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Mo, 09:29 Uhr
18.07.2022
ifo München

Gute Chancen für Fachkräfte aus der Ukraine

Unter den Geflüchteten aus der Ukraine dürften qualifizierte Fachkräfte die größten Chancen auf dem Arbeitsmarkt haben. 40 Prozent der Personalleiter in Deutschland glauben, dass diese Menschen Jobs in deutschen Unternehmen finden können. Das geht aus der jüngsten Befragung durch das ifo Institut in Kooperation mit Randstad hervor...


„Die Unternehmen sehen hier auch eine Chance, den Fachkräftemangel abzumildern“, sagt ifo-Expertin Julia Freuding.

„Vor allem Industrie-Unternehmen sehen gute Möglichkeiten, qualifizierte Kräfte einzustellen“, sagt Freuding weiter. Schwieriger dürfte eine Integration von ungelernten Hilfskräften und Auszubildenden in den Arbeitsmarkt werden. Das Potential liegt hier der Umfrage zufolge lediglich bei 30 und 27 Prozent.

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56 Prozent der Unternehmen rechnen mit Hürden bei der Einstellung. „Mangelnde Deutschkenntnisse werden am häufigsten als problematisch angesehen, das gilt insbesondere für den Handel“, ergänzt Freuding. Während 86 Prozent der Handelsbetriebe die Sprache als Schwierigkeit einstufen, tun dies in der Industrie und bei den Dienstleistern nur 79 Prozent. Weitere Probleme sind in 5 und 6 Prozent der Antworten fehlende Qualifikationen sowie bürokratische Hürden.
Autor: psg

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Kommentare
Kama99
18.07.2022, 11:49 Uhr
Doch klar ...
das die Leihfirmen sich die Hände reiben. Die Ukrainer lassen noch besser verheizen als die Deutschen.
henry12
18.07.2022, 20:20 Uhr
Fachkräfte aus der Ukraine
Mann, haben wir ein Glück. Wir haben einen Fachkräftemangel
und haben glatt schon wieder Dusel. Und das in knapp 7 Jahren gleich zum zweiten mal. Und wegen der Sprache. Wir lernen einfach ukrainisch und schon klappt das mit der Verständigung.
Gehard Gösebrecht
19.07.2022, 07:12 Uhr
Das geht jetzt schnell
Das Ukraina lernt sehr schnell deutsch, weil es weiss, daß man dann schneller hierbleiben kann.
Man will auch gar nicht mehr nach Hause.
Das ist eigentlich verständlich, denn wer will sich schon abknallen lassen?
Aber vor dem Hintergrund, dass neuerdings alles in der Ukraine hergestellt wird und deswegen die Regale fast leer sind, ist das für Deutschland ungünstig zu bewerten.
Auch wenn hier irgendwann Ukrainisch als Zweitsprache eingeführt wird, könnte der Ivan auf die Idee kommen, Deutschland als eine seiner ehemaligen Sovjetrepubliken wieder einzugliedern.
Also ich persönlich muss das nicht noch einmal haben.
Die AK, die Filzstiefel und Wodka auf dem Tisch.
Kalinka und Katjuscha im Radio.
Mit dem Lada an die Ostsee oder nach Bulgarien.
Nee, das halte ich nicht mehr durch.
Arbeit und Wohnung für alle?
Psychoanalytiker
19.07.2022, 09:36 Uhr
Der Ex-KGB-Offizier Wladimir Putin ...
... lebte von August 1985 bis kurz nach der Wende mit seiner Familie in Dresden und "arbeitete", beginnend als Hauptmann und am Ende sogar im Range eines Oberstleutnants als Hauptverbindungsmann zwischen Stasi und KGB. Diese Zeit gehört laut einer Aussage Putins zu einer der schönsten seines Lebens.

Laut einer Recherche soll Putin sogar schon seit 1985 gewusst haben, dass die DDR am zusammenbrechen ist. Genaueres weiß man aber nicht, weil der KGB seine Akten recht schnell und umfangreich vernichtete.

