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Di, 13:17 Uhr
20.12.2005

Jetzt kann der Verkehr rollen

Nordhausen (nnz). Auf rund 70 Kilometer Länge gibt es seit dem Mittag freie Fahrt auf der Autobahn A 38. Zum ersten Mal wird die Trasse dabei Ländergrenzen überwinden. Weitere Einzelheiten mit einem einzigen Klick.


"Der Neubau der Bundesautobahn A 38 von Göttingen über Halle bis Leipzig hat als Verkehrsprojekt Deutsche Einheit für den Bund und die Länder hohe Bedeutung. Sie ist als Entlastung der Ortsdurchfahrten und für den weiträumigen Verkehr dringend erforderlich", sagte die Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesverkehrsminister, Karin Roth, heute bei der Verkehrsfreigabe des länderübergreifenden Teilstückes der Bundesautobahn A 38 zwischen Heringen in Thüringen und Roßla in Sachsen-Anhalt. Die Gesamtkosten dieses 15,7 Kilometer langen Autobahnabschnittes betragen rund 120 Millionen Euro.

Das herausragende Bauwerk der A 38 ist die 1.115 Meter lange Thyratalbrücke. Ihre Brückenfläche beträgt fast 33.000 Quadratmeter, dies entspricht etwa fünf Fußballfeldern. Sie überspannt neben dem ökologisch sensiblen Flusstal der Thyra auch eine Landesstraße sowie eine Eisenbahnstrecke. Die Bauzeit dieser Stahlverbundbrücke betrug gut drei Jahre.

Auf der A 38 sind nun im Mittelteil zwischen Eisleben und Wipperdorf rund 70 Kilometer Bundesautobahn durchgängig unter Verkehr. Und auch die noch fehlenden Lückenschlüsse befinden sich auf einem guten Weg. "Die Schaffung einer leistungsfähigen und umweltgerechten Verkehrsinfrastruktur in den neuen Ländern ist eine vordringliche Aufgabe der deutschen Verkehrspolitik", sagte Roth.

Das, was die Politik leicht verschweigt, das sind die Schwierigkeiten. Nadelöhre werden auch nach 2006 die noch zu bauenden Teilstücke zwischen Bleicherode und Breitenworbis sowie von Eisleben in Richtung Bad Lauchstädt sein. Obwohl hier vorsichtig von einer Fertigstellung im Jahr 2007 gesprochen wird, rechnen Fachleute mit einer durchgängigen Befahrbarkeit der 201 Kilometer langen Trasse erst 2008/2009.
Autor: nnz

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