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Di, 11:01 Uhr
19.07.2022
IG Metall

Fachkräftemangel gefährdet Transformation

Anlässlich des neuen Ausbildungsjahres für Auszubildende und dual Studierende fordert die IG Metall Mitte, die Arbeitgeber in Hessen, Rheinland-Pfalz, dem Saarland und Thüringen zum Handeln auf: Die Transformation der industriellen Produktion und Prozesse beschleunigt sich kontinuierlich...

Der notwendige Umbau von Energieversorgung und Energiemix ist seit dem russischen Angriffskrieg besonders dringend anzugehen. Um diesen Umbau bewältigen zu können, braucht es gut ausgebildete Fachkräfte.

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Jörg Köhlinger, Leiter der IG Metall Mitte: „Es bedarf gut ausgebildeter Fachkräfte, die die Wärmepumpen einbauen oder die Ladeinfrastruktur für E-Mobilität installieren können. Eine neue Energieversorgung gibt es nur mit einer großen Zahl von Fachkräften, die Windräder konstruieren und aufstellen können. Die Arbeitgeber in der Metall- und Elektroindustrie oder im Handwerksbereich müssen handeln, wenn sie Zustände vermeiden wollen, wie sie derzeitig an den Flughäfen herrschen. Es ist völlig absurd, dass die Arbeitgeber in der Metall- und Elektroindustrie in Hessen, Rheinland-Pfalz, dem Saarland und Thüringen seit Jahren einen Tarifvertrag für dual Studierende ablehnen. Wer seine Fachkräfte nicht zu anständigen tariflichen Bedingungen beschäftigt, wird in absehbarer Zeit keine mehr haben.“

Dieser Wandel wird sich in den nächsten Jahren noch beschleunigen. Transformation braucht Praktiker, Handwerker und Ingenieure. Der Flächentarifvertrag und Mitbestimmung bieten Beschäftigten gute Arbeitsbedingungen und schützen Arbeitgeber vor Fachkräftemangel. Die Tarifbindung ist eine wichtige Säule im Wettbewerb um immer knapper werdende Fachkräfte und Auszubildende. Tarifverträge sind ein wichtiges Instrument zur Fachkräftesicherung.
Autor: red

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