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Fr, 08:08 Uhr
23.12.2005

nnz-Weihnachtsgeschichte (Schluss)

Nordhausen (nnz). Heute setzen wir die diesjährige nnz-Weihnachtsgeschichte fort. Wir bedanken uns bei der Stiftung Kinderhospiz Mitteldeutschland und beim Autor Tom Deininger.


Der Weihnachtsabend – Schluss

Jetzt wollte sie der Familie aber erst einmal den Schneemann zeigen, der vor der Tür auf alle wartete, mit Rübennase und Kieselsteinknöpfen und einer Zipfelmütze auf dem runden, kahlen Kopf. Sie nahm die Eltern an die Hand und führte sie nach draußen, so wie sie waren, mit Plüschhandschuhen und im besten Anzug. Der Vater lachte vor Freude, als er den weißen, runden Mann sah, der ihn mit einem Lächeln aus Kohlestückchen begrüßte. Die Mutter klatschte in die Hände und beglückwünschte Anna zu so einem Meisterwerk.

Und dann sah Anna etwas wunderschönes: Hinter dem Schneemann, kaum zu sehen, stand ein niegelnagelneuer Schlitten, mit echten Kufen und einer blau-weißen Schnur, um ihn die Hügel hinauf zu ziehen. Die Eltern blickten sich mit einem Lächeln an und der Vater blinzelte der Mutter zu, als Anna vor Begeisterung jauchzend ihre festen Stiefel und den Mantel überzog und in den Schnee hinaus zu ihrem neuen Schlitten eilte.

Das war ein Weihnachten! Und während Anna ihren kleinen Bruder Jacob auf dem Schlitten durch den Hof zog und Tim eine Schneefrau für den Schneemann baute, verteilte der Vater das Brot an die Tiere im Wald, und die Mutter fütterte die Vögel und alles war perfekt und wunderschön.
Autor: nnz

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