Weder naturverträglich noch gesicherte Energieunabhängigkeit
AfD gegen geforderte 4.000 neue Windkraftanlagen
Der neue Staatssekretär des Thüringer Ministeriums für Umwelt, Energie und Naturschutz fordert die Ausweitung der Windkraftindustrie auf zwei Prozent der Landesfläche und hält den Ausbau auch in Naturparks für notwendig. Darüber hinaus sollen seinen Aussagen nach die bisherigen Abstandsregeln überdacht werden...
Nadine Hoffmann, umwelt- und energiepolitische Sprecherin der AfD-Fraktion im Thüringer Landtag:
"Erwartbar erweist sich der neue Mann im Ministerium als Sprachrohr der Windkraft. Absurd ist allerdings die Begründung, denn Bau und Betrieb der Anlagen sind weder naturverträglich noch würde der Freistaat dadurch unabhängiger werden. Im Gegenteil, die Windkraftindustrie geht mit schwersten Eingriffen in die Landschaft und großen Gefahren gerade für die Vogelwelt einher und macht unsere Energieversorgung abhängig davon, ob Wind weht.
Zwei Prozent Fläche für diese Art der Industrialisierung würden etwa 4000 Windkraftanlagen im Freistaat bedeuten, derzeit sind es rund 870 Anlagen. Die Forderung danach, diese in Naturparks zu errichten, ist der Ruf nach Umweltzerstörung. Auch einer Absenkung der Abstände ist eine deutliche Absage zu erteilen. Natur und Bevölkerung des ländlichen Raums dürfen nicht auf dem Altar einer linksideologischen Energiepolitik geopfert werden. An die Adresse der CDU-Fraktion sei gerichtet, dass sie den eigenen Gesetzentwurf zum Mindestabstand behandeln lassen sollte, wenn sie ihre Kritik am Windkraftausbau tatsächlich ernst meint."
Autor: red
Kommentare
DonaldT
02.05.2022, 16:37 Uhr
Neuer Mann im Ministerium
Neue Besen kehren gut?, aber ob ihr Handeln auch sinnvoll ist?
Wozu haben wir Naturparks, wozu gibt es Mindestabstände?
Was dem Schutz von Mensch und Natur dient, wird einfach über den Haufen geworfen.
Aber vielleicht ist all diese Dikussion ja sinnlos, wenn die Ausbildung von Ukrainischen Militär auf deutschem Boden (lt. Rechtsgutachten vom Bundestag!) als Kriegseintritt bewertet werden kann.
Vielen Dank Habeck, Baerbock, Scholz, Lindner und allen Zustimmern im Bundestag.
Echter-Nordhaeuser
02.05.2022, 17:10 Uhr
"ENERGIEUNABHÄNGIGKEIT"
Man hätte einfach vernünftig in Atomkraft weiter investieren müssen noch sicherer und noch moderner. Windkraft ist genauso wenig die richtige Lösung.
Kobold2
02.05.2022, 17:39 Uhr
Genau
Jedesmal wenn ich so an Grafenrheinfeld, Neckarwestheim, Grohnde und den anderen so vorbei fahren muss, werd ich immer traurig, das wir so ein architektonisches Kleinod nicht in der Goldenen Aue stehen haben. Die Brennstäbe kann man gleich in die umliegenden und stillgelegten Kalibergwerke bringen.. fertig ist das rundum- sorglos- Paket und der Traum von gaaaanz niedrigen Energiekosten wird real. Der Kohleklotz von Espenhain ist auch ganz besonderes Schmuckstück. Da kommen Erinnerungen an das abgerissene Kraftwerk vom sondershäuser Kalischacht wieder hoch...
Es kann natürlich auch sein, das sie diese Art der Energiegewinnung nur toll finden, wenn sie ganz weit weg, aus ihrem Sichtfeld stehen.
Aber das wäre ja sicher eine dreiste Unterstellung.....
Vielleicht greifen ja die Hellblauen ihre Ideen auf und setzen sie um....
Herr Taft
02.05.2022, 18:41 Uhr
irgendwie müsste sich die AFD mal entscheiden...
....ob sie grün sein will (pro Naturparks) oder gelb (pro Wirtschaft - die braucht die Energie) oder doch lieber rot (pro Einwohner - die brauchen Energie und eine intakte Umwelt)... aber sehr wahrscheinlich entscheidet sich die AFD wie immer...einfach nur für ein DAGEGEN...
