Di, 08:38 Uhr
13.12.2005
Kreistag will es wissen
Nordhausen (nnz). Sieht man sich die Tagesordnung der nächsten Kreistagssitzung an, dann ist an eine Bescherung für die Mitglieder nicht zu denken. Sie müssen sich im öffentlichen Teil mit 28 Punkten beschäftigen. Elf davon entbehren nicht einer gewissen Brisanz.
Mit den Tagesordnungspunkten 16 bis 26 soll ein Heilungsprozess eingeleitet werden, der – kurioserweise – das Südharz-Krankenhaus betrifft. Eigentlich betrifft es gegründete Tochterunternehmungen. Darüber war in den zurückliegenden Wochen viel berichtet worden. Auch der jüngste Stadtrat war nicht frei von emotionalen Diskussionen. Letztlich aber einigten sich die Nordhäuser Stadträte darauf, dem Kreistag zu folgen. Möglich wäre eine Sondersitzung des Stadtrates – einen Tag nach dem Kreistag. So jedenfalls hatten es mehrheitlich die Linkspartei und die CDU gefordert und durchgesetzt und einen Punkt der Erklärung vom Status des Beschlusstextes in den Status der Begründung geschoben. Ob diesem Ansinnen auch nachgekommen wird, bleibt weiterhin fraglich. Noch haben die Juristen nicht das letzte Wort gesprochen und selbst Beschlüsse des Stadtrates – wie der zur so genannten Erklärung – können verschiedentlich ausgelegt werden. So - wie es vielleicht in die jeweilige politische Strategie passt.
Kurz vor Weihnachten könnte es also noch einmal spannend werden. Und von einer Bescherung sind die rund 1.800 Mitarbeiter im Nordhäuser Krankenhaus noch meilenweit entfernt. Mitunter sind aber auch jähe Wendungen nicht ausgeschlossen. In der Politik.
Autor: nnzMit den Tagesordnungspunkten 16 bis 26 soll ein Heilungsprozess eingeleitet werden, der – kurioserweise – das Südharz-Krankenhaus betrifft. Eigentlich betrifft es gegründete Tochterunternehmungen. Darüber war in den zurückliegenden Wochen viel berichtet worden. Auch der jüngste Stadtrat war nicht frei von emotionalen Diskussionen. Letztlich aber einigten sich die Nordhäuser Stadträte darauf, dem Kreistag zu folgen. Möglich wäre eine Sondersitzung des Stadtrates – einen Tag nach dem Kreistag. So jedenfalls hatten es mehrheitlich die Linkspartei und die CDU gefordert und durchgesetzt und einen Punkt der Erklärung vom Status des Beschlusstextes in den Status der Begründung geschoben. Ob diesem Ansinnen auch nachgekommen wird, bleibt weiterhin fraglich. Noch haben die Juristen nicht das letzte Wort gesprochen und selbst Beschlüsse des Stadtrates – wie der zur so genannten Erklärung – können verschiedentlich ausgelegt werden. So - wie es vielleicht in die jeweilige politische Strategie passt.
Kurz vor Weihnachten könnte es also noch einmal spannend werden. Und von einer Bescherung sind die rund 1.800 Mitarbeiter im Nordhäuser Krankenhaus noch meilenweit entfernt. Mitunter sind aber auch jähe Wendungen nicht ausgeschlossen. In der Politik.

