Mi, 17:57 Uhr
08.02.2006
Harzer Moral belohnt
Nordhausen (nnz). Dank einer tollen Moral erkämpfte der Braunlager SC Harz im Meisterrundenspiel der Eishockey-Regionalliga Nord-Ost im Heimspiel gegen die Black Dragons Erfurt noch einen Punkt. Die sportlichen Einzelheiten in Ihrer nnz.
Harzer Moral belohnt (Foto: nnz)
Im Penaltyschießen scheint aber ein Fluch über den Harzern zu liegen. Nach dem 5:5 (0:3, 2:1, 3:1) nach regulärer Spielzeit mussten die Wölfe gegen Erfurt zum siebten Mal in dieser Saison in die abschließende Penalty-Lotterie und zogen zum siebten Mal den Kürzeren. Gleich zu Beginn des Spiels überstand der BSC eine 3:5-Unterzahl, hatte anschließend durch Jürgen Brümmer auch die erste dicke Torgelegenheit. Den Rest des Drittels spielten aber nur noch die Gäste. Marek Pospisil durfte sich in der siebten Minute die Ecke aussuchen, ein Doppelschlag innerhalb von 15 Sekunden brachte den 0:3-Zwischenstand (11.). Zunächst hatte John Noob getroffen, dann Brandon Cook. Hätte Pospisil kurz vor der Drittelpause nicht nur den Innenpfosten getroffen, das Spiel wäre wohl entschieden gewesen.
Die Unterbrechung tat den Wölfen dann aber sichtlich gut. Mit viel Schwung kam der BSC aus der Kabine und startete die Aufholjagd. Stefan Bilstein scheiterte noch zweimal an Manuel Groß im Erfurter Tor, Sebastian Kastner mit einem Schuss in den Winkel ließ dem Keeper aber keine Abwehrmöglichkeit (23.). Roman Vanek, in Überzahl perfekt freigespielt, verkürzte auf 2:3 (26.), doch der Ausgleich wollte noch nicht gelingen. Bilstein verfehlte im Fallen das leere Tor, Vaneks abgefälschter Puck traf nur die Latte, auch Potac hatte kein Glück. Stattdessen schlugen die Erfurter in Person von Sven Johannhardt mit dem 2:4 zurück (35.).
Im Schlussabschnitt sah es lange so aus, als sollte dieser Vorsprung den Gästen reichen. Ausgerechnet in Unterzahl erzielte jedoch Dusan Halloun den direkten Anschlusstreffer. Und als Alexander Deibert in Überzahl das 4:4 markierte, schien die Partie sogar komplett zu kippen. Zwei sehr kleinlichen Strafen brachten die Erfurter vier Minuten vor Schluss aber in doppelte Überzahl, Zbynek Marak bedankte sich mit der neuerlichen Führung. Doch der BSC steckte auch diesen Nackenschlag weg. Dreizehn Sekunden vor dem Ende, Torwart Alexander Ansmann war zu Gunsten eines weiteren Feldspielers ausgetauscht, schaffte der starke Kastner aus kurzer Entfernung tatsächlich noch den 5:5-Ausgleich und belohnte seine Mannschaft für die starke Moral.
Im Penaltyschießen war allerdings wiederum nur Kastner für den BSC erfolgreich, während gleich drei Erfurter trafen. Da half es auch nicht, dass BSC-Coach Jan Furo in die Trickkiste griff und nach dem zweiten Schützen den angeschlagenen Nicolas Waldner ins Tor schickte.
