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Sa, 17:39 Uhr
12.03.2022
WetterWissen

Klimawandel beobachtet

Jeder redet über den Klimawandel, doch was ist dieser überhaupt? Was ist der natürliche und was ist der menschengemachte Klimawandel? Welche Folgen gibt es für die Welt und somit auch für Deutschland? Diese Fragen beantworten die Expertinnen und Experten von WetterOnline...

Weltweite Temperaturveränderungen nicht neu
Als Klimawandel bezeichnet man weltweit auftretende Temperaturveränderungen. Der Wandel des Klimas ist erdgeschichtlich gesehen erst einmal nichts Neues, dafür gab und gibt es natürliche Ursachen. Durch den Menschen geht der Trend der Klimaerwärmung jedoch rasant nach oben.

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Björn Goldhausen, Pressesprecher und Meteorologe von WetterOnline, erklärt: „Den Globus umfassende Temperaturveränderungen hat es schon immer gegeben. Das wurde in Klimaforschungen zum Beispiel mithilfe von Eisbohrkernen herausgefunden. In der Arktis wurden in den vergangenen 800.000 Jahren Schwankungen von mehreren Grad ermittelt. Der Punkt ist aber, dass diese Veränderungen nur langsam vorangingen, ein Zyklus dauerte mindestens 23.000 Jahre.“



Natürliche Ursachen des Klimawandels
Für einen Wechsel aus Kalt-und Warmzeiten gibt es natürliche Ursachen, so zum Beispiel die Schwankungen in der Neigung der Erdachse über Jahrtausende hinweg. Neben diesen Schwankungen in sehr großen Zeiträumen gibt es auch Änderungen in kleineren Zeitskalen wie Meteoriteneinschläge oder große Vulkanausbrüche, die das globale Klima aber nur für wenige Jahre verändern. Auch Schwankungen in der Sonnenaktivität spielen eine Rolle bei Klimaveränderungen. So war die Sonne Ende der 50er Jahre besonders aktiv, was eine höhere Einstrahlung und eine entsprechende Temperaturerhöhung zur Folge hatte.

Der menschengemachte Klimawandel
In den vergangenen Jahrzehnten haben sich alle möglichen Komponenten des Klimasystems wie Ozean, Land und die Atmosphäre erwärmt. Goldhausen erläutert: „Ursache dafür ist der menschengemachte Klimawandel. Die Lufttemperatur geht in einem rasanten Tempo weltweit nach oben. Gegenüber dem sogenannten vorindustriellen Niveau, von 1850 bis 1900, sind es bereits mehr als 1 Grad.“



Ein solches Temperaturniveau gab es laut verfügbaren Daten noch nie während der vergangenen 2000 Jahre und wahrscheinlich auch noch nicht in der gegenwärtigen Warmzeit, die vor 12.000 Jahren begann. Ebenfalls seit Beginn der Industrialisierung nimmt die Konzentration an Treibhausgasen wie CO2, Methan und Lachgas in der Atmosphäre zu. Die CO2-Konzentration ist heute höher als jemals in den zurückliegenden 800.000 Jahren, wie sich aus Eisbohrkernen ableiten lässt.

Treibhauseffekt als Beschleuniger
Durch die erhöhte Konzentration der Treibhausgase wird mehr Sonnenstrahlung zur Erde zurück gestreut und kann nicht ins All entweichen. Die Erde erwärmt sich immer weiter. Das ist der menschengemachte Treibhauseffekt, der nach vielfältiger Forschung die Ursache des aktuellen Temperaturanstiegs ist.

Ziele des Pariser Klimaabkommens schnell überschritten
Klimamodelle zeigten die derzeitige Erwärmung bereits in den 70er und 80er Jahren und gehen von einem weiteren Temperaturanstieg bis 2100 aus. „Bisher sind wir global bei einer Erwärmung von etwas mehr als 1 Grad gegenüber dem vorindustriellen Niveau angekommen. Laut Pariser Klimaabkommen sollen es bis 2100 weniger als 1,5 Grad sein. Setzt sich der derzeitige Erwärmungstrend fort, so könnte diese Marke bereits in einem Jahrzehnt überschritten sein. Die bisherigen Handlungen der Politik laufen eher auf eine Erwärmung von 2 bis rund 3,5 Grad hinaus. Die Folgen sind schon jetzt mit abschmelzenden Eisflächen, einem Anstieg des Meeresspiegels und einer Zunahme von Wetterextremen deutlich,“ so der Meteorologe von WetterOnline.

