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Mo, 08:32 Uhr
21.03.2022
SPD zum Internationalen Tag gegen Rassismus:

„Täglich erleben Menschen in Deutschland Rassismus"

„Rassismus ist überall. Täglich erleben Menschen in Deutschland Rassismus, sei es beim Sport, in der Schule, bei der Wohnungssuche oder bei Begegnungen mit der Polizei. Unvergessen ist der rassistische Anschlag in Hanau", sagt der SPD-Sprecher für Strategien gegen Rechts, Denny Möller...

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„Wir hatten hier in Thüringen eine Enquete-Kommission, die sich genau mit diesem Thema über zwei Jahre beschäftigt und uns umfangreiche Maßnahmen an die Hand gegeben hat, wie wir unseren Teil zur Verminderung von strukturellen und institutionellen Rassismus beitragen können. Wir müssen die Empfehlungen der Enquete-Rassismus endlich umsetzen. Zusammen mit unseren Koalitionspartnern und auch mit den anderen demokratischen Fraktionen müssen wir dringend diskutieren, wie das passieren kann“, so Denny Möller.

Außerdem ist die aktuelle Arbeit an einer neuen Landesverfassung für den SPD-Sprecher für Strategien gegen Rechts eine gute Gelegenheit, die Aufnahme einer Antirassismusklausel noch einmal intensiv zu beraten:

„Wir wissen, dass der Deutsche Gewerkschaftsbund bereits die Aufnahme einer Antirassismusklausel gefordert hat. Als Gewerkschaftsvertreter stehe ich absolut dahinter. Wir brauchen ein breites Bündnis an Unterstützern, seien es Gewerkschaften, zivilgesellschaftliche Akteure, Vereine und Privatpersonen, um gemeinsam und jeden Tag gegen jeglichen Rassismus in unserer Gesellschaft zu kämpfen. Wir zeigen Haltung, nicht nur am Internationalen Tag gegen Rassismus, sondern jeden Tag.“

Auch deshalb müsse, so Möller, ein solches Staatsziel mit Leben gefüllt werden:

„Das kann zum Beispiel in Form ganz konkreter Empowermentangebote für benachteiligte Gruppen sein oder in der gezielten Stärkung von Selbstorganisationen und zivilgesellschaftlichen Akteuren.“

Als Gedenktag zur Erinnerung an das Massaker von Sharpeville 1960 wird jedes Jahr am 21. März der Internationale Tag gegen Rassismus veranstaltet.
Autor: red

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Kommentare
henry12
21.03.2022, 09:20 Uhr
Rassismus
Ist es auch Rassismus, einen Krieg in Jemen komplett zu ignorieren, bei einem Krieg in der Ukraine aber auf jeder Ebene durch zu drehen ?
Oder liegt es daran, das im Jemen auch Frankreich, GB und USA ihre Finger im Spiel haben ? Auf jeden Fall ist das auch eine Form von Rassismus. Selbst Katar war an den Kämpfen bis 2017 beteiligt, unser langfristiger neuer Rohstoffpartner .
Paulinchen
21.03.2022, 09:22 Uhr
Vielleicht liegt es....
.... mit der Zunahme von Rassismus auch daran, dass man einfach hört, was man hören will.
Nehme ich mal das Beispiel mit der Genderei. Mehr Blödsinn gibt es wohl kaum. Jeder ist für die Gleichstellung der Frauen, aber warum werden beim Gendern die Frauen diskriminiert, in dem sie nur noch als zweites Geschlecht benannt werden.
Schon blöd, wenn man die Welt verbessern will und am Ende kommt nur die Verschlimmbesserung raus.......
nur_mal_so
21.03.2022, 10:30 Uhr
@paulinchen
Warum werden Frauen "als zweites genannt"? Wegen des "*Innen"?
"Lehrer*Innen", "Bäcker*Innen"?

