsbündnis Nordhausen gegen Nazis an, das man im Nordhäuser Jugendclubhaus in der Käthe-Kollwitz-Straße findet. Das nächste Treffen der Mitglieder des Bündnisses ist bereits am kommenden Montag (26. November) um 18 Uhr in der Nordhäuser Gaststätte Ottos Steakhaus vorgesehen. Es steht allen Interessierten offen.
Zentrum der Gegenaktionen, die, auch das war Konsens, von keiner Partei vereinnahmt werden sollen, ist am 8. Dezember das Gebiet zwischen Rathausplatz und Kreissparkasse. Auftritte von Bands und Liedermachern, eine Filmvorführung, ein Bühnenprogramm, Informationsveranstaltungen zum Euro - das ist ab 16 Uhr geplant, erste Zusagen der Akteure sind bereits da. Aktionen einerseits Engagiertes Wegschauen andererseits: Den Weg des NPD-Demonstrationszuges - so eine Idee der Stadtverwaltung - könnten braune Mülltonnen schmücken. Deren Deckel sind offen, auf ihnen prangt das Piktogramm, das ein Hakenkreuz zeigt, das im Mülleimer verschwindet. Eine weitere Idee: In den Wohnungen hinter den Tonnen sollen Dunkelheit, herabgelassene Jalousien, Leere an den Fenstern sowie auf den Fußwegen entlang der Strecke das Nichthinsehen und stummen Protest gegen den rechten Aufmarsch dokumentieren.