Tore: 0:1 Pospisil (Schmunk, Cook) 6:22, 0:2 Noob (Marak, Masche) 10:10, 0:3 Cook (Pospisil) 10:25, 1:3 Kastner 22:57, 2:3 Vanek (Deibert, Potac) 5-4 25:45, 2:4 Johannhardt (Marak, Schmunk) 34:53, 3:4 Halloun (Vanek) 4-5 49:15, 4:4 Deibert (Vanek, Potac) 5-4 54:31, 4:5 Marak (Noob, Geist) 5-3 56:08, 5:5 Kastner (Deibert, Seidl) 59:47, 5:6 PEN Masche
Strafen: Braunlage 18 + 10 für Potac – Erfurt 14
Zuschauer: 416
Autor: nnz
Harzer Moral belohnt (Foto: nnz)
Im Penaltyschießen scheint aber ein Fluch über den Harzern zu liegen. Nach dem 5:5 (0:3, 2:1, 3:1) nach regulärer Spielzeit mussten die Wölfe gegen Erfurt zum siebten Mal in dieser Saison in die abschließende Penalty-Lotterie und zogen zum siebten Mal den Kürzeren. Gleich zu Beginn des Spiels überstand der BSC eine 3:5-Unterzahl, hatte anschließend durch Jürgen Brümmer auch die erste dicke Torgelegenheit. Den Rest des Drittels spielten aber nur noch die Gäste. Marek Pospisil durfte sich in der siebten Minute die Ecke aussuchen, ein Doppelschlag innerhalb von 15 Sekunden brachte den 0:3-Zwischenstand (11.). Zunächst hatte John Noob getroffen, dann Brandon Cook. Hätte Pospisil kurz vor der Drittelpause nicht nur den Innenpfosten getroffen, das Spiel wäre wohl entschieden gewesen.
Die Unterbrechung tat den Wölfen dann aber sichtlich gut. Mit viel Schwung kam der BSC aus der Kabine und startete die Aufholjagd. Stefan Bilstein scheiterte noch zweimal an Manuel Groß im Erfurter Tor, Sebastian Kastner mit einem Schuss in den Winkel ließ dem Keeper aber keine Abwehrmöglichkeit (23.). Roman Vanek, in Überzahl perfekt freigespielt, verkürzte auf 2:3 (26.), doch der Ausgleich wollte noch nicht gelingen. Bilstein verfehlte im Fallen das leere Tor, Vaneks abgefälschter Puck traf nur die Latte, auch Potac hatte kein Glück. Stattdessen schlugen die Erfurter in Person von Sven Johannhardt mit dem 2:4 zurück (35.).
Im Schlussabschnitt sah es lange so aus, als sollte dieser Vorsprung den Gästen reichen. Ausgerechnet in Unterzahl erzielte jedoch Dusan Halloun den direkten Anschlusstreffer. Und als Alexander Deibert in Überzahl das 4:4 markierte, schien die Partie sogar komplett zu kippen. Zwei sehr kleinlichen Strafen brachten die Erfurter vier Minuten vor Schluss aber in doppelte Überzahl, Zbynek Marak bedankte sich mit der neuerlichen Führung. Doch der BSC steckte auch diesen Nackenschlag weg. Dreizehn Sekunden vor dem Ende, Torwart Alexander Ansmann war zu Gunsten eines weiteren Feldspielers ausgetauscht, schaffte der starke Kastner aus kurzer Entfernung tatsächlich noch den 5:5-Ausgleich und belohnte seine Mannschaft für die starke Moral.
Im Penaltyschießen war allerdings wiederum nur Kastner für den BSC erfolgreich, während gleich drei Erfurter trafen. Da half es auch nicht, dass BSC-Coach Jan Furo in die Trickkiste griff und nach dem zweiten Schützen den angeschlagenen Nicolas Waldner ins Tor schickte.
Tore: 0:1 Pospisil (Schmunk, Cook) 6:22, 0:2 Noob (Marak, Masche) 10:10, 0:3 Cook (Pospisil) 10:25, 1:3 Kastner 22:57, 2:3 Vanek (Deibert, Potac) 5-4 25:45, 2:4 Johannhardt (Marak, Schmunk) 34:53, 3:4 Halloun (Vanek) 4-5 49:15, 4:4 Deibert (Vanek, Potac) 5-4 54:31, 4:5 Marak (Noob, Geist) 5-3 56:08, 5:5 Kastner (Deibert, Seidl) 59:47, 5:6 PEN Masche
Strafen: Braunlage 18 + 10 für Potac – Erfurt 14
Zuschauer: 416