Noch mehr WetterWissen erhält man auf www.wetteronline.de, mit der WetterOnline App oder durch einen Blick auf die neue Wetterstation wetteronline home, ausgezeichnet mit dem „German Design Award 2020“ und dem „German Innovation Award 2020“. Mit dem WetterOnline Skill für Amazon Alexa sowie der WetterOnline Action für den Google Assistant können Wetterinfos auch über die digitalen Helfer abgefragt werden.
Autor: red

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Kommentare
Halssteckenbleib
12.03.2022, 21:12 Uhr
Klimawandel beobachte
ich schon mein Leben lang.Konnte immer noch nicht herausfinden welcher Klimawandel natürlich und welcher von Menschen gemacht ist.Was ist mit den Tieren? Die sollen ja auch durch das Pupsen mit beteiligt sein.Wie kann das aber sein? Sind das nicht ganz natürliche körperliche Vorgänge?Schwitzen wird man bestimmt auch noch als Klimakiller verdonnern.Ich glaube dieser ganze Klimairrsinn dient nur um Geld zu machen.So wie sich alles in der Welt verändert ist es mit den Klima auch nicht anders.Das Wort Klima hat auch nur der Mensch erfunden und nicht das Klima.....

Anmerkung techn. Support:
Ist es wirklich sinnvoll Bildungsdefizite im Internet zu publizieren?
diskobolos
12.03.2022, 22:57 Uhr
Halssteckenbleib versucht sich immer
an satirischen Beiträgen. Das ist nicht immer leicht zu verstehen.
Es gibt aber Themen, da bleibt einem das Lachen im Halse stecken.
Die Entwicklung des Klimas gehört dazu. Auch wenn alle aktuellen Pandemien und Kriege mal vorbei sind, wird das größte Problem, vor dem die Menschheit steht, nicht gelöst sein. Gegen die dann auftretende Wanderungsbewegungen wird uns die jetzige Immigration wie ein Sonntagsbesuch vorkommen.
Ich würde mich gern irren, aber alles spricht dagegen.
Leser X
13.03.2022, 14:03 Uhr
KloßimHalssteckenbleib
Beim Lesen eines Kommentares ist mir tatsächlich der Sonntags-Kloß im Hals stecken geblieben.
grobschmied56
13.03.2022, 22:14 Uhr
Mal wieder auf vernünftiges Niveau...
... runterkommen, das sollten wir zumindest versuchen.
Den vielzitierten 'vorindustriellen Stand' der Dinge sollte man mit Kritik und Abstand betrachten. Könnte ja sein, daß gerade dieses 'Klima' nicht das Normale, wünschenswerte und menschenfreundliche war, wie es von den grünen Nostalgikern immer so gern dargestellt wird. Bei vielen Leuten gilt der Stand von 1850 inzwischen als zwingendes MUSS. Wieso eigentlich?
Kalt und ungemütlich war es damals, die Landwirtschaft erbrachte mickrige Erträge, Schmalhans war Küchenmeister. DAS IST DAS VERKLÄRTE IDEAL DER GRÜNEN. Mangel an Heizung, Nahrung und allgemeinem Lebensstandard - so hätten sie es gern wieder! Und wenn man sich die letzten Monate anschaut, in denen die GRÜNEN mitregieren- so wird es auch wieder! Das habt ihr gewählt.
Niedrige Temperaturen, niedriger CO2-Gehalt der Atmosphäre - das wird uns inzwischen pausenlos von den grünverstrahlten Polit-Kommissaren und NGO's verklickert, das ist das NORMALE und das, was mit allen Mitteln - auch Milliarden von Steuergeldern armer Leute angestrebt werden muß.
Der Wissenschaft folgen! So hämmern die Klima-Sekten den Menschen ihre Ideologie ein.
Dabei sagt die Wissenschaft aber zum Teil ganz andere Sachen.
Zitat: (Wikipedia)
'Im späten Eozän vor rund 35 Millionen Jahren lag der atmosphärische CO2-Gehalt zwischen 700 und 1000 ppm. Am Eozän-Oligozän-Übergang (33,9–33,7 mya) setzte eine abrupte globale Abkühlung an Land und in den Meeren ein, vermutlich verursacht durch die Entstehung des Antarktischen Zirkumpolarstroms nach der Trennung von Antarktika und Südamerika. Innerhalb kürzester Zeit nahm die CO2-Konzentration um 40 % ab und sank möglicherweise für einige Jahrtausende noch tiefer.[80] Der rasche Klimawandel führte zu einem großen Artensterben mit anschließendem Faunenwechsel, der Grande Coupure (Eocene-Oligocene Mass Extinction), und zur selben Zeit begann das Wachstum des antarktischen Eisschilds.'
Während uns die 'KLIMA-AKTIVISTEN' weismachen wollen, daß wir am Rand von 'Kipp-Punkten' stehen, nur weil der Kohlendioxyd-Gehalt der Luft 400 ppm geringfügig überschritten hat, lehrt uns die Erdgeschichte, daß 700 bis 1000 parts per million durchaus kein Problem darstellen müssen.
diskobolos
14.03.2022, 09:18 Uhr
Nicht ihr Niveau Grobschmied
"Bei vielen Leuten gilt der Stand von 1850 inzwischen als zwingendes MUSS."
WER soll das gesagt haben? 1850 gilt nur als vorindustrielles Vergleichsjahr.
Mit dem jetzigen Klima könnte die Menschheit ganz gut leben. Leider ändert es sich gegenwärtig rasant. Die Temperatur geht in historisch kurzer Zeit nach oben. Wer sich nicht mit exakten Daten beschäftigen möchte, kann sich vielleicht erinnern, dass die Winter vor 40 Jahren deutlich kühler waren. Man kann sich auch alte Fotos von Gletschern ansehen und mit heute vergleichen. Die Geschwindigkeit der Veränderung ist erschreckend. Vielleicht nicht für die, deren Lebensende absehbar ist, aber ganz sicher für unsere Enkel!
Da hilft auch der Vergleich mit erdgeschichtlichen Zeiten nicht. mit unserer jetzigen Lebensweise wird nicht nur der Eisbär, sondern auch die Menschheit aussterben. Das wird wohl keine 1000 Jahre mehr dauern.

