Mo, 13:37 Uhr
14.03.2022
Jazzclub startet in den Frühling und macht die Mangel auf
Raus aus dem Winterschlaf
Bunt und frisch wie der Frühling soll der Saisonstart für den Nordhäuser Jazzclub werden. Mit einem breiten Programm geht es in das Frühjahr und man hofft, nach einem mageren Corona-Jahr, endlich auch einmal richtig in der Jazzmangel feiern zu können…
Neue Gesichter und alte Bekannte - der Nordhäuser Jazzclub startet in den Jazzfrühling, unter anderem mit dem "Pulsar Trio" (Foto: Jazzclub Nordhausen)
Klein aber fein - das war gezwungenermaßen das Motto der Nordhäuser Jazzer im vergangenen Jahr. Starten konnte man erst in der zweiten Jahreshälfte und war dabei zumeist auf open-air Konzerte und Nachhol-Veranstaltungen aus dem Vorjahr angewiesen. Wir haben das elegant durchgezogen und hatten auch ein paar Highlights dabei, sagt Vereins-Chef Holger Gonska. Die Abstriche, die man machen musste, waren aber bei allem Enthusiasmus mehr als deutlich.
Den großen Jazzrabazz musste man auf Minimalformat zurechtstutzen und alle anderen für den Winter geplanten Veranstaltungen absagen. Die neuen Clubräume, die man im ersten Corona-Jahr in der Barfüßerstraße ertüchtigt hatte, konnte man zwar offiziell als Jazzmangel einweihen, aber bisher nicht dem eigentliche Nutzen zuführen.
Das soll sich spätestens jetzt mit dem Jazzfrühling ändern. Unser Programm ist bunt und abwechslungsreich, eben passend zur Jahreszeit. Da sollte für jeden etwas dabei sein., sagt Gonska. Für den ersten Aufschlag am kommenden Samstag wird man gleich etwas mehr Platz brauchen, als die Jazzmangel bietet. Mit Frank Gambale können wir einen der besten Gitarristen der Welt im Nordhäuser Jugendclubhaus begrüßen, freut sich der Jazzclub-Chef über sein persönliches Highlight des diesjährigen Frühlings.
Den Auftakt macht am kommenden Samstag Frank Gamabale, einer der besten Gitarristen der Welt (Foto: Jazzclub Nordhausen)
Weiter geht es Ende März mit Jazz aus Israel. In Zusammenarbeit mit der Stadt Nordhausen wird man anlässlich der jüdisch-israelischen Kulturtage die chassidischen Melodien des Nigun Quartet im Ratssaal präsentieren. Mit Bariton, Saxophon und Kontrabass werden die beiden Berliner Tieftonspezialisten von Subsystem dann im April die Saison in der Jazzmangel einläuten. Eine Woche später, am 08. April, zieht man in die Cyriaci-Kapelle um. Die Deutsch-Brasiliansiche Combo aus Marcia Bittencourt und Michael Arlt lassen Brazil-Jazz, Bossa Nova, Partido Alto, Baiao und Samba erklingen.
Die Eröffnung der "Jazzmangel" in der Barfüßerstraße musste vergangenes Jahr wie viele andere Veranstaltungen auch in abgespeckter Form und im kleinen Kreis stattfinden (Foto: agl)
Für Aufschlag Nummer zwei in der Barfüßerstraße sorgen ein paar alte Bekannte, die sich in den letzten Jahren weltweit Rang und Namen erworben haben: das Pulsar Trio bringt ihre besondere Mischung aus Sitar, Piano und Drums ganz nah ans Publikum. So soll es sein, dafür ist die Jazzmangel gedacht: kleine, feine Konzerte bei denen sich Publikum und Musiker in engem Kontakt stehen, sagt Gonska. Auch das Berlinger Piano-Bass-Schlagzeug-Trio Berlin 21 wird man in dieser Atmosphäre in den neuen Räumlichkeiten im Mai zum Abschluss des Jazzfrühlings auftreten lassen.
Wenn danach der Sommer kommt, wird man Wiederrum an die frische Luft gehen. Die Konzerte in der Kurzen Meile soll es wieder geben und auch einen neuen Rabazz plant man. Der wird aber wieder eher klein ausfallen, muss Gonska berichten. Da nicht klar sei, ob und wie man das Theater nutzen könne, plane man mit der abgespeckten Variante und suche noch nach einem sicheren Spielort.
