Mo, 12:39 Uhr
06.02.2006
Rinke bei Beerdigung
Nordhausen (nnz). Morgen findet in Berlin ein Staatsakt zum Tode von Johannes Rau statt. Johannes Rau war am 27. Januar im Alter von 75 Jahren gestorben. Die SPD-Kreisvorsitzende Dagmar Becker machte deutlich, dass der Tod von Rau viele Sozialdemokraten betroffen mache.
Er war zwar nie Parteivorsitzender der SPD, dennoch hat er die Partei maßgeblich geprägt, meinte Becker gegenüber der nnz. Allgemein galt Johannes Rau als ein Politiker, der die Nähe zu den Menschen nie verloren hat und der Versöhnung nicht nur gepredigt hat, sondern auch gelebt hat. Von 1999 bis 2004 war Johannes Rau zudem der achte deutsche Bundespräsident.
Für Barbara Rinke (SPD) war insbesondere sein persönlicher Einsatz für die Einheit Deutschlands mit der Überwindung der Probleme in Ost und West beachtlich. Sein Leben war geprägt von einer großen Liebe zu den Menschen, machte Rinke klar. Sie wird beim morgigen Staatsakt in Berlin dabei sein, sie folgt einer persönlichen Einladung von Christina Rau. Barbara Rinke hatte zu Johannes Rau eine persönliche Verbindung, insbesondere aufgrund ihrer Funktionen in der evangelischen Kirche.
Johannes Rau war selbst 1990 einmal in Nordhausen. Im damaligen Parkschloss hatte er an einer politischen Veranstaltung teilgenommen. Rinke hatte immer einmal gehofft, Johannes Rau noch einmal nach Nordhausen holen zu können, aber entweder war er als Staatsmann zu viel eingebunden oder dann in den letzten zwei Jahren schon gesundheitlich zu angeschlagen.
Autor: nnzEr war zwar nie Parteivorsitzender der SPD, dennoch hat er die Partei maßgeblich geprägt, meinte Becker gegenüber der nnz. Allgemein galt Johannes Rau als ein Politiker, der die Nähe zu den Menschen nie verloren hat und der Versöhnung nicht nur gepredigt hat, sondern auch gelebt hat. Von 1999 bis 2004 war Johannes Rau zudem der achte deutsche Bundespräsident.
Für Barbara Rinke (SPD) war insbesondere sein persönlicher Einsatz für die Einheit Deutschlands mit der Überwindung der Probleme in Ost und West beachtlich. Sein Leben war geprägt von einer großen Liebe zu den Menschen, machte Rinke klar. Sie wird beim morgigen Staatsakt in Berlin dabei sein, sie folgt einer persönlichen Einladung von Christina Rau. Barbara Rinke hatte zu Johannes Rau eine persönliche Verbindung, insbesondere aufgrund ihrer Funktionen in der evangelischen Kirche.
Johannes Rau war selbst 1990 einmal in Nordhausen. Im damaligen Parkschloss hatte er an einer politischen Veranstaltung teilgenommen. Rinke hatte immer einmal gehofft, Johannes Rau noch einmal nach Nordhausen holen zu können, aber entweder war er als Staatsmann zu viel eingebunden oder dann in den letzten zwei Jahren schon gesundheitlich zu angeschlagen.