Kann man die dramatische Entwicklung noch aufhalten? Da bin ich nicht optimistisch. Der Anteil der Menschen, die noch so viel Erde verbrauchen wollen, wie sie kriegen können, ist einfach zu groß. ("Nach uns die Sintflut")
Ra1n3R
14.03.2022, 10:23 Uhr
Interessant, dass eine Ursache nie benannt wird
Wenn man schon den Klimawandel auf Daten der letzten Jahrzehnte festmacht, warum wird hier (und eben in vielen anderen Berechnungen) kaum, oder niemals die "Zahl Mensch" mit genannt?
Wenn man sich dann noch die Fertilitätsraten aus diesen letzten Jahrzehnten anschaut, diese dann auch einmal nach Kontinenten / Ländern betrachtet, dann sollte das schon eine Rolle spielen. "Klimawanderungen" so lapidar als "verständlich / normal" betiteln, hilft hier auch nicht weiter.
Die höchsten Fertilitätsraten liegen in Ländern, in denen die wenigste Nahrung vorhanden ist, in denen "Umweltschutz" nicht existent ist, aber Deutschland rettet die Welt mit Windrädern?

Die Zahlen mit den höchsten Geburtenraten von Kindern pro Frau weltweit 2019 (Quelle Statistika) :
Niger 6,82
Somalia 5,98
Demokratische Republik Kongo 5,82
Mali 5,79
Tschad 5,65
Angola 5,44
Burundi 5,32
Nigeria 5,32
Gambia 5,15
Burkina Faso 5,11
Tansania 4,83
Uganda 4,82
Mosambik 4,78
Benin 4,77
Zentralafrikanische Republik 4,65
Guinea 4,63
Südsudan 4,62
Elfenbeinküste 4,59
Sambia 4,56
Senegal 4,56
Dies sind Plätze 1 - 20

Dazu unsere:
Deutschland 1,43

Und daran ändert sich auch nichts, wenn die Menschen nur die Länder wechseln. Hier muss auch mal offen darüber diskutiert werden dürfen, dass dieser immense Bevölkerungszuwachs ein dickes Problem darstellt. Nahrung, Wasser, Energie, Rohstoffe, alles keine unendlichen Ressourcen, Aufnahmen von jedem der hier gern leben möchte, die Deutschland als Umweltpionier und Land mit grenzenloser Hilfe für den Rest der Welt bereitstellen kann.

