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Do, 10:46 Uhr
31.03.2022
Corona-Pandemie in Thüringen

Kliniken sehen keinen Anlass für Entwarnung

Die Thüringer Krankenhäuser fordern, dass der Thüringer Landtag heute eine kluge Entscheidung trifft: Die verpflichtenden Schutzmaßnahmen müssen angesichts von Rekord-Inzidenzwerten, einer weiterhin niedrigen Impfquote und infolge einer anziehenden Hospitalisierungsrate in den Kliniken zum Schutze der gesamten Thüringer Bevölkerung bestehen bleiben...

Es gibt keinen Grund für eine Entwarnung: Die Pandemie kann nur gemeinsam besiegt und mit strengen Regularien in den Griff bekommen werden.

Die Landeskrankenhausgesellschaft Thüringen weist angesichts einer sich zuspitzenden Situation in den Thüringer Kliniken auf das dringende Erfordernis hin, dass die bisherigen länderspezifischen Festlegungen der Corona-Schutzverordnung auch über den 31.03. hinaus bestehen bleiben.

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„Die Bundespolitik hatte leider nicht den Mut, allgemeinverbindliche Regelungen für die Länder zu erlassen. Nun liegt die Verantwortung bei den Ländern. Die Thüringer Krankenhäuser erwarten, dass sie von der Politik unterstützt werden, in dem die bisherigen Maßnahmen in Thüringen vom Landtag auch über den 31.03. hinaus verlängert werden“, fasst Dr. Gundula Werner, Vorstandsvorsitzende der Landeskrankenhausgesellschaft Thüringen e.V. und zugleich Geschäftsführerin des Klinikums Altenburger Land, die Erwartungshaltung der Kliniken vor der heutigen entscheidenden Plenarsitzung des Thüringer Landtags zusammen.

Das Personal in den Kliniken steht derzeit durch Quarantäne oder durch krankheitsbedingte Ausfälle nur eingeschränkt zur Verfügung. Eine rasant zunehmende Corona-Belegung in dieser Pandemiewelle trifft nun auf deutlich weniger vorhandenes Personal in den Kliniken. Corona hat auch bei den Beschäftigten in den Kliniken Spuren hinterlassen.

Seitens der Thüringer Landespolitik muss für die kritischen Infrastrukturen, insbesondere die Krankenhäuser und zum Wohle der Bevölkerung heute ein Beitrag dazu geleistet werden, dass eine Überlastung des Thüringer Gesundheitswesens, insbesondere der Krankenhäuser in jedem Fall verhindert wird. Verpflichtende Schutzmaßnamen auch im täglichen Leben sind ein wesentlicher Erfolgsfaktor bei der Bekämpfung der Pandemie. „Diese dürfen in dieser außergewöhnlichen Belastungssituation nicht zur Disposition gestellt werden“, so Werner weiter.

Insofern unterstützen wir den Vorschlag der Koalitionsfraktionen im Thüringer Landtag ausdrücklich, Thüringen zum Hotspot zu erklären und die wesentlichen Einschränkungen zunächst beizubehalten.

Die Landeskrankenhausgesellschaft Thüringen appelliert daher an alle Parteien des Thüringer Landtags, sich diesem Vorschlag anzuschließen.
Autor: red

