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So, 20:40 Uhr
10.04.2022
Wieninger: Es reicht!

Eine Containertoilette für den Bahnhof?

Die Toilettensituation am Nordhäuser Hauptbahnhof erhitzt die Gemüter im Stadtrat nun schon eine Weile. Das Rathaus hat nun scheinbar einen Lösungsvorschlag: eine Containeranlage auf dem nahem Parkplatz. Die Idee findet nicht überall Anklang, auch nicht bei Andreas Wieninger...

Es reicht, sagt Andreas Wieninger, im Hinblick auf den Schleuderkurs und die Informationspolitik zum Thema öffentliche Toiletten im Stadtgebiet.

Der Vorsitzende des Ausschuss für Stadtentwicklung, Wirtschaft und Umwelt weiter: Die Toilettensituation in der Stadt ist seit Jahren nicht zufriedenstellend gelöst.
Zugegeben, vor dem Hintergrund von mutwilligen Zerstörungen sind entsprechende vernünftige Lösungen nicht einfach und preiswert. Toiletten einfach nicht instandzusetzen oder abzuschließen, hilft weder Einheimischen, noch Besuchern der Stadt.

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Im Zentrum der schon lang anhaltenden und jüngsten Diskussion steht dabei besonders, eine Lösung zum Thema im, oder am Bahnhof zu finden.

Eine solche meint die Rathausspitze nunmehr gefunden zu haben. Diese soll in der Aufstellung eines entsprechenden Containers auf dem Parkplatz, gegenüber dem in Nordhausen als „Grünes Wunder“ bekannten, ehemaligen Verwaltungsgebäude der DB, bestehen. Wieninger dazu, abgesehen von einem unschönen Anblick, wird diese wohl keine behindertengerechte Lösung sein. Weiterhin würden Parkplätze verloren gehen. Deshalb sehe ich dies bestenfalls als Übergangslösung.

Vor dem Hintergrund, der immer wiederkehrenden Argumentation des Oberbürgermeisters, keine entsprechenden Ansprechpartner bei der Deutschen Bahn zu kennen oder zu finden, wird nun diese Variante in den Vordergrund gerückt. Diese Information wurde zu Beginn der letzten Woche gegeben.

Daraufhin habe ich bei zwei zuständigen Stellen der Deutschen Bahn nachgefragt. Beide zeigten sich sehr überrascht über diese Aussagen und bestätigten übereinstimmend und unabhängig voneinander, dass es erst vor wenigen Wochen Gespräche mit einem Mitarbeiter der Stadtverwaltung zur Problematik gegeben habe. Dabei wurden zwei konkrete Lösungsvorschläge, eine im bisherigen Gebäude des WC am Bahnsteig, die andere direkt im Bahnhofsgebäude besprochen und die Prüfung der Machbarkeit und anfallende Kosten vereinbart.

Der Ausschussvorsitzende dazu weiter: Diese Information hätte uns der OB auch in der zurückliegenden Woche geben können. Dies ist leider nicht geschehen.

Als Resümee kann ich nur vermuten, er hält diese Information, aus welchen Gründen auch immer, bewusst zurück oder, was ebenso inakzeptabel ist, er hat seinen „Laden“ nicht im Griff und ihm selbst fehlt diese Information, sagt Wieninger abschließend.
SPD Nordhausen
Autor: red

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Kommentare
Nordhäuser
11.04.2022, 00:08 Uhr
Nordhausen und der OB
Tut mir Leid wenn ich das so sage, aber von unseren Oberbürgermeister lese ich immer nur Artikel wenn etwas nicht klappt, irgend etwas entschieden worden ist was nicht gut für die Stadt und seine Bürger ist. Aber damit er nicht in Vergessenheit gerät, wird natürlich jeder Fototermin genutzt.
Hans Dittmar
11.04.2022, 07:51 Uhr
Oberbürgermeister verzögert vorsätzlich Projekte?
Ich weiß gar nicht was der Oberbürgermeister überhaupt für diese Stadt beschlossen hat. Theater und Feuerwehr sind schon vor seiner Zeit beschlossen. Industriegebiet schläft nach wie vor vor sich hin - das war eigentlich sein Kernthema. Er sagte damals nicht quatschen - einfach machen. Ich hoffe die Nordhäuser machen nächstes Jahr irgendwo ein Kreuz, nur nicht bei ihm.
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11.04.2022, 09:07 Uhr
Komisch ist die Situation schon.
Denn auf anderen Bahnhöfen geht das wunderbar mit Toiletten.

