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Mi, 18:19 Uhr
23.03.2022
Aus dem Hauptausschuss

Katzensprung droht zur Odyssee zu werden

Im Hauptausschuss der Stadt Nordhausen ging es heute unter anderem um Fragen rund um den Straßenbau. An der Iberg-Talsperre droht eine Baustelle für viele Anwohner zur "Odyssee" zu werden...

Oberbügermeister Kai Buchmann konnte die heutige Sitzung des Hauptausschusses mit erfreulichen Nachrichten eröffnen - der vom Stadtrat beschlossene Haushalt hat die Kommunalaufsicht mit fliegenden Fahnen passiert. Es gebe zwei kleinere Punkte die kritisiert wurden, insgesamt seit die Zusammenarbeit aber ohne größere Hürden gelaufen. Die neue Haushaltsordnung tritt damit am Samstag in Kraft sodass man am kommenden Montag "richtig loslegen" könne.

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Vom Katzensprung zur Odyssee
Für Kopfschmerzen sorgt derweil der Straßenbau, genauer die geplante Baustelle an der Iberg-Talsperre. Hier muss eine Brücke saniert werden, die bisher geplante Umleitung würden einen "Katzensprung" in Richtung Kreisstadt für viele Leute zu einer Odyssee machen, sagt Buchmann. Aktuell müsste die Umleitung über Berga führen, aber man prüfe Alternativen. "Die Brücke ist Problem liegt nicht in NDH, Brücke ist stark beansprucht und muss saniert werden, was wir klären müssen ist die Frage der Zumutbarkeit", sagte der OB. Mit den Ortsteilen gehöre auch die Stadt Nordhausen zu den Betroffenen, eigentlich zuständig sei man aber im Landratsamt, da der Bereich zur Gemarkung Harztor gehöre. "Wir hatten dazu heute schon viele Leute am Tisch aber ganz aufräumen konnten wir das nocht nicht. Ich habe Verständnis für die Aufruhr, das betrifft alle von der Feuerwehr bis zum Schülerverkehr. Wir sehen aber auch dass der Sanierungsaufwand jetzt noch übersichtlich und vergleichsweise günstig ist." Noch ist die Strecke frei, die Baustelle ist erst für den Sommer geplant. Noch bleibt also Zeit eine gangbare Lösung zu finden.

Jüdisch-Israelische Kulturtage
Ende des Monats stehen die Jüdisch-Israelischen Kulturtage an und in Nordhausen will man zum 30. Jubiläum daran arbeiten der Städtepartnerschaft mit Bet Shemesch wieder Leben einzuhauchen. Man habe viele Menschen eingeladen, die die Partnerstadt kennen und von ihren Erlebnissen berichten werden, berichtete Buchmann. Außerdem stehen israelischer Jazz, eine Benefiz-Gala des Loh-Orchester für die Ukraine, das Gedenken zur Bombardierung der Stadt und die 50. Rolandrallye demnächst auf dem Terminkalender.

Beschlüsse gefasst
In der Tagesordnung ging es mit Baustellen weiter. Die Sanierung der Brücke in der Gerhard Hauptmann Straße wird 50.000 Euro mehr Kosten und im Anschluss an die Sanierung der Grimmelallee beginnen. Fragen gab es hierzu keine, der Hauptausschuss stimmte zu.

An der Kinderwelt am Frauenberg wird man demnächst mit dem zweiten Bauabschnitt beginnen können, Kostenpunkt: 227.000 Euro. Eigentlich hätte man schon lange fertig sein wollen, aber die ursprünglich bauausführende Firma hatte Insolvenz angemeldet so dass man neu ausschreiben musste. Die Maßnahme soll nun fortgeführt und vollendet werden.
Autor: red

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Kommentare
geloescht.20240214
23.03.2022, 20:16 Uhr
Chaos pur
Von einigen Gemeinden westwärts kommend die Grimmelalle zu. Gehege stadteinwärts gesperrt. Also über Beethoven Ring . Riemannstrasse gesperrt. Also Stolli runter. Straßenbahn Baustelle. Und jetzt noch alles was von Stempeda,rodishain und msh kommt östlich über Bielen rein. Ja, so kann man Chaos organisieren. Vllt. Noch ein Trost. Buchholz wirds freuen. Sind ja sonst schon gestraft genug .
Paulinchen
24.03.2022, 08:16 Uhr
Was für ein Wunder?
Es kann nicht sein, dass die Holzlaster diese Strecke während der Sperrung nicht mehr befahren können?
Bisher hatte ich immer das Gefühl, sie sind etwas wie Sonderfahrzeuge, denen alles erlaubt ist. Möglicherweise sind sie sogar die Verursacher der ganzen Misere? Zu hohe Lasten, sehr hohe Anzahl pro Tag und teilweise kräftige Überladung des zulässigen Gesamtgewichts. Wird jetzt das Holz nach Rottleberode per Luftfracht geliefert, oder ebenfalls über die beschriebene Umleitung? Hätte man rechtzeitig die Gefahr für die Brücke erkannt, wären die Holzlaster schon immer über Berga nach Rottleberode gefahren. Plötzlich geht es, weil es muss. Gilt es auch noch nach der Reparatur der Brücke für die Gigabrummis, denn in der Ortslage Buchholz hat die Fahrbahn Risse und zum Teil auch schon Löcher? Auch die gesamte Bankette der Landstraße zwischen Buchholz und Rottleberode ist gleich nach ihrer Instandsetzung von der Flotte ramponiert worden, weil sie für die Fahrzeuge einfach zu schmal ist. Will man diese Sandkastenspiele am Straßenrand auf Dauer durchführen?
upps!
24.03.2022, 10:27 Uhr
Einfache Lösung
Die Brücke für Fahrzeuge über 7,5 Tonnen sperren. Dann hält sie auch noch Jahre und die Anwohner der Ortsteile Stempeda und Rodishain können weiterhin den kürzesten Weg nach Nordhausen fahren. Das leidige Thema mit den Holztransportern wäre dann auch erledigt.

Sachsen-Anhalt macht es doch vor, siehe Breitenstein.
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