Montagsspaziergang
Gefühlt weniger
Die Impfpflicht für bestimmte Einrichrichtungen ist seit vergangener Woche Pflicht, die allgemeine Pflicht zur Impfung wird aber weiter diskutiert. Entsprechend gingen auch an diesem Montag wieder viele Nordhäuser "spazieren"...
Montags-Spaziergang in Nordhausen (Foto: agl)
Am Rande versuchte heute ein Redner die Versammelten vom Spaziergang abzuhalten. Man solle heute einmal der Polizei entgegenkommen und statt dem "Spaziergang" demnächst den Besuch einer anderen Veranstaltung in Betracht ziehen. Es gebe Informationen, welche die Regierung erschüttern würden.
Auf dem Rathausplatz ließ man sich derweil nicht beirren und setzte sich wie gewohnt gegen 18 Uhr in Bewegung. Gefühlt nehme die Zahl der Teilnehmer stetig ab, meinte eine Spaziergängerin am Rande heute, wobei aber wohl einige im Moment wegen Corona ausfallen, zumindest für ihre Telegram-Gruppe sei das der Fall. Ein weiterer Grund könnte die Umsetzung der einrichtungsbezogenen Impfpflicht in der vergangenen Woche sein. Diverse Einrichtungen vom Krankenhaus über Altenheime oder auch Physio- und Ergotherapeuten und ähnliche Stellen müssen ihr ungeimpftes Personal online bei den Gesundheitsämtern melden.
Eine rigorose Umsetzung der Vorgaben ist derweil, zumindest in naher Zukunft, nicht zu erwarten. Das Nordhäuser Landratsamt hatte in der vergangenen Woche erklärt, dass man die Maßnahme begrüße, aber im Moment
andere Prioritäten setzen müsse.
Die offiziellen Zahlen der Polizei lagen heute bei circa 300 Teilnehmern, also etwas weniger als in der vergangenen Woche. Im Gegensatz zu vergangenen Spaziergängen waren auch heute vermehrt Plakate und Transparente zu sehen.
Angelo Glashagel
Autor: red
Kommentare
Leser X
21.03.2022, 19:55 Uhr
Angesichts der derzeitigen existenziellen Probleme der Welt...
... scheint dieses Veranstaltungs-Format doch ziemlich aus der Zeit gefallen zu sein.
Herr Schröder
21.03.2022, 20:08 Uhr
Witzig!
Eine Dame trägt ein Transpi mit der Aufschrift: "Wir Alle werden von Lügnern angeführt"
Warum lascht sie denn dann denen weiter hinterher. ;)
HisMastersVoise
21.03.2022, 21:12 Uhr
Sehr gutes Beispiel !
Anhand der Teilnehmerzahl und der Bilder der Leute dort kann sich jeder ungefähr vorstellen, wie viel knapp dreihundert Menschen sind. Denn dies ist die ungefähr Anzahl der Menschen, welche täglich an Corona stirbt. Keine Friedenstauben, keine Forderungen für ein besseres Schulsythem, keine Forderungen für faire Bezahlung der Mediziner, keine Forderung für Energiepreisentlastung, keine Forderung gegen Reallohnverzicht...... nichts. Es ist die gleiche Vorstellung wie seit Wochen schon für den Erhalt der Spassgesellschaft und gegen soziale Verantwortung ! Sehr wichtig ist das... für 300 Leute. Die anderen 40 000 interessiert das nicht mehr!!..................................... ..... ..
Sonnenschein2014
21.03.2022, 21:31 Uhr
Jetzt für Frieden spazieren!
Jetzt wäre Zeit für den Frieden zu spazieren und gegen Waffenlieferungen an die Ukraine.
Nur das verhindert noch weitere Opfer und Flucht.
Ansonsten wird der Krieg nur verlängert gegen eine Supermacht.
fastechternordhäuser
21.03.2022, 22:10 Uhr
Fremdschämen pur!
Und die NNZ jubelt diese Verpeilten immer noch als Freiheitshelden hoch. Ich glaube, in der B**d werde ich seriöser "informiert"...
Ich weiß, Kommentar gehört nicht zum Thema. ;-)
Anmerkung techn. Support:
Wir haben eigentlich, ohne Wertung, berichte was in Nordhausen passiert.
Waldemar Ceckorr
21.03.2022, 22:47 Uhr
... scheint dieses Veranstaltungs-Format doch ziemlich aus der Zeit gefallen zu sein.
ebenso dieser kommentar.
der waldi
Rob2000
22.03.2022, 03:30 Uhr
Hmm für Frieden
spazieren gehen,
Glaubt hier der Sonnenschein ernsthaft das es Putin interessiert ob hier welche für Frieden spazieren gehen?!
Den würde noch nicht mal interessieren wenn der deutsche für 5 Euro tanken müsste.
Spazieren gegen diese Regierung wäre eine idee vielleicht...damit sie sich nicht überall rein hängen wie ein teebeutel!
Weil die meisten Probleme im Land hausgemacht sind!
Constanza Püro
22.03.2022, 05:54 Uhr
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Kritiker2010
22.03.2022, 08:25 Uhr
HMV und die 300 Toten
Mein Kommentar gegen Fake-News.
