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Fr, 19:00 Uhr
20.05.2022
25 Jahre Nordhäuser Hochschule

…und immer noch jung

Wenn jemand 25 Jahre alt oder jung wird, dann ist das schon mal ein Grund zum Feiern. Heute feierte die einstige Fach- und derzeit „nur“ Hochschule ihren 25. Geburtstag. Und dazu hatten sich – passend zum Arbeitswochenausklang - einige Gäste am Nordhäuser Weinberg angesagt…

Festveranstaltung im Audimax (Foto: nnz) Festveranstaltung im Audimax (Foto: nnz)
Prof. Jörg Wagner, der gerade wiedergewählte Präsident, eröffnete die Geburtstags“party“. Mit ihm auf der Bühne der Intendant des Nordhäuser Theaters. Nach der Beifalls-Overtüre für die ehrenwerteren Gäste wurde der musikalische Part dargeboten. Zwischenanmerkung: Wenn die Beschallungsanlage im Audimax noch funktioniert hätte, dann wäre der Hörgenuss ein wesentlich anderer gewesen. Sei es drum, es kann selbst bei einer Jubiläumsparty nicht alles perfekt sein.

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Statt einer Festrede moderierte Jörg Wagner die 25 Jahre mittels einer Bildergalerie. Die Schnappschüsse stellten markante Objektes des Campus von „damals“ und „heute“ vor. Erst so sieht man die Entwicklung, die sich hier vollzogen hatte.

Damals im Bild (Foto: nnz) Damals im Bild (Foto: nnz)
Nach den Bildern dann die Worte, genauer geschrieben, die Grußworte der politischen und wirtschaftlichen Prominenz. Den Anfang machte, protokollarisch korrekt, Landesminister Wolfgang Tiefensee. Der rühmte den hiesigen Präsidenten als perfekten Entertainer, der auch „Wetten, dass…“ moderieren könnte. Und er rühmte die nördlichste Kreisstadt als eine Familie, die jede Menge Wärme ausstrahle.

Nach diesen warmen Worten war es Landrat Matthias Jendricke vorbehalten, den kommunalen Part zu übernehmen. Er erinnerte an die doch schon schweren Anfangszeiten, die viel politische Einflussnahme erforderten. Heute nennt man das Werbung, denn der Vorteil im Wettbewerb mit anderen möglichen Standorten in den 1990er Jahren war der vorhandene Campus der ehemaligen Fachschule für Landtechnik. In Richtung Landespolitik wünschte sich Jendricke eine vielleicht bessere Anbindung an die Stadt.

Freude auch in der Nordthüringer Wirtschaft. Die Hochschule sei von Beginn an Mitglied des Nordthüringer Unternehmerverbandes. Wissenschaft und Wirtschaft können so seit vielen Jahren voneinander profitieren, sagte NUV-Vorsitzender Niels Neu. Dies jedoch müsse weitergeführt werden. So werde aktuell von der Firma Knauf eine Professur gestiftet, erwähnt wurden auch die vielfältigen Möglichkeiten bei der Bereitstellung von Praktikumsplätzen und später auch von Arbeitsplätzen.

Weitere Grußworte gab es von Altrektor Prof. Juckenack, dem langjährigen Mitglied des Hochschulrates und langjährigen Vorsitzenden des Wissenschaftlichen Vereins, Prof. Wolfgang König und dem OB. Die Grußworte vom Vorsitzenden des Studentenrates, Carsten Dobras, entfiel.

Anschließend wurde fast nahtlos zur langen Nacht der Wissenschaften übergegangen.
Peter-Stefan Greiner
Autor: psg

Kommentare
DDR-Facharbeiter
20.05.2022, 21.11 Uhr
Hat sich der oberste Stadtverwalter vor den Hochschul-Wirtschaftsfachleuten versteckt ?
Ich habe vergeblich nach einem Vertreter der Stadtverwaltung Nordhausen gesucht. Wenn der Jahrestag der Fachhochschule Nordhausen sogar Minister Tiefensee aus der Landeshauptstadt wichtig war, sollte der Oberbürgermeister der Hochschulstadt nicht nach Hause gehen. Eine bessere Anbindung der Fach-Hochschule an die Stadtverwaltung ist nicht nur wünschenswert, sondern für die Stadtentwicklung unerlässlich. Im Umkreis von Hochschulen entstehen Unternehmen, weil dort junge qualifizierte Fachkräfte ins Berufsleben treten und nach einer Arbeitsstelle in der Stadt suchen oder sogar Arbeitsplätze ns Leben rufen. Ich habe mit Freude Professor Wolfgang König unter den Gästen gesehen. Er hat nicht nur damals mit dem Förderverein die Fachhochschule nach Nordhausen geholt, sondern auch Arbeitsplätze in Nordhausen geschaffen. Als Stadtverwalter würde ich alles tun , um mit so kompetenten und einflussreichen Wirtschafts-Fachleuten ins Gespräch zu kommen.
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Anmerk. d. Red: Der OB WAR DA.
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