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Mi, 09:56 Uhr
08.02.2006

nnz-Theater-News

Nordhausen (nnz). Wenn Ihnen der restliche Februar allzu langweilig wird, dann sollten Sie vielleicht mal wieder ins Theater gehen. Was auf den Brettern, die für einige Menschen die Welt bedeuten, in den kommenden Tagen los ist, das hat jetzt die nnz erfahren.


Verschoben
Nachdem das Nordhäuser Ballett mit seiner „Coppélia“ zur Zeit noch in Rudolstadt gastiert, kann es die nächste Aufführung der klassischen Choreographie in Nordhausen nicht wie geplant am 12. Februar, sondern erst am 1. März geben. Die Vorstellung am Mittwoch, dem 1. März, ist ebenfalls eine Nachmittagsvorstellung. Sie beginnt um 15.00 Uhr. Die Theaterkasse, Tel.: (0 36 31) 98 34 52, hält dafür auch noch Eintrittskarten bereit. Zu erleben ist das Ballett allerdings auch im Ballprogramm zum Nordhäuser Bühnenball „Broadway Dreams“. Für das Ballprogramm nach der Show gibt es für den 17. Februar auch noch Karten!


Die Schöne vor dem Ball
Wenn im Theater der „Nordhäuser Bühnenball“ vorbereitet wird, bedarf es jeder helfenden Hand. Wochen vorher wird geprobt, gewerkelt und organisiert. In der „heißen Phase“ steht dann das ganze Theater im Vorbereitungsstress, und das Haus wandelt sich vom normalen Theater zum thematisch bestimmten Festgebäude. So ist es auch 2006. Bevor sich das Theater den Zuschauern vor dem Bühnenball eine Woche verschließt, zeigt es sich noch einmal besonders gesellig und heiter. Am Samstag, dem 11. Februar, steht die Operette „Die schöne Helena“ von Jacques Offenbach auf dem Spielplan. Brigitte Roth hat mit der Titelpartie eine Paraderolle gefunden. Als schönste Frau der Welt ist sie dem Prinzen von Troja versprochen, der sich ihr in Gestalt eines Schäfers nähert.

Diesen Schäfer gibt Rob Pitcher. „Es ist ein Traum, ein schöner Liebestraum“, was die beiden miteinander verbindet. Doch bis Helena tatsächlich in den Armen von Paris liegt, hat insbesondere sie sehr unter ihrem Schicksal zu leiden: Sie muss ihren Mann umgehen, muss sich züchtig zeigen, obwohl sie doch lieben will, sie muss sich mit griechischen Königen langweilen, statt sich dem Schäfer hinzugeben, und sie muss sich die blödsinnigsten Fragen ihres königlichen Gatten gefallen lassen! Helena ist eine Frau von Einfluss, die in der Welt des schönen Scheins eine ihr zugewiesene Rolle exzellent spielt. Doch eigentlich sehnt sie sich nach wahrer Liebe... Den Weg zur Erfüllung erlebt das Publikum zur zündenden Musik vom Operettenerfinder Jacques Offenbach. Die musikalische Leitung des Abends, an dem fast alle Solisten des Musiktheaterensembles beteiligt sind, hat Joseph R. Olefirowicz. Die Aufführung der Operette beginnt am 11. Februar um 19.30 Uhr, und die Theaterkasse, Tel.: (0 36 31) 98 34 52, hält noch Eintrittskarten bereit.


Zweimal ausverkauft
Wie der putzige Kater Findus zum alten Pettersson kam, interessiert immer wieder ganz viele Kinder und ihre Eltern. Das Theaterstück nach dem Kinderbuch von Sven Nordqvist ist erneut schon Tage vor den Aufführungen ausverkauft. Die nächste Vorstellung der poesievollen Geschichte mit den beiden Nordhäuser Schauspielerinnen Uta Haase und Sigrid Herforth, für die es noch Eintrittskarten gibt, wird am Mittwoch, dem 1. März, um 10.00 Uhr gezeigt. Karten gibt es bereits an der Theaterkasse, Tel.: (0 36 31) 98 34 52.


„Carmen“ als Theatertag
Einmal im Monat ist Theatertag. Dann kosten die Eintrittskarten auf allen Plätzen 9 Euro. Im Februar kann man zu diesem portemonnaiefreundlichen Preis eine der bekanntesten Opern überhaupt erleben, Georges Bizets „Carmen“. Am Freitag, dem 10. Februar, wird Anja Daniela Wagner, die gerade noch als Dienerin und Freundin der Madame Butterfly zu bewundern war, zur feurigen Zigeunerin Carmen. Und auch die anderen Hauptdarsteller der „Madame Butterfly“ kann man am Freitag in ihrer Wandlungsfähigkeit bestaunen: Sabine Blanchard, die Nordhäuser Geisha Butterfly, singt und spielt in „Carmen“ die Micaela. Dieses Mädchen ist die Jugendfreundin von Don José. Die beiden lieben einander und wollten eigentlich heiraten. Doch nun ist Don José der Zigeunerin Carmen begegnet und verfällt dem Reiz, der von ihrem Freiheitsdrang ausgeht. Don José wird von Gilbert Mata dargestellt, der in „Madame Butterfly“ als Marineoffizier Pinkerton Butterflys Schicksal lenkt.

Neben der gleichen Besetzung der Hauptpartien, die noch ergänzt werden kann durch Thomas Kohl, der am Freitag in „Carmen“ den Torero Escamillo gibt, enden die beiden Opern auch jeweils mit dem Tod ihrer Titelheldin. Carmen weiß, dass ein Mann wie José es nicht zulassen wird, dass sie ihr Leben selbst bestimmt. Ihre Liebe zu Escamillo wird für sie tödlich. Doch gerade Carmens Unbedingtheit ist es, die – neben der populären Musik, wozu Klassikschlager wie die „Habanera“ oder das Auftrittslied des Toreros gehören – die Faszination ausmacht, die von dieser über hundert Jahre alten Oper ausgeht.

Die musikalische Leitung der „Carmen“ am Freitag, dem 10. Februar, hat Hiroaki Masuda. Die Vorstellung beginnt um 19.30 Uhr. Die Theaterkasse, Tel.: (0 36 31) 98 34 52, hält noch Eintrittskarten für diesen Theatertag bereit.
Autor: nnz

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