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Do, 20:39 Uhr
10.03.2022
Stadt will über SWG Wohnungen zur Verfügung stellen

Ukrainischen Flüchtlingen Sicherheit geben

Der Krieg in der Ukraine wird zu einer der größten Flüchtlingswellen in Europa seit 1945 führen. Darüber informierte das Land Thüringen laut Medienberichten die zuständigen Landkreise und kreisfreien Städte. Nordhausen will helfen...

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„Die Bilder aus der Ukraine - von Zerstörung, Leid und Flucht inmitten des europäischen Kontinents - machen uns als Stadt fassungslos und lösen Entsetzen aus. Daher ist es eine Selbstverständlichkeit, dass wir den Flüchtlingen aus der Ukraine in dieser Situation helfen und ihnen in unserer Mitte Sicherheit geben,“ so Oberbürgermeister Kai Buchmann.

„Dabei steht die Unterstützung des zuständigen Landratsamts durch die Stadt Nordhausen bei der Bewältigung dieser Aufgabe außer Frage. Wir werden unsere Aufgabe solidarisch in alle Richtungen erfüllen, müssen aber auch in die Entscheidungen und vor allem den Informationsfluss eingebunden werden.“
Zum jetzigen Zeitpunkt ist aus Sicht der Stadt Nordhausen die Zahl der unterzubringenden Flüchtlinge ungewiss. In erster Linie werden in den kommenden Tagen verfügbare und möblierte Wohnungen benötigt. Diese sind vorwiegend im Bereich der Studierendenwohnungen sowie bei privaten Vermietern zu finden. Die Bedarfe werden über das Landratsamt abgefragt beziehungsweise können dort auf einer Sonderseite gemeldet werden.

„Unsere SWG kann im nächsten Schritt bis zu 70 bisher noch unmöblierte Wohnungen bereitstellen und so auch langfristig eine adäquate Unterbringung gewährleisten. Denn uns werden vorwiegend Frauen, Mütter und Kinder erreichen. Wir müssen und können auch mehr als nur Turnhallen mit Feldbetten anbieten.“
Autor: red

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Kommentare
Halssteckenbleib
10.03.2022, 21:53 Uhr
Der Beitrag wurde deaktiviert – Ein sehr unpassender Vergleich.
Jäger53
11.03.2022, 07:29 Uhr
Der Beitrag wurde deaktiviert – Ich schränke hier mal die Meinungsfreiheit ein. So bekommen Sie ein etwas besseres Gefühl für die Verhältnisse in Russland.
Psychoanalytiker
11.03.2022, 09:21 Uhr
Auch wenn es hier um die SWG zu gehen scheint
Ich bin für uneingeschränkte Hilfe für Flüchtlinge, für Frauen, Kinder und alle, die ins Kriegsgeschehen nicht eingreifen können, aber Sicherheit brauchen. Das ist für mich oberste Priorität.

Ich bin aber auch dafür, dass sich "2015" nicht wiederholt. Dazu gehört die Erfassung der Geflüchteten, auch wenn die sich aktuell mit einem Visum als "Touristen" zeitlich begrenzt hier aufhalten dürfen. Also müssen die Gesetze "angepasst" werden. Auch darf es nicht dazu kommen, dass sich "Grundstücksbesitzer" (einschließlich Spekulanten) jetzt mit dem Leid von Menschen eine "goldene Nase" verdienen. Dem muss bereits jetzt entschieden ein Riegel vorgeschoben werden. Aktuellen Dokus, Meinungsäußerungen oder Gesprächsrunden in den Medien kann man entnehmen, dass das nicht alles so ganz umgesesetz werden soll.

Da sind die Themen von "2015" nicht so parat wie es sein müsste, und wie es mehrfach versprochen wurde.

