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Sa, 07:30 Uhr
24.12.2005

„Der ganz andere Bahnhof“ lebt!

Nordhausen/Sollstedt (nnz). Das Jahr 2005 neigt sich dem Ende entgegen. Für den „ganz anderen Bahnhof“ in Sollstedt war es ein sehr turbulentes und ereignisreiches Jahr – will die Gemeinde Sollstedt mit einem Ereignis besonderer Art ausklingen lassen. Jürgen Hohberg hat der nnz aus diesem Grund einen Brief geschrieben.


„Als Bürgermeister unserer Gemeinde habe ich alle, die dem Projekt in irgend einer Weise verbunden sind, sei es als Betroffene, als Helfer oder „Ehemalige“, die ihren persönlichen Erfahrungsschatz einbringen und den Heiligen Abend in vertrautem Kreis verbringen möchten, zu einer Vesper mit anschließendem Gottesdienst in den „ganz anderen Bahnhof“ nach Sollstedt eingeladen. In diesem Vorhaben wurde ich vom neuen Projektleiter, Pastor Dankmar Fischer, in überaus dankenswerter Weise aktiv unterstützt.

Obwohl es erst wenige Monate her ist, seit Pastor Fischer von seinem Vorgänger, Rainer Rehbein, die Projektarbeit zu „treuen Händen“ übergeben wurde, kann ich die Zusammenarbeit mit ihm nur als äußerst angenehm und für beide Seiten fruchtbringend bezeichnen. Es ist für uns als Gemeinde sehr wichtig, dass nicht auf Grund der weiteren persönlichen Lebensplanung der ehemaligen Projektleiter, mit der sie sich entschieden haben, dass der „ganz andere Bahnhof“ keine entscheidende Rolle mehr spielen soll, die Menschen, für die der Bahnhof weiter nahezu den Lebensmittelpunkt darstellt, vergessen werden – das Projekt lebt von und mit seinen Menschen!

Rainer und Angelika Rehbein haben den „ganz anderen Bahnhof“ ein Stück auf seinem Weg begleitet und Spuren hinterlassen, die aber um der Sache willen nicht im Sande verlaufen dürfen. Pastor Fischer hat den festen Willen und nach meiner Ansicht auch die Kraft, den Menschen, die Unterstützung in schwierigen Lebenslagen brauchen, die helfenden Hände auszustrecken. Vertrauen wir daher auf die Weisheit unseres Herren, der die Wege von Pastor Fischer nach Sollstedt gelenkt hat. Sie alle haben in den vergangenen Jahren die Arbeit im „ganz anderen Bahnhof“ nach Kräften unterstützt – jedem von Ihnen gehört ein ideelles Stück davon.

Im Interesse derer, die auf besondere Zuwendung angewiesen sind bitte ich Sie herzlich, den Schwachen und Gestrauchelten auch weiter Ihre aktive Hilfe und christliche Nächstenliebe angedeihen zu lassen und die Projektarbeit weiter zu fördern.
Jürgen Hohberg, Sollstedt
Autor: nnz

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