eic kyf msh nnz uhz tv nt
Anzeige symplr (4)
Fr, 07:00 Uhr
18.03.2022
Eigenheimfinanzierung im test

Günstige Kredite sind noch möglich

Die Darlehenskosten sind gegenüber dem Vorjahr deutlich gestiegen. Das zeigt der große Zinsvergleich der Stiftung Warentest in ihrer Zeitschrift Finanztest. Im langjährigen Vergleich sind die aktuellen Zinsen allerdings immer noch sehr günstig. Für den Bau oder Kauf einer Immobilie ist also jetzt ein guter Zeitpunkt. Wer geschickt finanziert und Angebote vergleicht, kann 100.000 Euro und mehr sparen...


Bei 89 Banken, Kreditvermittlern, Versicherungen und Bausparkassen hat Finanztest Anfang Februar Angebote für vier verschiedene Finanzierungsfälle eingeholt: zwei Volltilgerdarlehen mit 20 und 30 Jahren Laufzeit, ein flexibles Darlehen und eine Vollfinanzierung. Die Kreditangebote für ein und denselben Finanzierungsfall unterscheiden sich enorm. Zum Beispiel verlangt die teuerste Bank für das Volltilgerdarlehen mit 30 Jahren Laufzeit 3,38 Prozent, die günstigste nur 1,43 Prozent. Für eine Kreditsumme von 320.00 Euro sind das auf 30 Jahre gerechnet ganze 112.540 Euro Differenz.

Bei den anderen Modellfällen liegen die Zinsunterschiede zwischen günstigstem und teuerstem Anbieter ebenfalls bei mehreren Zehntausend Euro. Wer Preise vergleicht, kann also viel Geld sparen. Wichtig ist, neben dem Zins auch auf die Rahmenbedingungen zu achten. Zahlreiche Anbieter erlauben zum Beispiel Sondertilgungen bis zu 10 Prozent der Kreditsumme im Jahr. Viele ermöglichen zudem mindestens zweimal während der Zinsbindung die Höhe der Rate anzupassen, ohne dafür einen Aufschlag zu verlangen. So bleibt finanzieller Spielraum, wenn sich die Lebensumstände ändern.

Der ausführliche Zinsvergleich für alle vier Finanzierungsmodelle sowie Tipps zur Baufinanzierung erscheinen in der April-Ausgabe von Finanztest und unter www.test.de/eigenheimfinanzierung. Zusätzlich steht online ein Produktfinder mit den Darlehensbedingungen der Baufinanzierer zur Verfügung.
Autor: psg

Anzeige symplr (6)
Kommentare
diskobolos
18.03.2022, 08:01 Uhr
Niedrige Bauzinsen . . .
freuen diejenigen, die bauen oder kaufen wollen.
Sie haben aber auch zwei negative Seiten.

Die Immobilienpreise sind in direkter Folge unverhältnismäßig gestiegen. (Wenn sich mehr Leute ein Haus zum Preis x leisten können, wächst die Nachfrage und damit der Preis.)

Den niedrigen Bauzinsen stehen auch entsprechend niedrige Anlagezinsen gegenüber. Das führt dazu, dass (vor allem bei der aktuellen Inflation) eine sinnvolle Altersvorsorge fast unmöglich ist.

Eine durchgreifende Normalisierung diese Situation ist nicht absehbar.
Kommentare sind zu diesem Artikel nicht mehr möglich.
Es gibt kein Recht auf Veröffentlichung.
Beachten Sie, dass die Redaktion unpassende, inhaltlose oder beleidigende Kommentare entfernen kann und wird.
Anzeige symplr (8)