Ich kann nicht nachtvollziehen, was daran schlecht ist, Wind zur Energiegewinnung zu nutzen, der nun mal sowieso weht... natürlich sind solche Windräder nicht wirklich hübsch...aber allemal besser als rauchende Schlote eines Kohlekraftwerks, oder dampfende Kühltürme eines AKWs (mit dem flauen Gefühl des möglichen Supergaus durch Unfall, Störung, Umweltkatastrophe oder terroristischen Angriff.
takuma
02.05.2022, 19:45 Uhr
genau richtig
Am besten wäre es wenn sich die Grünen ihre Vogelschreddermaschinen vor ihren Villen stellen und nicht unsre Gegend mit diesem Schei. die Umwelt verschandeln.
Peperoni
02.05.2022, 20:11 Uhr
Genau, Energie Experten Schnauz und Kobold!
Pflanzt euch doch die ach so tollen schicken Windmühlen in eure Gärten und macht keine Gedanken zur Goldenen Aue, die ist eh schon versaut mit einem sinnlosen Leer stehendem Industrie Gebiet. Der Harz bietet auch genug Platz für diesen Sondermüll, ist eh bald abgeholzt und bietet zusätzlich Freiflächen. Um AKW's braucht ihr euch keine Gedanken machen, wir sind Umzingelt von diesen, können Strom kaufen, wir haben es ja so dicke. Aber abwarten, wenn unsere grüne Kompetenz weiter so Entscheidungsfreudig ist (keine Rüstungsexporte u. s. w) wird es ganz sicher ein Selbstläufer und KKW's werden auch bei uns wieder Salonfähig. Grüße in den Märchen-Wald und an Klugschnauzer, träumt schön weiter........
Herr Taft
02.05.2022, 21:11 Uhr
Brauch kein windrad...
... Im garten, beziehe fernwärme aus hackschnitzeln und Strom vom Dach...
Aber so ein kleines AKW im Vorgarten und ein endlager im Keller könnte mich reizen... lächerlich
Peperoni
02.05.2022, 22:07 Uhr
Brauche kein windrad im Garten
Das glaube ich, kaufen sie sich lieber Thermo-Klamotten, ihre Arroganz wird ihnen schneller auf die Füße fallen als sie denken, auch diese werden ganz schnell zur Mangelware, es gibt jetzt schon Lieferschwierigkeiten für Fernwärmerohre, da können sie sich warme Gedanken machen. Aber so ist es nun mal, keine Ahnung und davon sehr viel. Zum Glück sind sie damit nicht alleine und könnten vielleicht auch eine WG mit Leuten ihres schlages eröffnen, gibt genug von solchen Träumern und Ökos.......
Echter-Nordhaeuser
02.05.2022, 22:17 Uhr
"Ganz niedrige Energiekosten"@Kobold2
Natürlich so ist das nicht jeder kann den teuren Strom noch bezahlen es steht doch Tag täglich in der Zeitung. Man könnte es auch so machen die Geld haben bekommen Wind und Solarenergie der Rest bekommt Atomstrom billig will ich. Der Bürger wird da nicht gefragt es wird so gemacht und wir bezahlen dann den Schrott.
Kobold2
03.05.2022, 07:16 Uhr
Arrogant
ist es, von anderen zu erwarten, das sie einem das rundum-sorglos-Paket liefern, in dem man meint, das die Energiegewinnung ja nicht die eigene Landschft verschandeln darf und das man auch nichts selbst beitragen muss.
Der Traum vom billigen Strom aus AKW und KKW ist eher ein frommer Wunsch.
Vergessen, das auch hier zum Bau nichtunerhebliche Steuermittel aufgewendet wurden?
Vergessen, das der Markt durch eine handvoll Konzerne bestimmt wird, die keinen echten Wettbewerb zulassen?
Vergessen, das dieser Zustand nicht von den gehassten Grünen zementiert wurde?
Vergessen, das die in erster Linie Gewinn machen wollen und das im Interesse ihrer Aktionäre, denn im Gegensatz zur Kundschaft können diese die Konzernbindung zu anderen Vorteilen aufgeben?
Vergessen, das die Teuerung eher dazu dient, an dem Status festzuhalten, um so wenig wie möglich zu investieren und die Gewinne hoch zu halten. Deshalb sind wir im internationalen Maßstab auch nur Mittelmaß und nicht der vollmundig propagierte Vorteiter.
Dazu hilft es natürlich, Unmut in der Bevölkerung aufrecht zu erhalten, damit das Geschäftsmodell nicht so schnell zerfällt.
Weitsicht, Stabilität, Sicherheit und Nachhaltigkeit wird dem schnellen Gewinn geopfert und findet darin leider reichlich Anhänger.
Mit dem "weiter so" und immer schön "die Anderen" vorschicken, bleibt man eher in einer Traumwelt und entrückt weiter der nötigen Entwicklung.....
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