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Di, 12:48 Uhr
26.07.2022
Thüringer Landesamt für Statistik

Rückgang der Lebenserwartung in Thüringen

Die Lebenserwartung der Thüringer Frauen und Männer ist im letzten Jahr gesunken. Dies geht aus den Angaben der für den Zeitraum 2019/2021 berechneten Sterbetfel hervor...

Nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik wird demnach ein in Thüringen neugeborenes Mädchen 82,99 Jahre alt (-0,28 Jahre im Vergleich zur Sterbetafel 2018/2020), ein neugeborener Junge kann mit einem Alter von 77,21 Jahren rechnen (-0,45 Jahre).

Die Lebenserwartung sank bei den Männern somit fast auf das Niveau der mit der Sterbetafel 2014/2016 errechneten Werte, bei den Frauen auf das Niveau der Berechnungen aus dem Zeitraum 2012/2014. Die teils zaghaften aber dennoch kontinuierlichen Steigerungen bei der Lebenserwartung von Thüringer Frauen und Männern der vergangenen 5 bzw. 7 Jahre sind damit vorerst wie- der verloren. Der Rückgang der Lebenserwartung im Zeitraum 2019/2021 ist sowohl bei den Män- nern als auch bei den Frauen in allen Altersgruppen zu beobachten.

Trotz des Rückganges im aktuellen Beobachtungszeitraum ist der Anstieg der durchschnittlichen Lebenserwartung von Neugeborenen über einen wesentlich längeren Beobachtungszeitraum nach wie vor deutlich. Die für den Zeitraum 2019/2021 berechneten Werte ergeben im Vergleich zum Berichtszeitraum 1998/2000 eine Erhöhung um 2,93 Jahre bei den Mädchen sowie um 3,72 Jahre bei den Jungen. Im Verhältnis zum Zeitraum 1988/1990 entspricht dies sogar einer Erhöhung um 6,96 bzw. 7,27 Jahre.

Die Berechnungen des Statistischen Bundesamtes für den Zeitraum 2019/2021 zeigen zudem, dass im gesamtdeutschen Vergleich die in Thüringen neugeborenen Mädchen im Durchschnitt eine um 0,39 Jahre geringere Lebenserwartung haben als alle neugeborenen Mädchen in Deutschland. Somit ist der Rückstand im Vergleich zur vorherigen Zeitspanne größer geworden (-0,13 Jahre), ist aber nach wie vor kleiner als beispielsweise im Zeitraum1998/2000. Damals betrug dieser noch -0,76 Jahre. Neugeborene Jungen haben derzeit einen Rückstand von -1,33 Jahren.

Im vorherigen Zeitraum lag dieser Wert bei -0,98 Jahren im Vergleich zum gesamtdeutschen Durchschnitt. Jedoch ist auch diese Differenz im Vergleich zu 1998/2000 kleiner geworden. Damals betrug sie -1,29 Jahre.

Hintegrund
Eine Sterbetafel ist ein demografisches Modell, das die zusammenfassende Beurteilung der Sterblichkeitsverhältnisse einer Bevölkerung unabhängig von ihrer Größe und Altersstruktur er- möglicht. Die hier veröffentlichten Ergebnisse der sogenannten Periodensterbetafel für Thürin- gen stellen die Sterblichkeitsverhältnisse in einem jeweils 3-jährigen Berichtszeitraum dar.

Bitte beachten:
Die durchschnittliche Lebenserwartung ist eine wichtige theoretische Kennziffer der Sterbetafel und umfasst die durchschnittliche Zahl von zusätzlichen Lebensjahren, die ein Mensch auf Basis der für einen bestimmten Zeitraum (zumeist 3 Jahre) geltenden altersspezifischen Sterblichkeitsverhält- nisse voraussichtlich noch leben würde. Sie wird sowohl für Neugeborene als auch für jedes bereits erreichte Alter als fernere durchschnittliche Lebenserwartung berechnet. Dabei hat das überstan- dene Risiko, vor Vollendung des nächsten Lebensjahres zu sterben, stets einen Gewinn an Lebens- erwartung zur Folge. Jedoch können die individuellen Überlebensperspektiven je nach gesundheit- licher Verfassung, Lebensverhältnissen, Lebensführung, ausgeübtem Beruf und weiteren Faktoren ganz erheblich von den genannten Durchschnittswerten abweichen.
Autor: red

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Kommentare
grobschmied56
27.07.2022, 01:15 Uhr
Man wird uns das Märchen vom Pferd erzählen...
... oder auch von der entsetzlichen CORONA-Seuche.
Was man verschweigen wird, ist die einfache Tatsache, die ein paar realistische Mediziner und praktische Ärzte schon kurz nach Beginn des 1.' Lockdowns' im Frühjahr 2020 zu Bedenken gegeben haben:
' Wir beobachten, daß sich schlagartig - innerhalb einer Woche - die Zahl der Patienten, die sich mit Symptomen von Schlaganfall oder Herz-Kreislauf - Problemen in den Notaufnahmen der Krankenhäuser melden um ein Drittel vermindert hat!'
So lautete sinngemäß die Meldung.
Eine Erfolgsmeldung? Mitnichten.
Eine Katastrophe!
Zahlreiche kranke Menschen mit ernsthaften Symptomen trauten sich nicht mehr zum Arzt, zur Notaufnahme oder auch nur ans Telephon, um medizinische Hilfe zu erbitten!
Schuld daran war die Panik-Berichterstattung der Medien - allen voran die 'Öffentlich - Rechtlichen' über die CORONA PANDEMIE.
Bestellt von unseren klugen und weisen Regierungs-Politikern.
Daher rührt ein gut Teil der ÜBERSTERBLICHKEIT in den letzten zwei Jahren.
Und die Panik-Mache wird weiter und weiter betrieben...
Man höre nur mal dem Kalle Lauter Krach zu...
Und leider gibt es immer noch zu viele arme Hascherln, die dem Wirrologen glauben.
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