Ja, ein verändertes Klima zeigt sich nicht nur in Statistiken. Aber man sollte dann auch alle Ursachen betrachten und da steht Deutschland mit deiner Bevölkerung und Industrie sicher nicht auf Platz 1 der "Problemkinder" und wird Deutschland auch nicht mit 10000 Windrädern mehr die Erderwärmung verringern. :-/
grobschmied56
14.03.2022, 12:33 Uhr
Die Zahl Mensch zu nennen...
... ist für Linke und Grüne ein glatter Tabu-Bruch, das geht gar nicht! Der Zuwachs der Erdbevölkerung pro Jahr entspricht mit gut 80 Millionen ziemlich genau der Einwohnerzahl Deutschlands. Wie ich es schon mal beschrieben hatte, könnten wir also auf eine 'Gegenerde' oder in ein Parallel-Universum auswandern, der Effekt für's 'Klima' würde alsbald wieder zunichte gemacht. Das darf man aber so nicht sagen, weil das grüne Dogma eben lautet: Zuerst müssen wir Deutschen das Klima der Erde retten, indem wir vorbildlich nur mit 'Erneuerbaren Energien' das gute Beispiel für alle anderen Länder geben.
Über Bevölkerungs-Wachstum redet man erst danach, wenn überhaupt.
Romikon
14.03.2022, 12:41 Uhr
Ra1n3R die Ursache ist erkannt und wird gerade gebannt
ganz abgesehen davon,dass das einzig wirkliche Verbrechen zum verstärkten Klimawandel die Abhölzung der Bäume/Raubbau seit ca.500 Jahren sicher der Grund Nr 1 ist.
Wird aber gerade das ungezügelte Menschheitsproblem durch Corona und die Impfung von 5 Mrd Erdlingen in den nächsten 3-10 Jahren seine Wirkung zeigen.
Ra1n3R
14.03.2022, 15:02 Uhr
Es ist ja nicht
nur die steigende Zahl der Weltbevölkerung. Lustig (bzw überhaupt nicht lustig) ist doch das Argument mit der Offensive zur E-Mobilität. Zumindest dann, wenn man sich die derzeitig noch benötigten Rohstoffe für die Batteriezellen und deren Art des Abbaus genauer anschaut. Das Kobalt innerhalb von einem Jahrzehnt erschöpft ist wurde ja erkannt. Lithium in Chile, welches mehr als 40% des weltweiten Bedarfs deckt, wird "sehr" Umweltfreundlich abgebaut. Riesige Felder mit Sole werden an die Oberfläche gepumpt und dort lässt man dann einfach die Sonne die Arbeit erledigen und das Wasser verdunsten. Ganze Landstriche vertrocknen dort immer mehr, weil das Wasser einfach so entzogen wird. Was solls, mehr Wüste für subventionierte Karren, ein guter Tausch. Wasser braucht kein Mensch....

Schaut man sich dann noch andere, kleinere Minen seltener Rohstoffe an, wird es noch interessanter. Das da (schon länger) gut dokumentiert z. T. auch Kinder hochgiftiges Zeug aus der Erde holen, egal. Klima ist gerettet mit Kisten, die sich ein nicht unerheblicher Teil von Erdlingen überhaupt nicht leisten können.
Die Subventionen gehören abgeschafft, solange die Methoden zur Rohstoffgewinnung und Herstellung solcher Umweltplacebos nicht drastisch verändert werden.

Ich hätte noch viel mehr persönliche Fragen zum Thema Umwelt, an unsere Schulschwänzer mit ihren um die Welt jettenden Gurinantinnen, aber Antworten darauf werde ich nie bekommen.
Fakt ist, dass ich mir als Vater natürlich genauso Gedanken und Sorgen um die Zukunft meiner Kinder mache. Aber auf jeden Zug mit nur ausgewählt passenden Inhalten und verschwiegenen Dingen springe ich auch nicht auf. :-/
diskobolos
14.03.2022, 20:29 Uhr
Also ist das Problem nicht unsere Lebensweise,
sondern unsere pure Anzahl? Dagegen kann man nicht viel sagen. Außer, dass mir nicht klar ist, wie Sie die Anzahl der Menschen reduzieren wollen.
Bei Reduzierung auf z. B. 10% könnten wir noch ein paar Jahrzente so weitermachen.
Kobold2
15.03.2022, 07:18 Uhr
Hat er doch
geschrieben...
Die Covid Impfungen sollen das "Problem"
lösen....
Ich sehe das eher so, daß man mit der Natur leben sollte und sie nicht nur gewissenlos und gewinnträchtig ausbeuten darf.
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