Während der Dresdner Jahre trat Putin nur ein einziges Mal öffentlich auf, im Oktober 89, als Demonstranten die dortige Stasi-Zentrale stürmen wollten. Ein Augenzeuge namens Siegfried Donnath-Grabs erinnerte sich daran. Demnach wollte Putin das gut bewachte Gelände sogar mit Schusswaffen verteidigen lassen.

Am Ende sei Putin "geschockt" über den Zusammenbruch der Sowjetunion gewesen. 2005 verkündete Putin, dass der Untergang der SU die gößte Katastrophe des 20. Jahrhunderts sei.

Und nur wer das alles beachtet, kann den "aktuellen Putin" ein klein wenig besser "verstehen".

Dies alles, und noch viel mehr, ist einer Dokumentation des mdr zu entnehmen.

Und daher bin ich sehr bei dem Kommentar von Gehard Gösebrecht. Der alt gewordene Wladimir Putin " will seine Sowjetunion" wieder haben.

Auch wenn man nicht in den "Kopf Putins hinein schauen kann", so ist es für mich eine logische Erklärung seines Handelns. Er will das westliche Europa so bedrängen, dass er noch die Rückkehr der SU erleben kann.

Und warum holt er seine Schwestern und Brüder aus der Ukraine nicht nach "Moskau" , sondern lässt sie in die EU ausreisen ? Einfach mal darüber nachdenken ...

Und noch etwas: Wenn die hier her gekommenen Ukrainer nicht mehr zurückkehren wollen (ja sogar sollen), wer baut dieses Land dann wieder auf, wer erntet das Korn, wenn es wieder wächst, wer kümmert sich um die "Kriegsgeschädigten" ? Wieder zeigt sich der Egoismus deutscher Politik(er), wenn sie an die langjährige Integration zum "Wohle Deutschlands" denken. Die Ukraine braucht ihre geflüchteten Menschen "nach dem Krieg" selber, und nicht als billig bezahlte Arbeitskräfte in Deutschland. Einfach von A-Z und nicht von A-B denken ... .
Psychoanalytiker
19.07.2022, 10:19 Uhr
Noch eine Ergänzung:
Ich glaube, dass Menschen, die nie in den Ländern des Warschauer Paktes lebten, und den Sozialismus nie live und bewusst erlebten, Putins Handeln nicht wirklich verstehen können. Da reichen erlernte Geschichtkenntnisse einfach nicht aus.

Ich komme noch mal auf die Frage zurück: Warum holt Putin "seine Brüder und Schwestern" aus der Ukraine nicht "nach Moskau", sondern lässt sie nach Westeuropa fliehen ? Er könnte sich ja an die ukrainisch/polnische Grenze stellen und ähnlich der deutsch/deutschen Grenze keinen durchlassen. Macht er aber nicht, er lässt sie fliehen.

Wer die in meinem vorherigen Kommentar aufgezeigte Dokumentation kennt, und in die mögliche Denkweise Putins einbezieht, sollte automatisch darauf kommen: Diejenigen, die flüchten sind für einen hohen KGB-Offizier der ehemaligen Sowjetunion, also einem Offizier alter Schule "Verräter", und nicht "Brüder und Schwestern" in seinem Sinne. Und "Verräter" kann Putin nicht gebrauchen. Und in seinem Russland leben genug Menschen, die im Falle seines Sieges "nachrücken" und auf dem Gebiet der Ukraine leben können. Daher braucht er auch "den Sieg" über dieses Land.

Und ich glaube als ehemaliger "Schütze Arsch im letzten Glied" der NVA fest daran: Wenn Putin merken sollte, dass er sein Ziel nicht erreichen wird, drückt er auf den "Knopf". Ich glaube dies, weil ich mir vor über 40 Jahren im "Polit-Unterricht" von NVA-Offizieren ähnliches anhören musste. "Verräter des Sozialismus sind auszuschalten, auch mit Waffengewalt", so die Meinung dieser Offiziere. Die allermeisten von denen denken heute natprlich anders, dieser Wladimir Putin garantiert nicht ... .
Undine
19.07.2022, 11:55 Uhr
Das Land platzt mittlerweile aus allen Nähten
Und wir haben trotzdem Fachkräftemangel. Warum?
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