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So, 16:41 Uhr
01.05.2022
nnz-Forum

Mobilität muss bezahlbar bleiben

Da nun doch eine Preiserhöhung für die öffentlichen Verkehrsmittel in Nordhausen stattfinden wird, möchte eine nnz-Leserin einmal auf die Preise der "Öffis" in der Weltstadt Wien aufmerksam machen...

Bei einer Kundgebung am Wiener Rathausplatz am 01.05. tat der Stadtchef kund, das "Mobilität leistbar bleiben muss". Das heißt: ein Euro pro Tag für einen vollzahlenden Erwachsenen, also 365 Euro pro Jahr. Der Preis für RentnerInnen beträgt 235 Euro/Jahr! "Mobilität muss leistbar bleiben" - das klingt doch wie Musik in unseren Ohren.

Warum gibt es bei uns keine ermässigten Preise für Senioren?
In Wien braucht man keiner U-Bahn etc. nachrennen da ruckzuck die Nächste kommt. In der Hochschulstadt Nordhausen braucht man auch nicht rennen da 90% der Straßenbahnfahrer sowieso nicht warten und abfahren.
Hier wird noch die Taktung der Abfahrtszeiten erhöht. Ein besonderer Service um Fahrgäste zu gewinnen und in Zeiten der angesagten Abstandhaltung besonders optimal? Es kann doch nicht sein, dass man zu Fuß schneller ist als wenn man auf die nächste Bahn wartet (mal ausgenommen der Strecke von Endhaltestelle zu Endhaltestelle).

Nordhausen hat die Anzahl der Fahrgäste sicher hauptsächlich den geografischen Gegebenheiten zu verdanken. Wären die steilen Berge nicht gäbe es nur noch die Hälfte der Fahrgäste.

Die Busfahrer in Nordhausen warten mit der Abfahrt übrigens bis auch der letzte schlecht laufende Fahrgast auf seinem Wunschplatz angekommen ist und wenn es unverständlicher Weise auch ganz hinten ist.
Die Straßenbahn fährt ohne Rücksicht auf Verluste ab.
Einzige Ausnahme ist die Haltestelle am Theater. Da haben die Fahrer alle Zeit der Welt, denn da kann man sich prima mit dem Fahrer der Gegenbahn austauschen.
Sollte die Bahn dann nicht pünktlich am Ziel angekommen ist das auch kein Problem, denn der mitdenkende Fahrgast hätte ja eine Bahn früher nehmen können.

Service stellt man sich anders vor und auch die Sauberkeit in den Bahnen. Das wären meine Vorstellungen vom Inhalt, die Umsetzung obliegt natürlich Ihnen und müssten wir besprechen.
Der Name des Verfassers ist der Redaktion bekannt
Autor: red

Anmerkung der Redaktion:
Die im Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.
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Kommentare
Rob2000
01.05.2022, 18:22 Uhr
Völligst
überteuert für diese streckenverhältnisse!
Die Fahrgäste müssten kontinuierlich weniger werden...sodass der Preis nochmal überdacht werden muss!
Psychoanalytiker
01.05.2022, 18:43 Uhr
Warum? Hier meine Antwort:
Warum gibt es bei uns keine ermässigten Preise für Senioren? Gaaaaanz einfach: Weil sie sich nicht wie in Frankreich zum streiken ein gelbes Leibchen umhängen und stattdessen sagen: "Da können wir ja doch nichts daran ändern."

Und darum zahlt dieser Staat dem Rentner, der 45 Jahre lang, Jahr für Jahr exakt den bundesdeutschen Durchschnitt verdiente, ab dem 01. Juli 2022 im Osten dieses Landes gnädige 1.598,40 €, während der Mindestlöhner entsprechend Aussagen diverser Sozialverbände mit 2.088,00 € (12,00 € pro Stunde) an der Armutsgrenze knabbert. Nun, wie in dieser Zeitung schon oft bekundet, gönnen nicht nur Elitepolitiker, sondern auch Kommentatoren, für die Lebensleistung unserer Rentner NICHTS, sollen sie doch besser st....n.

Der von mir mal wieder herangezogene Beispiel-Rentner muss man dabei erst einmal sein, die Mehrheit unserer Rentner bekommt viel weniger Geld.

Und weil der Mindestlöhner immerhin arbeitet, der Rentner aber nicht, bekommt Letzterer auch nicht die 300 € Einmalzahlung (Energiepauschale). Der Rentner hat ja bestimmt in seinem Leben mal eine Decke gekauft, braucht also nicht frieren. Hauptsache er zahlt Steuern, das Finanzamt wurde ja schon angewiesen, die Steuerpflicht der Rentner zu überprüfen.

Die Etikette dieser Zeitung verbietet mir, hier meinen Unmut gegenüber den Regierungsparteien und deren Vertreter verbal zu formulieren, diese Politiker sind für mich "..........".

Und wenn die Rentner nicht einmal 300 € Energiepauschale bekommen, warum sollten sie dann andere Vergünstigungen erhalten? Sollen sie doch laufen, sie müssen nicht auf Arbeit und wer sich bewegt rostet nicht ganz so schnell.

Aber vielleicht bekommen die Rentner ja irgendwann mal irgendwelche Zuschüsse nachgezahlt, für die Beerdigung oder so.

Und ich hoffe, dass unsere altbekannte "Daumenrunter-Koalition" nicht nur lesen und interpretieren kann, sondern auch mal an der Armutsgrenze knabbern muss ..
. Vielleicht versteht man die Rentner dann etwas besser.

Und noch eine Anmerkung zur 300-Euro-Energiepauschale: Die bekommen ja nur steuerpflichtige Erwerbstätige. Sind eigentlich "Beamte auf LEBENSZEIT" bis zu ihrem Tod "Erwerbstätige"? Genaugenommen "Ja" ...... .
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