Apropos sicher: alle Veranstaltungen werden unter den gegebenen Hygieneschutz-Regeln durchgeführt werden. Weitere Informationen zu den einzelnen Konzerten und Künstlern finden sich auf der Website des Nordhäuser Jazzclubs.
Angelo Glashagel
Autor: red
Neue Gesichter und alte Bekannte - der Nordhäuser Jazzclub startet in den Jazzfrühling, unter anderem mit dem "Pulsar Trio" (Foto: Jazzclub Nordhausen)
Klein aber fein - das war gezwungenermaßen das Motto der Nordhäuser Jazzer im vergangenen Jahr. Starten konnte man erst in der zweiten Jahreshälfte und war dabei zumeist auf open-air Konzerte und Nachhol-Veranstaltungen aus dem Vorjahr angewiesen. Wir haben das elegant durchgezogen und hatten auch ein paar Highlights dabei, sagt Vereins-Chef Holger Gonska. Die Abstriche, die man machen musste, waren aber bei allem Enthusiasmus mehr als deutlich.
Den großen Jazzrabazz musste man auf Minimalformat zurechtstutzen und alle anderen für den Winter geplanten Veranstaltungen absagen. Die neuen Clubräume, die man im ersten Corona-Jahr in der Barfüßerstraße ertüchtigt hatte, konnte man zwar offiziell als Jazzmangel einweihen, aber bisher nicht dem eigentliche Nutzen zuführen.
Das soll sich spätestens jetzt mit dem Jazzfrühling ändern. Unser Programm ist bunt und abwechslungsreich, eben passend zur Jahreszeit. Da sollte für jeden etwas dabei sein., sagt Gonska. Für den ersten Aufschlag am kommenden Samstag wird man gleich etwas mehr Platz brauchen, als die Jazzmangel bietet. Mit Frank Gambale können wir einen der besten Gitarristen der Welt im Nordhäuser Jugendclubhaus begrüßen, freut sich der Jazzclub-Chef über sein persönliches Highlight des diesjährigen Frühlings.
Den Auftakt macht am kommenden Samstag Frank Gamabale, einer der besten Gitarristen der Welt (Foto: Jazzclub Nordhausen)
Weiter geht es Ende März mit Jazz aus Israel. In Zusammenarbeit mit der Stadt Nordhausen wird man anlässlich der jüdisch-israelischen Kulturtage die chassidischen Melodien des Nigun Quartet im Ratssaal präsentieren. Mit Bariton, Saxophon und Kontrabass werden die beiden Berliner Tieftonspezialisten von Subsystem dann im April die Saison in der Jazzmangel einläuten. Eine Woche später, am 08. April, zieht man in die Cyriaci-Kapelle um. Die Deutsch-Brasiliansiche Combo aus Marcia Bittencourt und Michael Arlt lassen Brazil-Jazz, Bossa Nova, Partido Alto, Baiao und Samba erklingen.
Die Eröffnung der "Jazzmangel" in der Barfüßerstraße musste vergangenes Jahr wie viele andere Veranstaltungen auch in abgespeckter Form und im kleinen Kreis stattfinden (Foto: agl)
Für Aufschlag Nummer zwei in der Barfüßerstraße sorgen ein paar alte Bekannte, die sich in den letzten Jahren weltweit Rang und Namen erworben haben: das Pulsar Trio bringt ihre besondere Mischung aus Sitar, Piano und Drums ganz nah ans Publikum. So soll es sein, dafür ist die Jazzmangel gedacht: kleine, feine Konzerte bei denen sich Publikum und Musiker in engem Kontakt stehen, sagt Gonska. Auch das Berlinger Piano-Bass-Schlagzeug-Trio Berlin 21 wird man in dieser Atmosphäre in den neuen Räumlichkeiten im Mai zum Abschluss des Jazzfrühlings auftreten lassen.
Wenn danach der Sommer kommt, wird man Wiederrum an die frische Luft gehen. Die Konzerte in der Kurzen Meile soll es wieder geben und auch einen neuen Rabazz plant man. Der wird aber wieder eher klein ausfallen, muss Gonska berichten. Da nicht klar sei, ob und wie man das Theater nutzen könne, plane man mit der abgespeckten Variante und suche noch nach einem sicheren Spielort.
Apropos sicher: alle Veranstaltungen werden unter den gegebenen Hygieneschutz-Regeln durchgeführt werden. Weitere Informationen zu den einzelnen Konzerten und Künstlern finden sich auf der Website des Nordhäuser Jazzclubs.
Angelo Glashagel


