Do, 11:29 Uhr
12.01.2006
Aus der Tasche gezogen
Nordhausen (nnz). Die Preise im Oktober waren nicht nur vom Feinsten, sie stiegen gegenüber dem Vorjahr auch kräftig nach oben. Ob da auch Löhne und Gehälter mithalten konnten? Die exakten Zahlen wie immer mit einem Klick auf MEHR.
Für Waren und Dienstleistungen mussten die Thüringer im Oktober 2005 im Durchschnitt 2,3 Prozent mehr bezahlen als im Oktober 2004. Die Jahresteuerungsrate wurde wesentlich bestimmt von der Preisentwicklung für Heizöl (+ 29,3 Prozent), Zentralheizung (+ 21,0 Prozent), Kraftstoffe (+ 11,0 Prozent) und Gas (+ 10,3 Prozent) sowie für Bohnenkaffee (+ 29,5 Prozent) und Tabakwaren (+ 17,5 Prozent).
Im selben Zeitraum stiegen nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik die durchschnittlichen Bruttomonatsverdienste der vollzeitbeschäftigten Arbeitnehmer im Produzierenden Gewerbe und im Dienstleistungsbereich von 2 120 Euro auf 2 155 Euro, d.h. um 35 Euro bzw. 1,7 Prozent.
Der relative Verdienstanstieg bei Männern und Frauen war mit 1,6 Prozent gleich. Männer bezogen im Oktober 2005 einen durchschnittlichen Bruttomonatsverdienst in Höhe von 2 264 Euro. Das waren 352 Euro bzw. 18,4 Prozent mehr als die Frauen erhielten (1 912 Euro).
Ein Thüringer Arbeitnehmer (Arbeiter und Angestellte) im Produzierenden Gewerbe verdiente im Oktober 2005 durchschnittlich 2 150 Euro. Das Verdienstniveau zwischen den Arbeitern und Angestellten im Produzierenden Gewerbe fällt sehr unterschiedlich aus. Während ein Arbeiter im Oktober 2005 durchschnittlich 1 906 Euro brutto verdiente, bezog ein Angestellter 2 817 Euro. Die Arbeiter erhielten somit zwei Drittel (67,7 Prozent) des Verdienstes der Angestellten.
Im Dienstleistungsbereich (Handel, Kredit- und Versicherungsgewerbe), in dem nur Angestellte erfasst werden, lagen im Oktober 2005 die durchschnittlichen Bruttomonatsgehälter bei 2 180 Euro. Das Gehaltsniveau im Dienstleistungsbereich fiel rund ein Viertel niedriger aus als das der Angestellten im Produzierenden Gewerbe Thüringens.
Autor: nnzFür Waren und Dienstleistungen mussten die Thüringer im Oktober 2005 im Durchschnitt 2,3 Prozent mehr bezahlen als im Oktober 2004. Die Jahresteuerungsrate wurde wesentlich bestimmt von der Preisentwicklung für Heizöl (+ 29,3 Prozent), Zentralheizung (+ 21,0 Prozent), Kraftstoffe (+ 11,0 Prozent) und Gas (+ 10,3 Prozent) sowie für Bohnenkaffee (+ 29,5 Prozent) und Tabakwaren (+ 17,5 Prozent).
Im selben Zeitraum stiegen nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik die durchschnittlichen Bruttomonatsverdienste der vollzeitbeschäftigten Arbeitnehmer im Produzierenden Gewerbe und im Dienstleistungsbereich von 2 120 Euro auf 2 155 Euro, d.h. um 35 Euro bzw. 1,7 Prozent.
Der relative Verdienstanstieg bei Männern und Frauen war mit 1,6 Prozent gleich. Männer bezogen im Oktober 2005 einen durchschnittlichen Bruttomonatsverdienst in Höhe von 2 264 Euro. Das waren 352 Euro bzw. 18,4 Prozent mehr als die Frauen erhielten (1 912 Euro).
Ein Thüringer Arbeitnehmer (Arbeiter und Angestellte) im Produzierenden Gewerbe verdiente im Oktober 2005 durchschnittlich 2 150 Euro. Das Verdienstniveau zwischen den Arbeitern und Angestellten im Produzierenden Gewerbe fällt sehr unterschiedlich aus. Während ein Arbeiter im Oktober 2005 durchschnittlich 1 906 Euro brutto verdiente, bezog ein Angestellter 2 817 Euro. Die Arbeiter erhielten somit zwei Drittel (67,7 Prozent) des Verdienstes der Angestellten.
Im Dienstleistungsbereich (Handel, Kredit- und Versicherungsgewerbe), in dem nur Angestellte erfasst werden, lagen im Oktober 2005 die durchschnittlichen Bruttomonatsgehälter bei 2 180 Euro. Das Gehaltsniveau im Dienstleistungsbereich fiel rund ein Viertel niedriger aus als das der Angestellten im Produzierenden Gewerbe Thüringens.