Ich weiß von einer befreundeten ukrainischen Familie, dass die gerade an der ukrainisch / polnischen Grenze auf die schwerkranken Eltern warten, um sie vorübergehend nach Deutschland zu holen. Sie wollten nicht hierher, lehnten es ab. Jetzt geht es nicht mehr in der Ukraine zu bleiben, und ich weiß, dass die nach dem Krieg zurück in ihre Heimat wollen. So funktionieren Asyl und Hilfe, da sollten sich andere vielleicht mal ein Beispiel nehmen.

Und davon, dass "ganz Europa" Flüchtlinge aufnehmen will, habe ich noch immer nichts gehört. Aktuell sind nur Osteuropäische Staaten wie Polen, Litauen und Rumänien (und natürlich wieder einmal Deutschland) "Thema" im Hilfebestreben. Westeuropa scheint sich diesmal rauszuhalten, zumindest wenn man auf die Nachrichten schaut. Hallo, Europa besteht aus 27 Staaten plus den Staaten nicht der "EU" angehören ... .
geloescht.20250302
11.03.2022, 11:33 Uhr
Ich kann Ihnen sagen...
...warum sich beispielsweise Großbritannien mit der Aufnahme von Ukrainern zurückhält, Psychonalytiker.

Ist keine Verschwörungstheorie, sondern überall nachlesbar.

Innenministerin Priti Patel hat vor 3 Jahren die Einreise- und Asylregeln verschärft, um die Flut von Migranten, die von Calais über den Ärmelkanal angeschippert kommen, einzudämmen.

Nun steht sie vor dem moralischen Dilemma, dass täglich immer noch Bootsflüchtlinge abgewiesen und zurück nach Frankreich eskortiert werden, man ihr aber bei der offiziellen Aufnahme tausender Ukraine sozusagen Rassismus und Selektion vorwerfen würde (Und wir alle wissen, wie schnell man mit Hilfe der Medien in einer ungewünschten Ecke landet).

Sollten die noch an der französischen Küste ausharrenden Asylbegehrenden von dieser Ungleichbehandlung erfahren (Was schnell passieren wird, denn wer keinen Pass hat verfügt trotzdem über ein Smartphone) fürchten nun wieder ihrerseits die Franzosen, dass sich zum wiederholten Male der Frust in Gewalt entlädt und diesmal nicht nur ein Lager, sondern eine ganze Stadt in Schutt und Asche gelegt wird.

Wie Sie sehen...Hilfsbereitschaft kann, natürlich nur ausserhalb Deutschlands, auch mal an logistische und politische Grenzen stoßen.
Blume1
11.03.2022, 11:51 Uhr
An welche Politiker kann man sich den persönlich wenden wer lässt auch Taten folgen ?
Es sind doch möblierte Wohnungen da. Die ganzen möblierten Ferienwohnungen denen man jahrelang wegen Corona verboten hat Feriengäste zu beherbergen. Die ihre Kredite weiter bezahlen mussten und die zwar die selben Steuern wie Hotels bezahlt haben aber 0 Coronahilfe bekommen haben. Natürlich können diese Vermieter nicht kostenlos anbieten, da sie auch ihre Kredite bedienen müssen. Es muss doch nur vom Land gesagt werden wer die Miete übernimmt, das könnte zb. das Land sein und an welche Stelle sich die Geflüchteten und die Vermieter melden können. Die Realität ist so das keiner weiß wer es bezahlt trotz großer Reden der Bundesregierung das man die Geflüchteten nicht im Regen stehen lässt. Die Realität ist aber so das die Geflüteten herumirren und Wohraum suchen und keiner weiß wer es bezahlt.
Bei den meisten Stellen wo man Wohnraum anbietet bekommt man meistens keine Antwort von den Behörden. Die Entwicklung sieht fast so aus wie vor ein paar Jahren. Man tut vielleicht wieder so als ob nichts da ist obwohl den entsprechenden Stellen die Angebote sofort bezugsfertiger möblierter Wohnungen bekannt sind und am Ende landen die Menschen wie damals wieder in der Turnhalle. Gemeldete Unterkünfte werden immer weiter nach unten gegeben und landen vielleicht bei wem der einen nicht leiden kann und die freien Unterkünfte enden wie früher als Karteileiche. Wir haben auch schon von manchen Anfeindungen bekommen warum man überhaupt Miete nimmt. Wir müssen auch Kosten bezahlen und die Kredite bezahlen. Warum greift man nicht auf fertige möblierte Wohnungen zurück? Hat man nicht von damals gelernt? Neubau und Asstattungen von Unterkünften mit Steuergeldern und dann wurden sie abgerissen und bei den anderen hatte man hohe Bewachungskosten und Instandhaltungskosten für die leerstehenden umgebauten Flüchtlingsunterkünfte. Die Unterkünfte der privaten Vermieter sind doch schon fertig da. Hier braucht nur jemand sagen wer die Miete übernimmt und wo man sich hinwenden kann. Vor 14 Tagen habe ich dem Landratsamt möblierten Wohnraum angeboten und dann liest man in der NNZ das Turnhallen aktiviert werden. Politiker die ein Gespräch möchten können gern drunterschreiben wo man sich hinwenden kann.
Psychoanalytiker
11.03.2022, 22:20 Uhr
Tannhäuser ...
... ich kann mir gut vorstellen, was Sie in Ihrem Kommentar beschrieben.

