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Mo, 14:52 Uhr
16.05.2022
Zur Turmsanierung im Kunsthaus Meyenburg:

Stadt investierte eine Viertelmillion Euro

Feierlich eröffnet wurde am Wochenende der sanierte Turm des Kunsthauses Meyenburg. Eines der wichtigsten Wahrzeichen der Stadtsilhouette Nordhausens steht damit nach 10 Jahren wieder der Öffentlichkeit zur Verfügung...

Stefan Zeitler spielte im Garten des Kunsthauses zur Eröffnung des Turms (Foto: agl) Stefan Zeitler spielte im Garten des Kunsthauses zur Eröffnung des Turms (Foto: agl)


Die Wiedereröffnung wurde durch den Nordhäuser Konzertchor und den Nordhäuser Männerchor sowie Stefan Zeitler am Saxophon musikalisch begleitet.
„Ein Bauzaun verschandelte das Gesamtbild dieses so schönen Gebäudes - war aber notwendig, um nicht vom Mauerwerk getroffen zu werden. Die Stadt - und da bin ich in aller erster Linie dem Stadtrat dankbar - hat 250.000 Euro investiert, um diesem Missstand zu begegnen. 250.000 Euro ohne Fördermittel aber mit dem Wissen und dem Wunsch: Die historische Baustruktur nicht weiter verfallen zu lassen und dem Kunsthaus ein Highlight zur touristischen Erschließung in die Hände zu geben“, so Oberbürgermeister Kai Buchmann.

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In den kommenden Wochen werden kleinere Restarbeiten auf der Besucherebene witterungsbedingt nachgeholt werden. Oberbürgermesiter Buchmann dankte im Namen der Stadt den beteiligten Firmen:
  • Planung und Bauüberwachung: Ortsbild Architektur- und Ing.büro GmbH, Nordhausen
  • Putz- und Malerarbeiten: Universal Putz - GmbH, St. Egidien
  • Dachklempnerarbeiten: Bauklempnerei & Installationsbetrieb Risse, Dahlen
  • Gerüstbauarbeiten: Eisenberger Gerüstbau GmbH, Eisenberg
  • Dachdeckerarbeiten: Dachdeckermeisterbetrieb Grabe, Nordhausen
  • Tischlerarbeiten: Bautischlerei Ackermann, Nordhausen
  • Malerarbeiten im Turm: Malermeister Fischer, Südharz
  • SiGeKo: DEKRA, Nordhausen
  • Städtischer Bauhof

Im Rahmen der Restaurierung wurden die Dachentwässerung erneuert und komplett umgebaut Des Weiteren wurden die Schäden an Mauerwerk, Säulen, Bögen und Putzoberflächen repariert, Verblechungen erneuert und Fenster malerseitig aufgearbeitet. Auch die undichte Abdichtung auf der Besucherebene wurde saniert. Am Ende der Maßnahme erhielt der gesamte Turm einen neuen Anstrich. Für die Sanierungsmaßnahmen wurde das Budget nicht vollständig ausgeschöpft. Damit soll nun der Balkon am Trauzimmer saniert werden.
Autor: red

Kommentare
Stephanie Boklusek
16.05.2022, 18.59 Uhr
Viel Geld für Meyenburg
... allen gedankt, nur dem Steuerzahler nicht.
DDR-Facharbeiter
16.05.2022, 23.05 Uhr
Das Kunsthaus ist in seiner jetzigen Belegung ein gähnend leeres Geisterhaus ohne Anziehungskraft
Das einst weithin populäre Meyenburg-Museum, zur Zeit Kunsthaus genannt, hat nicht das Schicksal des Lindenhofs erleiden müssen. Traditionsbewusste Nordhäuser Verwalter haben das verhindert. Jetzt wurde mal wieder das Erbe früherer Generationen renoviert, wie das jeder Grundstücks-Eigentümer ab und zu tun muss. Kein Grund der Grundstücksverwalter im Rathaus, sich damit zu brüsten. Die Renovierungskosten werden Cent für Cent mit den Steuern der Bürger gezahlt..
Das Kunsthaus ist in seiner jetzigen Belegung ein gähnend leeres Geisterhaus ohne Anziehungskraft. Bis in die 50er Jahre gehörte das Meyenburgmuseum mit seinem Park zum Standard-Programm von Besuchern. Ich frage mich , warum ist z. B. das Hüsli-Museum in Grafenhausen, bekannt als Professor Brinkmanns Wohnhaus in der Schwarzwaldklinik, so ein Publikums-Magnet. Es ist von der Erbauerin, einer reichen Konzertsängerin, liebevoll mit Bauernmöbeln eingerichtet worden. Am liebsten würde ich mich dort an den kleinen Tisch am Fenster setzen oder ins überdachte Bett mit buntkariertem Bettzeug legen. Warum zieht das innenarchitektonisch glänzend gestaltete Kunsthaus in Nordhausen nicht so an? Vielleicht fehlen Betten, Badewannen und Küchen, Erinnerungsstücke und Gebrauchsgegenstände von einstigen Bewohnern.
Keine Geister früherer Bewohner spuken wie im früheren Meyenburg-Museum durch die Räume.
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