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Fr, 08:06 Uhr
16.12.2005

nnz-Weihnachtsgeschichte (3. Teil)

Nordhausen (nnz). Heute setzen wir die diesjährige nnz-Weihnachtsgeschichte fort. Wir bedanken uns bei der Stiftung Kinderhospiz Mitteldeutschland und beim Autor Tom Deininger.


Der Weihnachtsabend – Teil 3

Anna setzte sich auf ihren Platz, mit roter Nase und noch ganz außer Atem vom Schneemannbauen. Gleich nach dem Abendessen würde sie allen zeigen, was sie heute Nachmittag draußen für alle gebaut hatte. Doch jetzt wollte sie zuerst einmal das köstliche Abendessen genießen, das ihre Mutter mit funkelnden Augen servierte: heiße Schokolade für Anna und die Brüder, duftender Tee für die Mutter und den Vater. Warme, frische Brötchen mit Butter und Honig oder der leckeren selbstgemachten Brombeermarmelade. Ein Kanten von dem guten Schinken, den Vater vom Bauern Schmidt bekommen hatte, frisches, dunkles Brot, natürlich die guten Plätzchen und für jeden ein Ei von der Henne Olga. Da wurde geschlemmt! Und ganz still war es, weil keiner es wagte, den Abend durch Worte zu stören.

Doch wie es immer war, fing der kleine Niklas, der noch nicht begreifen konnte, was für ein besonderer Abend es war, zu plappern an und als somit der Bann gebrochen war, fingen alle an zu erzählen. Vom letzen Jahr und den Jahren davor und wie schön der Schnee in diesem Jahr war und wer alles geschrieben hatte und dass es in diesem Jahr im Dorf sogar ein echtes Christkind gegeben hatte, denn die Frau vom Apotheker Kruse hatte in der Christnacht ihr Kind bekommen.

Als dann alle vom Erzählen ganz rote Backen hatten und Jonas vor Spannung kaum noch sitzen konnte, erklärte der Vater das Abendessen für beendet und stand auf, um ins Wohnzimmer zu gehen, wo der Weihnachtsmann ganz sicher die Geschenke für alle hingelegt hatte. Anna half der Mutter noch beim Abräumen des Geschirrs und Tim löschte die Kerzen. Und dann hörten sie auch schon, wie die Klingel im Wohnzimmer die Bescherung ankündigte.
Autor: nnz

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