Schwach im Geiste aber fest im Glauben ist wohl das Dogma unserer Tage. Denn, obwohl zahlloste Fakten Licht ins beschlossene Dunkel bringen könnten und jeder Mensch mit offenen Augen den verordneten Unsinn erkennen kann, kleben einige Narren noch immer an ihrem Corona-Narrativ - von der Wirksamkeit der Impfungen bis zu den Todeszahlen.
Die öffentliche Anhörung des Gesundheitsausschusses zum Infektionsschutzgesetz am 19.03.2022 offenbart den ganzen Schwindel.
Zusammenfassung:
Die Experten wissen bis heute nicht, wie viele Menschen mit oder wegen Corona im Krankenhaus (normal und intensiv) behandelt wurden oder werden, auch nicht wie viele mit oder wegen Corona verstorben sind. Die Zahlen die alles rechtfertigen sollten wurden also gar nicht erhoben oder ausgewertet. Die Ausreden sind ein fachlicher Offenbarungseid.
Der zugeschaltete Statistiker bestätigt hingegen, dass zu keiner Zeit eine Überlastung des Gesundheitssystems zu befürchten war, weiterhin dass im betrachteten Zeitraum die Zahl der Krankentage wegen Impfnebenwirkungen die der Corona-Kranktage übersteigt und wir daher von einer hohen Zahl an Impfnebenwirkungen und Impfschäden ausgehen müssen.
Letzteres bestätigt auch Peter Schirmacher, Direktor der Pathologie an der Heidelberger Universität: "Personen, die überraschend und kurz nach der Impfung versterben, zeigen in unseren Untersuchungen in 30 Prozent einen direkten Impfzusammenhang." Auch hier haben Politik und Medizin eine systematische Erhebung bisher verhindert. Warum wohl?
An Covid-19 erkranken offensichtlich nur (noch) wenige Menschen schwer oder streben gar damit oder deswegen. Der von medizinischer Eitelkeit und finanziellen Interessen getragene Corona-Komplex verhindert die einfache und wirksame (weil frühe) Behandlung von Patienten mit sehr preiswerten, teils frei verkäuflichen, Medikamenten.
Leider hatte ich gestern keine Zeit zum spazieren und hoffe jeden Tag, dass die verantwortlichen Politiker und "Experten" auch in Deutschland endlich die Fakten akzeptieren.
Kitty Kat
22.03.2022, 09:26 Uhr
Weniger Sorgen durch wandern
Immer wenn ich montags die kleine Wandergruppe sehe, freue ich mich, dass es noch Leute gibt, die in dieser bedrohlichen Zeit so wenig Sorgen haben, dass sie weiter mit diesem Schnulli daherkommen. Ich hätt jetzt eher Sorgen, dass der Putin die Impflinge arg dezimieren oder ausrotten könnte. So ein Schmarrn da montags.
Mal noch so ein Gedanke hintendran....die Backwarenindustrie möchte auch nicht, dass ihr satt seid, sondern ebenso Geld verdienen. Denkt mal drüber nach....ihr dürft nirgends mehr etwas kaufen....und dann gibt's keine Spatzhirngänge mehr ;-)
jayjay
22.03.2022, 09:28 Uhr
Der Beitrag wurde deaktiviert Gehört nicht zum Thema des Beitrages
Wieso geht es hier um die Erhaltung der Spaßgesellschaft?
HMV, Ich denke hier geht es um Freiheitsrechte, die in der Verfassung garantiert. Klar, es geht unzählige andere Dinge für oder eben gegen die man auf die Straße gehen kann. Aber die persönliche Freiheit ist ein hohes Gut. Sie wird allerdings an den politischen Rändern nicht wirklich geschätzt.
Ich gebe ja zu, man könnte jetzt ganz offiziell Demonstrationen unter einem bestimmten Motto anmelden. Die Spaziergänge sind mir derzeit zu allgemein gehalten.
Aber wie gesagt Freiheit ist wichtig.
Die linksradikale ZeroCovid Intitiative (nicht zu verwechseln mit der gemäßigt linken No Covid Aktion) will ja am liebsten durch die Hintertür einen Coronasozialismus einführen. Genauso wie radikale Klimaschützer. Und da ich diese Gesellschaftsform bis auf äußerste ablehne, argumentiere ich eben für die Freiheit.
Unter den Spaziergängern gibt es ja auch einiges an Putinfans. Das finde ich nicht gut. Den gerade Rußland zeigt, wie man in eine Diktatur abrutschen kann, wennman den Mächtigen nicht auf die Finger haut.
geloescht.20220913
22.03.2022, 11:24 Uhr
Weniger geht bald nicht mehr
Irgendwann "läuft" sich so eine Veranstaltung mit diffusem Charakter, aber ohne echte Botschaft, halt tot. Jeder kann für sich selbst reininterpretieren, wofür er Montags spazieren gehen möchte. Da hat selbst der Albert-Kuntz-Lauf eine höhere politische Aussagekraft. Vielleicht sollte man diesen "Spaziergang" als Sportveranstaltung anmelden...da kann man wenigstens glaubhaft behaupten, es ginge um die Gesundheit der Menschen.
Gandalf
ich glaube da haben sie recht. Es stellt kein Problem mehr dar, eine Demonstration anzumelden, unter ein Motto zustellen und durchzuführen. Von mir aus gegen die Impfpflicht, was ich auch als Geimpfter unterstützen würde. Oder eben für das sofortige Ende der allermeisten Beschränkungen unserer Rechte. Da würde ich teilnehmen.
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