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Mi, 06:35 Uhr
25.05.2022
THC-Damen unterliegen abschließend in Buxtehude

Niederlage zum Saisonausklang

In der letzten Bundesliga-Partie der Saison
Mit einer 32:35 (14:14)-Niederlage beendet der Thüringer HC die Bundesligasaison gegen den Buxtehuder SV. In einem Spiel, in dem die Tabellenplätze bereits feststanden, zeigte der BSV sein schnelles Umschaltspiel und setzte die Gäste damit immer wieder unter Druck...

In der Crunchtime setzte der THC noch mal ein Achtungszeichen und verkürzte den Sechstorevorsprung auf drei. Leider zu spät. Dazu leistete sich der THC im gesamten Spielverlauf zu viele Fehler im Angriff und musste in der Abwehr den Ausfall von Anika Niederwieser kompensieren.
Beste Schützinnen des Buxtehuder SV waren Johanna Heldmann, Meret Ossenkopp und Anika Lott mit je sechs Toren. Acht Tore erzielte Kerstin Kündig für den THC.

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Der Thüringer HC nutzte seinen ersten Angriff, um in Führung zu gehen. Irma Schjött verhinderte den Ausgleich mit toller Parade. Der Buxtehuder SV startete mit einer offensiven 5:1-Abwehr. Früh wurde gegen den Angriff des THC herausgetreten. Bis zur vierten Minute dauerte es, bis der BSV den Ausgleich erzielte. In der 5. Minute stand ein 1:2 auf der Anzeigetafel. Im Abschluss taten sich beide Mannschaften in der Anfangsphase der Partie schwer. Als Strafwurfschützin trat Asli Iskit erstmals in der achten Minute an die Linie und versenkte zum 2:4. Die Abwehr der Gäste stand zu diesem Zeitpunkt stabil, Irma Schjött parierte mehrfach in der Anfangsphase. Lydia Jakubisova startete als Anspielstation für die THC-Torfrau und schloss einen Tempogegenstoß zum 2:5 ab. Dirk Leun wirkte unzufrieden und nahm das erste Team Timeout in der zehnten Spielminute.

Die Niedersächsinnen beherrschten von nun an das Tempospiel besser und verkürzten in der 11. Minute auf 4:5. Maxi Mühlner legte nach und erzielte den Ausgleich. Der THC hatte den Faden verloren, und leistete sich einfache Fehler und Ballverluste im Spielaufbau, die der Buxtehuder SV mit schnellen Toren nutzte. Nach dem 6:5 nahm Herbert Müller seine erste Auszeit. So richtig lief es nicht bei seiner Mannschaft. Mit der früh störenden Abwehr hatte man weiter Probleme und das provozierte geradezu die Fehler. In die letzten zehn Minuten der ersten Spielhälfte ging es beim Stand von 10:7. Katharina Filter im Tor der Gastgeberinnen machte einen guten Job und verhinderte mehrfach die Treffer der Gäste. Die Thüringerinnen ließen sich trotz allem nicht abschütteln und blieben dran (25. Minute, 11:11). Buxtehude hielt das Tempo weiter hoch und setzten den THC mit der aktiven 5-1-Abwehr weiter unter Druck. In die Halbzeitpause gingen die Mannschaften mit einem 14:14-Unentschieden.

Aus den Kabinen kamen beide Mannschaften erfolgreich. Der BSV legte vor, Asli Iskit glich von der Strafwurflinie aus, so stand es nach anderthalb Minuten 15:15. Der BSV knüpfte an die gute Leistung aus der ersten Halbzeit an und baute in knapp zwei Minuten die Führung auf 18:15 aus. Grund genug für Herbert Müller, die nächste Auszeit zu nehmen. Die Ansprache in der Kabine schien nicht gereicht zu haben. Der Tabellendritte störte immer wieder den Spielaufbau des Tabellennachbarn aus der Mitte Deutschlands und nutzte die sich daraus bietenden Chancen, um sich leicht abzusetzen. Nach 39 Minuten erspielte sich der BSV einen Viertorevorsprung zum 22:18. Das schnelle Angriffsspiel bereitete der THC-Abwehr Probleme und hielt sie in ständiger Bewegung. Das verschaffte dem BSV den nötigen Platz, um erfolgreich den Torerfolg zu suchen.

In der 44. Minute hatte Herbert Müller genug gesehen und holte sein Team zum Gespräch. Laura Kuske stand nun im Tor. Mitte der zweiten Spielhälfte hatte der BSV eine sichere 28:22-Führung erkämpft, damit schien die Vorentscheidung gefallen. Charlotte Kähr erzielte von der 7-m-Linie den 30. BSV-Treffer. Den Tempogegenstößen des BSV hatte der THC wenig entgegenzusetzen, dazu kamen zu viele Ballverluste im eigenen Spielaufbau.

Ruhig und den Sieg in der Tasche nahm Dirk Leun zu Beginn der 54. Minute beim Stand von 32:26 seine Auszeit, um die Taktik für die Crunchtime zu besprechen. Der THC kämpfte weiter und war bemüht den Vorsprung nicht weiter anwachsen zu lassen. Doch der Endspurt kam zu spät und so beendete der Thüringer HC die Bundesligasaison mit einer 35:32-Auswärtsniederlage beim Buxtehuder SV.

Buxtehuder SV: Lea Lea Rühter, Katharina Filter; Liv Charlotte Süchting 4, Johanna Heldmann 6 Lisa Antl 2 Maxi Mühlner 1, Isabelle Dölle 1, Mailee Winterberg 4, Maja Schönefeld, Meret Ossenkopp 6, Charlotte Kähr 4/2, Annika Lott 6, Mia Lakenmacher 1.

Thüringer HC: Laura Kuske, Irma Elisabet Schjött, Annika Meyer 7, Yuki Tanabe, Asli Iskit 7/3, Anika Niederwieser 2, Lamprini Tsakalou 1, Kerstin Kündig 8/1, Lydia Jakubisova 5, Johanna Reichert, Kim Braun, Jennifer Rode 2, Miranda Schmidt-Robben.
Bernd Hohnstein/Andreas Hofmann
Autor: red

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