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Kommentare
Echter-Nordhaeuser
31.03.2022, 11:56 Uhr
"Niedrigen Impfquote und Überlastung der Kliniken"
Nun schiebt doch nicht immer alles auf die angeblich niedrige Impfquote. Leute die Geimpft geboostert und nochmals geboostert sind infizieren sich trotz alledem und das nicht zu knapp. Die Überlastung in Kliniken ist dadurch geschuldet durch jahre-langer Einsparung des Personals.
Man kann fast überall hin schauen von Misswirtschaft an allen Ecken und Kanten.
free Gigi
31.03.2022, 13:22 Uhr
scheinheilige Argumente
durch schlechte Bezahlung, Personal- und Sachmangel hat man das noch vorhandene Personal endgültig verheizt und vergrault. Dann noch die Debatte um die Impfpflicht, somit ist der Overkill perfekt.
Ich selbst kenne gestandenes Klinikpersonal was jetzt nach mehreren Dekaden hinwirft, weil es nicht mehr auszuhalten ist...!
PandaR
31.03.2022, 14:40 Uhr
Kein Coronapatient im Kyffhäuserkreis stationär?
Wurde nicht Anfang der Woche an gleicher Stelle berichtet, dass im Kyffhäuserkreis kein Coronapatient stationär behandelt wird?
Wo ist also das Problem?
Wieso sollen denn alle weiter in den Grundrechten eingeschränkt werden, wenn die Auslastung der Krankenhäuser eigentlich aus strukturellen Ursachen (Pflegenotstand etc.) resultiert.
Ich appelliere deshalb auch an den Thüringer Landtag, aber an die die noch Hirn besitzen und bereit sind es zu benutzen:
Beendet endlich diese mittlerweile unsinnigen Maßnahmen, zumindest solange nichts schlimmeres auftritt als dieser Omikron-Schnupfen!
Romikon
31.03.2022, 16:31 Uhr
ab sofort alle Corona Massnahmen durch das Parlament in Thüringen beendet
Neueste Meldung direkt aus Erfurt!
AfD ,CDU und FDP haben gegen die Massnahmen der Rammelow Regierung gestimmt.Damit sind alle Corona Massnahmen ab sofort Geschichte.regierungsparteien haben keine Mehrheit.
Hoffentlich ist auch bald diese linke Regierung Geschichte.
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Anm. d. Red.: Siehe auch in der nnz - https://www.uhz-online.de/news/news_lang.php?ArtNr=307703
FreierBürger
31.03.2022, 16:38 Uhr
Einfach nur noch erbärmlich dieser Schwachsinn...
Wir tragen Masken und halten Abstand und, und, und.
Imquote hin und her. Man kann es einfach nicht mehr hören oder lesen, einfach nur noch armselich jämmerlich diese Unfähigkeit.
Widerspüche, über Widersprüche und das seit mehr als 2 Jahren. Jeden Tag meldet sich wieder irgendein Dummschwätzer und man kann es einfach nicht mehr hören.
Wer infiziert sich denn da ständig? Gebt doch mal eine klare Antwort! Könnt ihr nicht, oder?
Bis vor knapp 2 Monaten habe ich mit 8 Ukrainern und 2 Polen auf einer Baustelle zusammen gearbeitet und KEINEN hat es interessiert, ob einer geimpft war oder nicht.
Weder der Eine, noch der Andere hatte sich mit irgendein Virus infiziert, nicht mal einen Schnupfen!
Also warte ich und bestimmt viele andere auf die Antwort wer sich da ständig infiziert.
Nach der t-online Corona Anzeige "die wichtigsten Zahlen", müßte ja in jedem KKH im Landkreis Nordhausen eine Mega Schlange stehen.
Ich bin geimpft und muß bzw. soll nach meiner Impfung eine Maske tragen! Wie blöd ist das denn...einfach nur noch lächerlich...habe ich in meinem ganzen Leben noch nie erlebt.
Kritiker2010
31.03.2022, 17:46 Uhr
Es droht: Der Bedeutungsverlust!
Zwei Jahre lang haben naturwissenschaftliche Hinterbänkler in Politik und Medizin den Kurs bestimmt. Stets war eine Kamera oder ein Protokollblock zur Stelle, wenn ein paar substanzlose Krümel zum Besten geben werden sollten, welche die liebgewonnene Ideologie stützten und obwohl sie der Wissenschaft (nach alter Deutung) widersprachen.

Und heute, da die Corona-Welt genau so aussieht, wie sie von den Querdenkern vorgedacht wurde, droht der Bedeutungsverlust der Corona-Hautevolee.
Wenn die Ablenkung mit täglich neuen Zahlen und abgenutzten Angstszenarien nicht mehr funktioniert, kommt der Eine oder andere vielleicht auf die Idee, die bekannten Fakten aufzuarbeiten - so wie neulich der eiligst geschasste BKK-Chef.
Und dadurch droht jenen, die so gern beherrschen und verbieten wollen, selbst viel Ungemach.

Herr Ober, die Rechnung bitte!
geloescht.20250302
01.04.2022, 12:03 Uhr
Natürlich gibt es keine Entwarnung...
...oder wurde ohne Corona auf den ITS Däumchen gedreht?

Komatöse Säufer und Gewaltopfer gibt es nicht nur an Karneval oder Fussball-Wochenenden, in Asylbewerberheimen und genau dieser jetzige Panikgesundheitsminister propagiert seit Jahren die Reduzierung von Betten und Personal!

Wacht endlich auf und seht Euren Überlebensheiland als das, was er ist: Ein falscher Priester der Pharmalobby!
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