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Sa, 07:28 Uhr
24.12.2005

Sprach-Perspektive

Nordhausen (nnz). Unter den Frauen und Männern, die von der Arbeitsgemeinschaft des Landkreises Nordhausen (ARGE) betreut werden, gibt es rund zwei Prozent Ausländer. Welche konkreten Angebote es gibt, das hat die nnz erfahren.


Speziell für sie sind gemeinsam mit zwei Partnern so genannte „Lehrgänge zur Eingliederung in den Arbeitsprozess“ gestartet worden. Dieses Projekt schließt an vorangegangene Sprachlehrgänge an und führt sie kontinuierlich weiter. So müssen die Teilnehmer unter anderem eine Bewerbung in deutscher Sprache schreiben können. In dem letzten dreimonatigen Lehrgang waren die Frauen und Männer sehr motiviert. Es gab unter den 20 Teilnehmern keinen einzigen Abbrecher.

Die verantwortlichen Mitarbeiter der ARGE legen auf die richtige Zusammensetzung der Lehrgänge großen Wert. Absolvieren zum Beispiel ausländische Ehepaare den ersten Sprachlehrgang noch gemeinsam, so werden sie im Projekt der ARGE getrennt, damit ein „Zwang“ zur intensiven Auseinandersetzung mit der deutschen Sprache vorherrscht. Anschließend können die Teilnehmer in berufliche Bildungsmaßnahmen mit deutschen Teilnehmern integriert werden.

Bei der Betreuung der ausländischen Mitbürger können die Mitarbeiter der ARGE nicht nur auf Partner aus der Landschaft der Bildungsträger, sondern auch auf ein weiteres Netzwerk zurückgreifen. Ein solcher Partner ist unter anderen das Jugendsozialwerk Nordhausen.
Autor: nnz

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