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Mi, 06:45 Uhr
21.12.2005

nnz-Rückspiegel: Gefeiert und gearbeitet

Nordhausen (nnz). Vor einem Jahr verpasste sich ein Nordhäuser Verband einen Vorstand. Ein anderer Verband hingegen war an diesem 21. Dezember 2004 ein zweites Mal gegründet worden.


Gut gerüstet für 2005
nnz-Rückspiegel: Gefeiert und gearbeitet (Foto: nnz) nnz-Rückspiegel: Gefeiert und gearbeitet (Foto: nnz) Die nnz hatte bereits gestern über den Jahresausklang des Nordhäuser Unternehmerverbandes (NUV) berichtet. Da wurde natürlich nicht nur „gefeiert“, sondern zuvor wurde gearbeitet. Einen Vorstand galt es zu wählen. Seit der Gründung des Unternehmerverbandes Mitte dieses Jahres arbeitet ein Interims-Vorstand mit 14 Mitgliedern. Das waren die Vorständler der Wirtschaftsverbandes und des Industriellen Stammtisches. Gestern nun war der neue Vorstand des NUV gewählt worden. Dessen Vorsitzender ist Hans-Joachim Junker, der Geschäftsführer der Nordbrand Nordhausen GmbH. Zu seinem Stellvertreter wählten die Vereinsmitglieder Roland Handrek, um die Finanzen des Vereins wird sich ab sofort Klaus Vincenz als Schatzmeister kümmern. Die organisatorischen Fäden wird Wolfgang Dornemann als Sekretär in der Hand haben...ausführlich in nnz-Archiv


Zum zweiten Mal
Zum zweiten Mal ist gestern der Planungsverband für das Industriegebiet in der Goldenen Aue gegründet worden. Nun ist er ordnungsgemäß gegründet – der Planungsverband (nnz berichtete bereits mehrfach). Zum Vorsitzenden wurde gestern der Bürgermeister von Hamma, Wolfgang Hein, gewählt. Seine Stellvertreter sind die Nordhäuser Oberbürgermeisterin Barbara Rinke und der Bürgermeister von Heringen, Fritz Helbing. Beschlossen wurde während der Gründungsversammlung auch der B-Plan für das Gebiet. Der soll gemeinsam mit dem veränderten Flächennutzungsplan nun im Januar neu veröffentlicht und ausgelegt werden. Sollte es zu beiden Dokumenten keine gravierenden Einsprüche geben, dann könne mit der Vermarktung der Fläche durch die Landesentwicklungsgesellschaft im ersten Halbjahr 2005 begonnen werden.


Minus 1
Die Hinhaltetaktik der ROSCO-Investorengruppe hält weiter ein. Es gibt eine letzte Erklärungsfrist (siehe nnz-Archiv). Doch die Zeit, die spielt schon lange gegen einen weiteren Einkaufsstandort in Nordhausen. Die Zeit ist der Faktor, der die Chancen für ein weiteres Einkaufszentrum, eine Schmalspurausgabe der Südharz-Galerie am Pferdemarkt deutlich sinken läßt. Und dabei spielen nach Ansicht von Experten nicht einmal die Namen der Investoren eine Rolle. Es ist einfach die Kaufkraft, der in den Jahren seit 2000 in Deutschland, vor allem aber in den neuen Bundesländern abhanden gekommen ist. Das ist zum einen durch den Bevölkerungsschwund zu begründen, zum anderen durch den realen Einkommensverlust der potentiellen Kunden. Gab es zum Beispiel im Jahr 1997 noch 100.743 Enwohner im Landkreis Nordhausen, so waren es im Jahr 2002 nur noch 97.272. Dem gegenüber stieg jedoch die Verkaufsfläche je Einwohner von 1,36 Quadratmeter auf 1,50 an. Da waren innerhalb von fünf Jahren schlappe 9.000 Quadratmeter hinzugekommen...ausführlich in nnz-Archiv
Autor: nnz

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