Fr, 08:56 Uhr
20.01.2006
Am Ende
Nordhausen (nnz). Eine der renommiertesten Baufirmen des Landkreises Nordhausen ist am Ende. Vorgestern wurde Insolvenz angemeldet.
Norbert Schneider, Geschäftsführer der gleichnamigen Firma aus Petersdorf hat am Mittwoch die Reißleine gezogen. Wegen Zahlungsrückständen hat er keinen Ausweg mehr gesehen, hinzu kamen nach Angaben des Kreisgeschäftsführers der Nordthüringer Handwerkerschaft, Dr. Bernhard Senft, Rückstände bei den Krankenkassen. Von der Insolvenz sind die rund 30 Arbeitsplätze des Unternehmens betroffen. Jetzt aber kann Insolvenzausfallgeld beantragt werden.
Hintergründe der Zahlungsschwierigkeiten sind diverse Aufträge, die das Unternehmen in den alten Bundesländern ausführt. Da gab und gibt es Außenstände in einer Höhe, die Schneider nicht mehr überbrücken konnte. Alles wäre vielleicht noch einmal gut gegangen, wenn ein Auftrag über 10 Millionen Euro im März hätte starten können. Wie Senft der nnz mitteilte, hatte sich dieser Auftrag jedoch um ein halbes Jahr verzögert, Baubeginn sollte nun im Herbst sein.
Dr. Bernhard Senft hofft jetzt auf das Geschick des einzusetzenden Insolvenzverwalters, vielleicht seien ja alle Messen hinsichtlich des Großauftrages noch nicht gesungen. Das Unternehmen Schneider Bau verfügt in der Region und darüber hinaus über einen exzellenten Ruf.
Autor: nnzNorbert Schneider, Geschäftsführer der gleichnamigen Firma aus Petersdorf hat am Mittwoch die Reißleine gezogen. Wegen Zahlungsrückständen hat er keinen Ausweg mehr gesehen, hinzu kamen nach Angaben des Kreisgeschäftsführers der Nordthüringer Handwerkerschaft, Dr. Bernhard Senft, Rückstände bei den Krankenkassen. Von der Insolvenz sind die rund 30 Arbeitsplätze des Unternehmens betroffen. Jetzt aber kann Insolvenzausfallgeld beantragt werden.
Hintergründe der Zahlungsschwierigkeiten sind diverse Aufträge, die das Unternehmen in den alten Bundesländern ausführt. Da gab und gibt es Außenstände in einer Höhe, die Schneider nicht mehr überbrücken konnte. Alles wäre vielleicht noch einmal gut gegangen, wenn ein Auftrag über 10 Millionen Euro im März hätte starten können. Wie Senft der nnz mitteilte, hatte sich dieser Auftrag jedoch um ein halbes Jahr verzögert, Baubeginn sollte nun im Herbst sein.
Dr. Bernhard Senft hofft jetzt auf das Geschick des einzusetzenden Insolvenzverwalters, vielleicht seien ja alle Messen hinsichtlich des Großauftrages noch nicht gesungen. Das Unternehmen Schneider Bau verfügt in der Region und darüber hinaus über einen exzellenten Ruf.

