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Fr, 18:52 Uhr
29.07.2022
Peter-Gruppe begrüßt 41 neue Azubis

Die nächste Generation

Insgesamt 41 neue Auszubildende begrüßte man heute in den Reihen der Autohaus Peter Gruppe in Nordhausen. Kommende Woche beginnt für die jungen Leute das Berufsleben die, in guter Tradition, heute vom Chef persönlich eingenordet wurden…

Über 40 neue Azubis begrüßte man heute in der Peter-Gruppe (Foto: agl) Über 40 neue Azubis begrüßte man heute in der Peter-Gruppe (Foto: agl)


Eine stolze Zahl an Auszubildenden konnte Helmut Peter heute am Stammsitz in Nordhausen begrüßen, mit 41 Neuzugängen steigt die Zahl der Azubis in der 800 Mitarbeiter starken Unternehmensgruppe auf 141. Im einheitlichen schwarzen Shirt samt Logo des neuen Arbeitgebers fand sich der Nachwuchs bei den „jungen Sternen“ ein. Man saß etwas kompakter als im vergangenen Jahr, Corona ist für diesen Ausbildungsjahrgang noch kein Thema. Aber man weiß nicht, was da eventuell noch kommen mag, erklärte Helmut Peter seinen Neuzugängen. Was Abseits dessen auf die Auszubildenden zukommt, dass weiß man hingegen sehr genau. Die Begrüßung vor der versammelten Geschäftsleitung hat lange Tradition und mancher, der heute mit vorne sitzt, fand sich dereinst auf der anderen Seite wieder.

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In Summe wird man 28 angehende Mechatroniker, zwei Lackierer und elf Industriekaufleute unter die Fittiche nehmen. Zusammenarbeit und Austausch mit dem Berufsschulzentrum sind eng, die Wege kurz. Einer der noch am lernen ist und seine Ausbildung in Gera absolviert, ist Michel Hertel. Im nunmehr dritten Lehrjahr konnte Hertel einen Rückblick wagen. Im ersten Lehrjahr habe er noch mit den Arbeitszeiten und unbekannten Inhalten zu kämpfen gehabt, im zweiten Jahr sei man dann aber schon soweit gekommen, eigene Lösungen für Probleme zu suchen und im finalen, dritten Jahr sei all das, was einst undurchsichtig und neu war, zum Alltag geworden, berichtete der fast fertige Azubi den angehenden Auszubildenden. Aus Unbekannten und Kollegen sind zum Teil Freunde geworden, die Größe der Unternehmensgruppe sei dem familiären Charakter des eigentlichen Handwerks nicht abträglich gewesen.

Zwei, die der nächsten Generation ins Gewissen reden konnten: Helmut Peter und der Auszubildende Michel Hertel (Foto: agl) Zwei, die der nächsten Generation ins Gewissen reden konnten: Helmut Peter und der Auszubildende Michel Hertel (Foto: agl)


„Man hat oft das Gefühl, mehr können zu müssen und sieht den eigenen Fortschritt nicht. Davon sollte man sich nicht verrückt machen lassen. Wer aufmerksam ist und das eine oder andere mal auf den Rat der Kollegen hört, der kommt voran.“, gab Hertel mit auf den Weg. Wegducken und die Zeit absitzen, das funktioniere vielleicht noch in der Berufsschule, im Betrieb merke man aber schnell, wer dazulerne und wer stehen bleibe.

Nach den Erfahrungsberichten der aktuellen Generation der Auszubildenden war der Herr der 30 Häuser persönlich dran, Helmut Peter redete den jungen Leuten und auch deren Eltern ins Gewissen. Die Nähe zum Elternhaus sei wichtig, dort wo man mit dem Nachwuchs über den Fortgang der Ausbildung sprechen kann und sich kümmert, dort gehe man mit weniger Problemen auf die Arbeit.

Eingeladen waren in guter Tradition nicht nur die Auszubildenden, sondern auch die Elternhäuser (Foto: agl) Eingeladen waren in guter Tradition nicht nur die Auszubildenden, sondern auch die Elternhäuser (Foto: agl)


Und Probleme gab es in den letzen Jahren sicher viele, nicht nur persönliche. Auch in der Peter-Gruppe hat man so viele Arbeitskräfte verloren wie nie zuvor, aber man habe auch noch nie so viele neue Kollegen eingestellt, erklärte der Chef. „Wir schauen immer nach vorn und nehmen jede Herausforderung an, egal was da draußen passiert.“, sagte Peter. In Heilbad Heiligenstadt hat man während der Pandemie in ein neues Karosserie- und Lackzentrum investiert, das nach modernsten Bedingungen arbeitet und in Wittenberg wurde ein neues Mercedes-Autohaus eröffnet, das gut vom Kunden angenommen wurde, trotz Pandemie.

Während der drei Ausbildungsjahre werde man weitere 25 Millionen Euro investieren. In Erfurt wird ein „Mehrmarkenhaus“ entstehen, das 12 Fahrzeugmarken unter einem Dach vereint und direkt nebenan wird in der Landeshauptstadt ein weiteres Suzuki-Haus gebaut. Am Stammsitz in Nordhausen werden ebenfalls die Bagger rollen, ob man nun will oder nicht. Unter „viel persönlichem Schmerz“ hatte man vor kurzem das erste Mercedes Haus teilweise abreißen müssen, berichtete Peter, an seiner statt soll ein „Haus der Zukunft“ unter dem Mercedes Stern aufgebaut werden.

Die Zukunft kommt
Auf die Auszubildenden werden in den kommenden Jahren viele Neuerungen zukommen. Auch wenn Helmut Peter persönlich Zweifel daran hegt, dass sich die Elektromobilität in der Fläche durchsetzen wird, habe diese ihre Daseinsberechtigung. Man sei sich aber sicher, dass man in der Peter-Gruppe auch in zwanzig Jahren noch Verbrenner reparieren werde. Und auch das Thema Wasserstoff klopft schon an die Tür, die ersten Nutzfahrzeuge werde man bald bekommen. Jede Menge Herausforderungen also, für die neue Peter-Generation.
Angelo Glashagel
Autor: red

Kommentare
Harzer66
29.07.2022, 21.28 Uhr
Eigentlich wollte....
...ich jetzt einen bösen Kommentar zur vergangenen Peter Klasse schreiben. Wäre blöd. Wünsche den jungen Leuten alles Gute. Lernt. Besteht. Arbeitet gut und baut Euch ein Leben mit Familie und Kindern auf.
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