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Di, 19:08 Uhr
17.05.2022
Mobilitätskonzept für die Stadt und Landkreis Nordhausen

Startschuss für Thema "Radfahren" mit Workshop

Am Samstag startete der zweite Teil des gemeinsamen Integrierten Mobilitätskonzeptes für die Stadt und den Landkreis Nordhausen. Bei den einzelnen Themenblöcken sind die Einwohner aufgerufen, Meinungen und Anregungen im Rahmen von Bürgerbeteiligungsprozessen zu äußern...

Workshop Anradeln am vergangenen Samstag (Foto: Stadtverwaltung Nordhausen) Workshop Anradeln am vergangenen Samstag (Foto: Stadtverwaltung Nordhausen)


Nach dem Thema „ÖPNV“ im Herbst 2021, sind die Nordhäuserinnen und Nordhäuser jetzt aufgerufen, über die derzeitigen Stärken und Schwächen sowie die eigenen Wünsche und Möglichkeiten für die Zukunft des Radverkehrs im Stadtgebiet Nordhausen offen zu diskutieren. Hierzu bildete der moderierte Workshop am Samstag im Ratssaal des Nordhäuser Bürgerhauses den Start. Die Ergebnisse werden protokolliert und fließen nach weiteren Diskussionsrunden und nach Abwägung der Belange aller Verkehrsträger am Ende in das Integrierte Mobilitätskonzept für eine stadt- und landkreisverträgliche Mobilität ein.

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Dabei brachten die Anwesenden im moderierten Workshop viele Punkte zur Gegenwart und Zukunft zu Papier. Allein 56 Rückmeldungen führten Punkte zu den Herausforderungen des gegenwärtigen Fahrradverkehrs wieder, beispielsweise zu wenig Radwege, kein vollkommen zusammenhängendes Radwegenetz, den Zustand sowie die Ausmaße der Radwege, Konflikte mit Fußgängern bei gemeinsamer Nutzung von Geh-/Radwegen und vieles mehr. Der folgende „Zeitsprung“ bot erste Ansätze für ein Leitbild eines fahrradfreundlichen Nordhauens 2040. Die artikulierten 36 „Visionen“ beschreiben ein noch nicht abschließendes Bild von der autofreien Innenstadt Nordhausens, von geschwindigkeitsreduzierten Miteinanderstraßen und der gemeinsamen Nutzung der Straßen bei Tempo 30.

Darüber hinaus soll in 18 Jahren die Verkehrsinfrastruktur für Räder weiter verbessert werden, d.h. Anbindung des Umlands sowie der Ortsteile an die Kernstadt, gepaart mit durchgängigen Fahrradwegen, Stellplatzanlagen mit erweiterten Angeboten in der Innenstadt (Lademöglichkeiten, Reparaturservice) und Fahrradstellanlagen in den Wohnquartieren. Lastenräder übernehmen dann die Aufgaben des Lieferverkehrs, so die „Visionen“.

Workshop als Startschuss für „Anradeln“ und „Ideenfinder“
Direkt im Anschluss gaben Landrat Matthias Jendricke und Bürgermeisterin Alexandra Rieger den Startschuss für die Aktion „Anradeln“.
Bei dieser Mitmach-Initiative können Nordhäuserinnen und Nordhäuser auf der Internetseite www.ndhbewegtsich.de ihre geplanten Radfahrten mit Daten, Uhrzeiten und Strecken eintragen und so Mitradlerinnen und Mitradler finden.

Vorteile des gemeinsamen Radelns in den Wochen vom 14. Mai bis 3. Juni sind mehr Sichtbarkeit und Sicherheit im Verkehr, der Austausch von Wissen zu Strecken und Radtechnik sowie die Vernetzung untereinander. So sollen sich Gleichgesinnte für das Freizeitradeln oder den gemeinsamen Weg zur Arbeit, Hochschule oder Schule finden. Gleichzeitig gibt es über einen Ideenmelder auf der Internetseite die Möglichkeit, bei Bedarf Rückmeldungen zur Radinfrastruktur in Stadt und Landkreis zu geben, um so Ansatzpunkte für Verbesserungen aufzuzeigen.
Autor: red

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