Ich halte es nach wie vor so, dass ich sage, "Lehrerinnen und Lehrer".
Dann kommt erstens höflicherweise die Dame zuerst, und zweitens werden damit auch die Lehrer angesprochen. Wenn man das "*I" nicht gerade so mit Schluckauf ausspricht, wie es derzeit zB in der Fernseh- und Radiowerbung praktiziert wird, hört man sonst nämlich nur "Lehrerinnen" und fragt sich, wo ihre männlichen Kollegen abgeblieben sind. Das ist auch eine Form von Diskriminierung, hat aber rein gar nichts mehr mit dem Rassismus-Artikel zu tun.
Piet
21.03.2022, 10:42 Uhr
Andere Sorgen
hat dieses Land nicht. Wie benehmen sich den viele von unseren Zugereisten darüber redet kaum jemand. Ausserdem gibt es staatlich legitimierten Rassismus gegen Russen. Henry bin vollständig bei Ihnen.
free Gigi
21.03.2022, 11:25 Uhr
Wer ist der größere Schurke?
bis vor wenigen Wochen hat man noch die FIFA WM infrage gestellt, da dort Schurken andere für sich/uns ausbeuten.

Nun sollen diese Schurken unser Gas liefern, weil es ein anderer nicht mehr darf...

Ist das auch Rassismus?
Marino50
21.03.2022, 11:37 Uhr
Rassismus
Ist im täglichen Leben zu spüren. Das fängt an auf die Jagd auf Ungeimpfte und setzt sich fort auf die Jagd auf langjährig hier wohnende russische Familien, die meistens aus Kasachstan stammen. Es wird sicher nie aufhören. Der Staat sollte sich wahrhaftig um wichtigere Dinge kümmern. Für mich sind solche Sachen Ablenkungsmanöver und Schüren von Hetze innerhalb der Bevölkerung. "Denk ich an Deutschland in der Nacht, dann bin ich um den Schlaf gebracht."
Psychoanalytiker
21.03.2022, 11:51 Uhr
Statt ...
... über eine Antirassissmusklausel nachzudenken, sollte man lieber eine Antidoofheitsklausel in die Landesverfassung schreiben.

Wir müssen also in unserem Land KÄMPFEN ? Gegen Rassismus ???

Dann fragen Sie mal Andrew Onuegbu, den Inhaber der Gaststätte "Zum Mohrenkopf" in Kiel, der sagt Euch "Weltverbesserern", was Rassismus wirklich ist. Seine Definition ist eine andere, als Eure. Aber wenn der sein Weltbild über Rassismus erläutert, passt es dem einen oder anderen wirklichen Rassisten nicht ins Bild, und da wird der "Mohr", wie sich Andrew Onuegbu selbst bezeichnet, gaaaaaanz schnell zum AfD-ler gemacht. Rassismus ist es aber auch, wenn Deutsche pauschal als "Nazi" bezeichnet werden, aber auch das passt nicht ins Weltbild derer, die nichts anderes, als "Rassismus" mehr im Kopf haben.

Im Übrigen gebe ich Paulinchen und nur_mal_so voll und ganz Recht.
Aber schaut Euch mal spaßeshalber die Vornamen derer, die all zu gern in den Medien gendern an. Da fällt mir etwas auf, und ich bin ganz bestimmt kein Rassist.

Eine kleine Anmerkung an nur_mal_so gerichtet: Das Wort "Lehrer" bezeichnet leider noch immer nicht den Mann im Rahmen dieses Berufszweiges. "Lehrer" wird aus dem Verb "lehren" gebildet. Durch entfernen der Endung "en" und einfügen der Endung "er" wird aus dem Verb "lehrEN" das geschlechtsneutrale Wort "LehrER". Hängt man daran die Endung "in" oder "innen" entsteht zwar die weibliche "LehrerIN" (Lehrerinnen), den "Mann Lehrer", gibt es da immer noch nicht. Männer werden also diskriminiert, weil sie garnicht angesprochen werden.

Aber "Lehrerinnen und Lehrer" ist dennoch und auf jeden Fall besser, als "Lehrer*innen" oder andere dämliche "Genderworte". Da bin ich sehr bei Ihnen ...
DonaldT
21.03.2022, 17:36 Uhr
Rassismus
Hoffentlich kommt auch in das Gesetz rein, dass es Rassismus ist und unter Strafe gestellt wird, wenn Moslems (Muslime) Christen als Ungläubige ud minderwertig bezeichnen.
diskobolos
21.03.2022, 18:45 Uhr
Mit dem Rassismus ist es kompliziert...
Diskriminierung wegen der Rasse?
Nach heutiger Lesart gibt es gar keine Rassen unter den Menschen. Ich habe das bisher immer anders gesehen, aber wie gesagt.