Die haben sogar Behinderten Toiletten mit Euroschlüssel und dazu noch Personal, die ständig da sind.

In Braunschweig zum Beispiel, betreibt die Toilettenanlage eine Firma, dessen Namen ich jetzt nicht nennen darf. Aber dort können Sie sicher sein, dass nicht randaliert wird und sauber sind die Anlagen dort auch.

In Northeim, musst man sich einen Schlüssel holen, nach dem Motto "Schlüssel für Schüssel, der Schüsselschlüssel". Sorry, der war jetzt von mir. Aber einen Schlüssel muss man sich dort trotzdem holen.

Aber das scheint wieder mal das Ost- Westphänomen zu sein.
Leser X
11.04.2022, 10:26 Uhr
Armutszeugnis. Vor allem für die Bahn.
Es ist eigentlich eine unfassbare Situation. Wer wenn nicht die Bahn muss denn zuständig sein, damit es auf ihrem Gelände ein Klo gibt?

Es kann doch nicht sein, dass ein solcher Zustand Jahre währt! Bei Granaten für die Ukraine klappt das sogar von heute auf morgen...

Am besten diese Story an das Fernsehen lancieren. Wetten, dass es in wenigen Wochen geklärt wäre? Es ist doch nur ein Klo, kein monumentales Bauwerk.
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11.04.2022, 10:33 Uhr
So schnell ist das nicht geklärt.
Ich sage nur Geisterzug Nordhausen Ellrich.
DDR-Facharbeiter
11.04.2022, 10:42 Uhr
Bahnhofsklo im Fürstenhof ?
Wenn ich in der Unterstadt mal müsste, würde ich wohl notgedrungen in den Fürstenhof gehen. Da komme ich natürlich nicht raus ohne einen ukrainischen Wodka oder eine Schleckerei zu Lasten meines Kontos.
Lieber würde ich deshalb zukünftig in eine dieser neumodischen Klo-Plaste-Kabinen gehen, weil sie mich weniger Benutzungs-Gebühr kosten. Die soll es sogar mit breiten Türen für Rollstühle geben, Herr Wenninger. Einen Parkplatz weniger könnte ich verschmerzen, weil ich nach meinem Geschäft gleich wegfahre .
Da muss man dem Oberbürgermeister dankbar sein, dass er sich zur Erleichterung der Bürger und zum Schutz der Seuchen-Hygiene mit solchen an sich klimaschädlichen Plaste-Blasen beschäftigt, nachdem er erst vor kurzem den Senioren kopfschüttelnd "Unmöglichkeit" meldete.
Einfacher wäre es natürlicher, wenn man wie früher im Bahnhofs-Gebäude mit einem Schlüssel - wie heute an Tankstellen üblich- einen WC -Raum benützen könnte. Diese von der Bahn-Verwaltung angeblich dem Oberbürgermeister angebotene einfache Lösung scheint ihm doch mit zu vielen Altlasten und Vor- und Unterschriften belastet zu sein. Deshalb hat er wohl auch den Stadtrat nicht über so kompliziertes Zeug mit den scheinbar kooperativen Bahnhofs- Obermeistern - informiert.
Warum denn einfach, wenn es auch kompliziert geht?
dmfn
11.04.2022, 10:55 Uhr
Kann ja wohl nicht so schwer sein
Die toilettenanlage von Sanifair betreiben zu lassen das sie in Ornung bleibt. In anderen Städten geht es auch nur nicht in Nordhausen. Die DB hat genug freie Räume wo man eine vernünftige Barierefreie Toilette hinbauen könnte. Oder zumindest im DB Hillfpunkt wo immer wer da ist eine öffentliche Toilette eröffnen.
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11.04.2022, 13:19 Uhr
Wie wäre es, ...
wenn mal im Rathaus von Nordhausen die Toiletten geschlossen wären? Da finden sich doch bestimmt auch noch andere Möglichkeiten, den Herrschaften einiges begreifbar zu machen.
Gudrun1974
11.04.2022, 14:38 Uhr
Schönes Nordhausen mit Kai Buchmann
Ja unbedingt einen schönen Container in frischen Asch-Grau vor den Bahnhof. Das macht Nordhausen noch attraktiver, als es schon ist. Gute Idee, Herr Buchmann. Weiter so!! Ha, ha, ha.
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