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Mo, 09:35 Uhr
30.01.2006

„Tatendrang“ in „Frauenzimmern“

Nordhausen (nnz). Mit der Ausstellung „Frauenzimmer“ der Braunschweiger Ateliergemeinschaft „Tatendrang“ ist am Sonnabend das Nordhäuser „Kunsthaus Meyenburg“ in die diesjährige Saison gestartet. Was in diesen Frauenzimmern zu finden ist, das hat am Wochenende die nnz erfahren.

„Tatendrang“ in „Frauenzimmern“  (Foto: nnz) „Tatendrang“ in „Frauenzimmern“ (Foto: nnz)
Eva Jaeger, Meike Töpperwien, Robert Bergmann, Tonia Wiatrowski und Anne-Luise Janssen.


Die fünf jungen Frauen von „Tandrang“ um die Nordhäuserin Roberta Bergmann zeigen bis zum 5. März in 10 Zimmern mehr als 350 Kunstobjekte – vom Acrylbild über experimentelle Fotografien und Buchillustrationen bis hin zu selbst gestalteten Kartenspielen und Memorys. Die Ausstellungszimmer heißen „Hochzeitszimmer“, „Salon d Amour“, „Nachtclub“ oder „Gute Stube“ – und sind auch dementsprechend ausstaffiert. Sämtliche Schaustücke sind in kleinen Auflagen von Hand selbst hergestellt und zugleich Kunst- und Sammlerobjekte, keine industriell produzierten Massenartikel, sondern limitierte Kunstobjekte. Jeder Besucher solle das Gefühl haben, etwas Besonderes in den Händen zu halten, so eine der Künstlerinnen.

Die Ausstellung wurde eigens für die Räumlichkeiten des Nordhäuser Kunsthauses konzipiert, und viele der ausgestellten Werke sind extra dafür gemalt worden, so die Frauen. Jeder Raum stelle eine andere Erlebniswelt dar. „Frech, bunt schrill, witzig, tollkühn, schräg und skurril“ – so beschrieb Kunsthistorikerin Susanne Hinsching die Ausstellung. „Und wer die Vorbereitung und den Aufbau der Ausstellung miterlebt hat, weiß, dass der Name `Tatendrang´ genauso bezeichnend ist, wie der Titel der Ausstellung.“

Zur Eröffnung der Ausstellung überraschten und amüsierten die 5 Designerinnen die rund 100 Besucher mit dem Animationsfilm „Morddeutschland“ und einer Schauspiel-Performance. Die Ausstellung ist bis zum 5. März zu sehen – von Dienstag bis Sonntag 10 bis 17 Uhr. Sämtliche Ausstellungsstücke können gekauft werden - wie auch andere kleinere Produkte der Designerinnen, darunter Kühlschrank-Magneten, Buttons oder der Ausstellungskatalog mit Postkarten sowie Ausgaben des „Magazin“ mit Illustrationen der Designerinnen.
Autor: nnz

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