Man könnte Rasse vielleicht durch "Phänotyp" ersetzen, aber da spielen Gene natürlich auch rein. Je länger man darüber nachdenkt, um so komplizierter wird es.

Was aber ganz sicher nichts damit zu tun hat ist

- Moslem oder Christ (Religionszugehörigkeit)
- Nazi (politische Einstellung)
- Russe (Nationalität bzw Staatsangehörigkeit)
- Geimpft oder Ungeimpft
geloescht.20250302
22.03.2022, 20:26 Uhr
Ich wehre mich entschieden dagegen...
...als Rassist bezeichnet zu werden, dass ich kritisiere, wenn eine Tessa Ganserer über die Frauenqoute in den Bundestag einzieht und Lia Thomas Schwimmbettwerbe bei den Frauen gewinnt und die weibliche Umkleidekabine benutzen darf, weil sie sich dem anderen Geschlecht zugehörig fühlen.

"Die" Eine wäre als Mann nicht MdB geworden und die Andere hat als Mann im Leistungssport überhaupt nichts gerissen.

Da stehe ich voll auf der Seite der Feministinnen, die ursprünglich immer für Gleichberechtigung, aber nie für Bevorzugung von Frauen standen, schon gar nicht für welche, die sich aus Karrieregründen dazu vom Mann transformierten.
HisMastersVoise
22.03.2022, 22:03 Uhr
Der Kern !
Es ist das Wesen von Rassismus, das sich der eine unter der Verwendung von bevölkerungsgruppentypischen Eigenschaften und der Diskriminierung der Selben durch ein irriges Gefühl von Überlegenheit und die Herabminderung des anderen darstellt. Kurz, man wertet sich und seine Existenz auf, indem man die Existenz des anderen herabwürdigt. Dies kann historische, ethnische oder regionale Gründe haben. Aber immer geht es einher mit der Leugnung der gleichen Menschenrechte des Gegenüber. Rassismus erlebt jeder, der sich ausserhalb seiner Heimat in der Welt bewegt. Daher sind Begriffe wie "Krauts, Iwans, Spagettis, Jankees, Inselaffen, Neger, Schlitzaugen, Kiwis, Ölaugen, Nazis" und so weiter klar rassistische Begriffe.Sie beschreiben Bevölerungsgruppen und dogmatische Eigenschaften der selben. Aber das eigentliche Problem liegt im Verstehen der Bedeutung solcher Begriffe und der eigenen Handlung bei solchen Themen. Denn Rassimus im Kopf ist ein persönliches Problem. Der öffentliche aktive Rassimus und die Bildung von Vereinigungen gleich denkender Menschen und die dann folgenden Handlungen sind das Problem der Gesellschaft. Unsere Nation ist allein durch ihre Lage in der Welt und ihren Entwicklungsweg durch die Geschichte ein Land aus einer Vielzahl von Volksstämmen. Leider scheint ein fallendes Bildungsniveu dem Rassimus Vorschub zu leisten. Daher wird über Begriffe wie Ossi, Wessi, Sachse, Bayer, Schwabe usw oder sogar Bulle oder Beamter dem Gegenüber ein bestimmtes Klischee unterstellt. Und Rassismus ist so einfach. Man muß nur den Gegenüber geringschätzen und sich selbst für bedeutend halten. Das schaffen sogar die größten Idioten. Toleranz und Akzeptanz sind viel schwieriger, da muß man nachdenken. Die Debatte ließe sich endlos aufblähen. Dabei ist es ganz einfach. Kann ich akzeptieren, das es Menschen gibt, die anders sind ? Und kann ich mit diesen Menschen leben, so lange sie mich mein Leben leben lassen? Zwei mal ja und Rassismus hat keine Chance!!!
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