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Di, 12:33 Uhr
24.05.2022
Antrittsbesuch bei der Alma Mater

Eine Absolventin im Rathaus

Alexandra Rieger, Nordhausens neue hauptamtliche Beigeordnete und Bürgermeisterin, war zu Besuch an der Hochschule Nordhausen - kein unbekannter Ort für sie; so hat sie einst selbst hier studiert...

Im Jahr 2003 startete sie ihr Studium des Public Managements als sehr wahrscheinlich einer der ersten jungen Menschen in Deutschland, die nach der transnationalen Hochschulreform einen Bachelorstudiengang begannen zuvor war das Diplom der gängige Abschluss. Anschließend absolvierte Alexandra Rieger in einem bewundernswerten Tempo den Masterstudiengang Public Management & Governance, den sie 2008 erfolgreich abschloss.

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Bereits während ihres Masterstudiengangs war sie bis 2016 als Assistentin der Geschäftsleitung der Landesgartenschau Gesellschaft tätig und arbeitete zudem seit 2007 hauptberuflich als Verwaltungscontrollerin sowie Referentin des Bürgermeisters in der Nordhäuser Stadtverwaltung.

Alexandra Rieger zu Besuch an Ihrer einstigen Hochschule (Foto: Tina Bergknapp) Alexandra Rieger zu Besuch an Ihrer einstigen Hochschule (Foto: Tina Bergknapp)
Wenn man Alexandra Rieger fragt, wie sie den Spagat zwischen zwei Jobs und einem anspruchsvollen Studium geschafft hat, bekommt man eine überraschende und sympathische Antwort: Mit dem Fahrrad! Auf der ersten Semesterendparty lernte Alexandra Rieger ihren Mann kennen. Inzwischen haben die beiden zwei Töchter und wohnen unweit vom Campus. „Ich habe es nicht wieder weggeschafft aus Nordhausen“, scherzt sie. Und heute bekleidet sie eines der wichtigsten Ämter im Nordhäuser Rathaus.

Seit dem 11. Januar 2022 ist sie offiziell als Bürgermeisterin der Stadt Nordhausen im Amt und verantwortlich für die Bereiche Kultur, Bildung, Ordnungsamt, Bauordnungsamt, Stadtplanung und Bauamt. Auch hier schließt sich der Kreis zum vorangegangenen Studium mit dem damaligen Vertiefungsangebot Kultur- und Bildungsmanagement. „Das war für mich der ausschlaggebende Punkt, warum ich mich für die Hochschule Nordhausen entschieden habe. Und ich habe diese Entscheidung nie bereut. Wer einen Wohlfühlcampus sucht und wem der persönliche Kontakt zu den Lehrenden wichtig ist, der ist hier genau richtig“, erzählt Alexandra Rieger.

Auch als Bürgermeisterin hält sie weiterhin engen Kontakt zu Ihrer einstigen Hochschule beispielsweise durch die Aufnahme von Praktikanten und die Vermittlung von Abschlussarbeiten. Hierbei hat Alexandra Rieger insbesondere den Fachkräftemangel im Fokus.

Auf die Frage nach ihren aktuellen Zielen betont Alexandra Rieger die weitere Verzahnung von Stadt und Campus. Darüber hinaus möchte sie gern mehr Vereine an die Hochschule holen, damit die Studierenden von deren Angeboten profitieren können. Erst kürzlich kam in Kooperation mit dem Kreissportbund eine Beschlussvorlage zustande, die vorsieht, dass Erstsemesterstudierende keine Gebühren für Sportvereine zahlen müssen.
Autor: red

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