Do, 16:01 Uhr
02.02.2006
Das versteckte Parkhaus
Nordhausen (nnz). Es war eine Marathon-Sitzung, die sich gestern Vertreter der Stadtverwaltung und des Stadtrates auferlegt hatten. Doch letztlich hatte sich das Gremium für einen Vorschlag zur Neugestaltung des Pferdemarktes ausgesprochen. Die nnz mit weiteren Einzelheiten.
Von den sieben vorgestellten Entwürfen für ein neues Einkaufszentrum sollen sich nach Informationen der nnz zwei deutlich in der Qualität von den anderen abgehoben haben. Völlig abwegig waren zum Beispiel Vorschläge, das Einkaufzentrum auf Stelzen zu setzen und so zusagen drunter das Parken zu ermöglichen. Keiner der Anwesenden in dem Gremium konnte sich für einen Großmarkt erwärmen, mehrfach wurde von einigen Gästen der Lidl-Ableger Kaufland ins Rennen geschickt. Umsonst.
In einer geheimen Abstimmung setzten erstaunlicherweise alle zwölf Juroren einen Vorschlag auf Platz 1. Hier sollen vor allem die Ästhetik, die Verwendung einheimischer Materialien und die Verträglichkeit zum benachbarten Handel eine ausschlaggebende Rolle gespielt haben. Knackpunkt dieser Investorenrunde und sicher auch der damaligen Vorstellungen der Rosco-Gruppe ist die Meisterung der Parksituation. Auch hier wusste der Favorit zu überzeugen. Dessen Planer hatten das Parkhaus am elegantesten versteckt – hinter viel Glas.
Am 22. Februar soll das Konzept im Stadtrat offiziell vorgestellt werden, dann wird abgestimmt. Hoffentlich haben die Stadträte diesmal eine glücklichere Entscheidung für dieses sensible Areal getroffen. Aber wie heißt es so schön: Aus Schaden wird man klug.
Autor: nnzVon den sieben vorgestellten Entwürfen für ein neues Einkaufszentrum sollen sich nach Informationen der nnz zwei deutlich in der Qualität von den anderen abgehoben haben. Völlig abwegig waren zum Beispiel Vorschläge, das Einkaufzentrum auf Stelzen zu setzen und so zusagen drunter das Parken zu ermöglichen. Keiner der Anwesenden in dem Gremium konnte sich für einen Großmarkt erwärmen, mehrfach wurde von einigen Gästen der Lidl-Ableger Kaufland ins Rennen geschickt. Umsonst.
In einer geheimen Abstimmung setzten erstaunlicherweise alle zwölf Juroren einen Vorschlag auf Platz 1. Hier sollen vor allem die Ästhetik, die Verwendung einheimischer Materialien und die Verträglichkeit zum benachbarten Handel eine ausschlaggebende Rolle gespielt haben. Knackpunkt dieser Investorenrunde und sicher auch der damaligen Vorstellungen der Rosco-Gruppe ist die Meisterung der Parksituation. Auch hier wusste der Favorit zu überzeugen. Dessen Planer hatten das Parkhaus am elegantesten versteckt – hinter viel Glas.
Am 22. Februar soll das Konzept im Stadtrat offiziell vorgestellt werden, dann wird abgestimmt. Hoffentlich haben die Stadträte diesmal eine glücklichere Entscheidung für dieses sensible Areal getroffen. Aber wie heißt es so schön: Aus Schaden wird man klug.


