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Mo, 19:27 Uhr
06.02.2006

Hoffen auf Erhalt

Nordhausen (nnz). Die nnz-Meldung über die Insolvenz der Nobas-Spezialstahlbau GmbH hat die lokale Politik aufgeschreckt. Jetzt liegt der Redaktion eine erste Stellungnahme aus dem Nordhäuser Rathaus vor.


„Wir bedauern die Insolvenz der Nobas-Spezialstahlbau - und wir bedauern, dass darin offensichtlich die jahrelangen innerbetrieblichen Differenzen gipfeln“, sagte Nordhausens Bürgermeister Matthias Jendricke (SPD) mit Blick auf den nnz-Bericht über die Insolvenz. Er gehe allerdings davon aus – „insbesondere mit Blick auf die Zukunft der Beschäftigten“ -, dass diese Insolvenz einer Teilgesellschaft nicht zugleich das „Aus“ für Nordhausen als „Nobas“-Traditionsstandort insgesamt bedeute. „Die Spezial-Stahlbau ist nach unseren Kenntnissen eine Unter-Gesellschaft“, das Anlagevermögen und die Betriebsstätte selbst gehören aber zu Papenburg-Gruppe. „Und nach unserem Wissen hat sich deren Auslastung in der letzten Zeit positiv entwickelt“, so Jendricke gegenüber der nnz.

Zu Beginn der unternehmensinternen Differenzen habe es anfangs Vermittlungsangebote der Oberbürgermeisterin bzw. der Stadtverwaltung gegeben. „Allerdings waren uns in einem solchen Konflikt ab einem bestimmten Zeitpunkt schlicht und einfach die Hände gebunden, weil die Einflussmöglichkeiten Dritter begrenzt sind.“

Letztlich sei es wichtigste Aufgabe der Politik, ordentliche Rahmenbedingungen für Wirtschaftsunternehmen zu schaffen. „Und dieser Verpflichtung sind wir als Stadt – gemeinsam mit der Landesentwicklungsgesellschaft – auch stets nachgekommen, indem wir mehrere Millionen Euro in das Industriegebiet Rothenburgstraße - und damit in das Umfeld des Nobas-Standortes - investiert haben“, so der Bürgermeister in einer seiner ersten Stellungnahme.
Autor: nnz

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