Aber da sind wir wieder mal beim Thema Asylbedarf / Wirtschaftsflucht, was zwar weitestgehend in Gesetze gemeißelt wurde, was aber viel "zu locker" gehandhabt wird.

Wer tatsächlich Asyl benötigt, kommt meist aus Kriegsgebieten, oder wird aus anderen Gründen so verfolgt, dass sein Leben bedroht ist. Da bin ich voll für das Gewähren von Asyl, aber zeitlich begrenztes Asyl, so lange, wie das Asyl begründet wird. Zur Veranschaulichung: Fast alle der aus der Ukraine kommenden Flüchtlinge woll(t)en ihre Heimat garnicht verlassen und wollen mit dem Ende des Krieges wieder zurück. Ein großer Teil der Bevölkerung bleibt freiwillig oder verpflichtet dort, kämpft für sein Land und muss vielleicht wegen Verwundung und Lebensgefahr auch ins Auskand. Das sind eindeutig Asylbedarfe, die auch gewährt werden müssen.

Es gibt aber auch reine Wirtschaftsflüchtlinge. Diese Menschen kann ich durchaus auch verstehen. Ich würde in deren Lage wahrscheinlich auch nach Europa wollen. Und im Gegensatz zu Politikern aller Coleur glaube ich schon, dass Deutschland als "Schlaraffenland" gilt. Selbst Rumänen, die hier als EU-Mitglieder leben dürfen, nutzen laut Medienberichten sehr gerne das von Deutschland gespannte Sozialnetz (z.B. Kindergeld, obwohl die Kinder in Rumänien bleiben ...) aus.

Wer aus sicheren Ländern (oft sogar unsere Urlaubsländer) hier her schippert, ist FAST immer Wirtschaftsflüchtling. Daher die eigentliche Forderung unserer "Politikereliten" (und auch mir) nach Überprüfung derer, die hier her kommen, Feststellung des Bleiberechts und notwendige Abschiebungen. Aber das wird nicht so praktiziert, wie es die Gesetze Europas vorsehen. Und ich bin zudem für einen "Gesetzeszusatz", der die Rücknahme des Bleiberechts vorsieht.
Wer sich z.B. eine Staatsbürgerschaft gekauft oder erschwindelt hat, oder ausländische Politiker "mein Präsident" nennt (z.B. Oligarchen, Clanmitglieder, "Fußballer" ...) muss diese einfach wieder abgenommen bekommen, wenn man zeigt, dass man diese nicht achtet. Das würde einerseits abschrecken, andererseits wirklich Bedürftige schützen ... .
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