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Fr, 08:08 Uhr
18.03.2022
Hochschule Nordhausen

Wertstoffdialog im Netz

Über 140 Gäste fanden sich am gestern zum 1. Thüringer Wertstoffdialog mit Schwerpunktthema Gips zusammen. In der Online-Versammlung sollte gemeinsam nach tragbaren Lösungen der "Gips-Lücke" gesucht werden...

Durch den Ausstieg aus der Kohleverstromung und dem damit verbundenen deutlichen Rückgang des zur Verfügung stehenden Gipses aus Rauchgasentschwefelungsanlagen muss nach Lösungen gesucht werden, die die entstehende Gips-Lücke nachhaltig schließen können.

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Vor diesem Hintergrund lud das Thüringer Innovationszentrum für Wertstoffe (ThIWert) der Hochschule Nordhausen zum 1. Thüringer Wertstoffdialog, der mit Grußworten von Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow, Hochschulpräsident Prof. Dr. Jörg Wagner, Prof. Dr. Ariane Ruff sowie Landrat Matthias Jendricke eröffnet wurde.

Die Besucher der Online Veranstaltung erwartete ein fachlicher Austausch zum Schwerpunktthema Gips mit Vorträgen aus der Wissenschaft, der Wirtschaft und von Verbänden.

Wertstoffdialog im Netz (Foto: Tina Bergknapp) Wertstoffdialog im Netz (Foto: Tina Bergknapp)


In vier Blöcken ging es beispielsweise um die Herausforderungen des Recyclings gipshaltiger Abfälle und um Konzepte zur Wiederverwendung von Gipsbauprodukten. Auch gab es Einblicke in aktuelle Forschungsaktivitäten der Gipsindustrie im Bereich der alternativen Gipsrohstoffe. Weiterhin wurden Strategien zur Deckung des zukünftigen Gipsbedarfs durch verbesserte Recyclingmaßnahmen in der Baustoffindustrie aufgezeigt. Mit der Veranstaltung leistet die Hochschule Nordhausen einen wichtigen Beitrag zur Diskussion von Lösungsansätzen im Spannungsfeld der ökologischen und ökonomischen Interessen.

Gemeinsam mit ihren Kooperationspartnern stellt sich das ThIWert mit den aktuellen Projekten und Forschungsaktivitäten im Bereich der Kreislaufwirtschaft und speziell im Bereich des Gipsrecyclings den bestehenden Herausforderungen der Rohstoffsicherung und Ressourceneffizienz.
Autor: red

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