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Mo, 14:00 Uhr
28.02.2022
Kommentiert

Zwei Chefs kümmern sich um die Goldene Aue

Mittwoch voriger Woche im Nordhäuser Fürstenhof. Gegen 18 Uhr treffen sich Vertreter der Nordhäuser Wirtschaft sowie der Kreisverwaltung mit den Spitzen der Landesenwicklungsgesellschaft. Nach außen wird von einem ganz normalen Gesprächstermin gesprochen…


Der “Ball” soll flach gehalten werden, bewusst wird die Öffentlichkeit gescheut. Und selbst die Politik, die normalerweise äußerst kommunikativ ist, wenn es um positive Nachrichten geht, deren Vertreter halten sich bedeckt.

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Eingeladen und aus Erfurt angereist ist an diesem Abend Andreas Krey, der Chef der Landesentwicklungsgesellschaft des Freistaates, der immer mal wieder in den zurückliegenden Jahren versprochen hat, sich um die Ansiedlung von Unternehmen im leeren Industriegebiet in der Goldenen Aue zu kümmern. Die bisherigen Ergebnisse sind bekannt und vor allem sichtbar unsichtbar. Die Vermarktung des 100 Hektar großen Anwesens zwischen Bielen und Urbach soll - so hört man vielsagend - inszwischen Fahrt aufgenommen haben. Bodo Ramelow will sich der “Sache Nordhausen” annehmen. Chefsache sozusagen.

Damit hat das knapp 40 Millionen Euro teure Areal jetzt mehr oder weniger zwei Chefs, die sich um die Belegung kümmern wollen. Aber kommt so auch Bewegung in die künftige Belegung? Nein, potenzielle Investoren stehen nicht unbedingt Schlange vor den Toren der Rolandstadt. Doch Interesse gebe es, sind sich Landespolitik und “Wirtschaft” im medialen Singsang. Neueste Version soll ein Autohersteller aus Vietnam sein, der gleich mal die ganze Fläche für sich beanspruchen will. Der will hier in Nordhausen den Fußabdruck für das komplette Europageschäft hinbekommen.

Branchenkenner zweifeln an diesem Ansinnen, weil es strategisch nicht sinnhaftig wäre. Brutaler ausgedrückt, es wäre unsinnig. Aber, wahr ist auch, dass es durchaus Interessenten gibt, die sich für die Goldene Aue interessieren. Neben einem Hersteller für Akkus zum automobilen Fahren sollen es auch mindestens zwei Unternehmen aus der maschinenbauenden Branche sein. Nähere Angaben waren momentan nicht zu erheischen, was dem Gesamtprojekt nicht abträglich wäre, denn nichts hassen Investoren mehr als das öffentliche Geplappere vor der Unterzeichnung der wichtigsten Verträge.
Peter-Stefan Greiner
Autor: psg

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Kommentare
Flitzpiepe
28.02.2022, 15:05 Uhr
Der Beitrag wurde deaktiviert – Gehört nicht mehr zum Thema des Beitrages
Flitzpiepe
28.02.2022, 15:28 Uhr
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Flitzpiepe
28.02.2022, 15:43 Uhr
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DDR-Facharbeiter
28.02.2022, 16:46 Uhr
Chefgespräche über Arbeitsplätze in Goldene Aue ohne Nordhäuser Stadtverwaltung ?
Chefgespräche über Arbeitsplätze in Goldene Aue ohne Nordhäuser Stadtverwaltung ?
Gegen 18 Uhr am Mittwoch Uhr trafen sich Vertreter der Nordhäuser Wirtschaft sowie der Kreisverwaltung mit den Spitzen der Landesenwicklungsgesellschaft. Ist das ein Druckfehler, dass bei Gesprächen über die Nordhäuser Wirtschaft die Nordhäuser Stadtverwaltung nicht erwähnt wurde ? Oder haben die Veranstalter die Nordhäuser Stadtverwaltung aus Sorge nicht eingeladen, dass irgend ein Don Quixote mit unsinnigen Argumenten wie " 40 qm zu viel Verkaufsfläche" oder " Kalk- Schmutz-Brocken auf der Strasse" gegen schemenhafte Windmühlenflügel mit zukunftssicheren Arbeitsplätzen anrennt? Da kann man nur hoffen, dass der Stadtrat mit seinen wirtschaftskundigen Mitgliedern aufblühende Initiativen , auch aus der Nordhäuser Stadtverwaltung, kraftvoll unterstützt.
Waldemar Ceckorr
28.02.2022, 17:35 Uhr
...und täglich grüßt das murmeltier...
kommt mir dabei in den sinn, hauptsache 2 chefs die dafür kohle abgreifen.

der waldi
geloescht.20240214
28.02.2022, 18:41 Uhr
Sowie..
...sich da was Ernstes ergibt findet die LEG schon was Passendes um Erfurt.
Kitty Kat
28.02.2022, 19:14 Uhr
Danke für nichts
Jetzt wo Russland als größter Weizenexporteur ausfällt und die Ukraine als zweitgrößter sicher auch, ist es noch bitterer, dass hier allerbester Ackerboden für wilde Fantasien und Luftschlösser geopfert werden musste. Das verstehe ich bis heute nicht. Und wenn man dann noch rechnet, dass auf weiterem guten Boden nichts zu essen angebaut wird, sondern Unmengen Grünkram für die Biomethananlage, kann es einem schon etwas bange werden.
Kama99
28.02.2022, 19:45 Uhr
Laut Thüringer ...
Medien von Heute soll sich ein vietnamesischer Autobauer nahe NDH ansiedeln. Also abwarten wo da was hinkommt.
Honsteiner
28.02.2022, 21:01 Uhr
Kommt Bewegung ins Industriegebiet?
Ich denke schon! Denn die Nachrichten jetzt sind bloß die Ergänzung zu den bereits im Januar veröffentlichten Bericht im Focus, dass ein Fahrzeugbauer aus Vietnam einen Standort in Deutschland sucht. Der Hersteller fertigte seine Fahrzeuge im Lizenzbau von BMW 5er-Reihe und X5.
Ich fände es Klasse. Es ist eine riesige Chance für die Region. Daher ist es auch völlig verständlich das man sich bedeckt hält. Es wäre nicht das erste Mal das jemand seine Pläne ändert, weil Idioten dummes Zeug erzählen.
Eckenblitz
01.03.2022, 12:44 Uhr
Autobaunation
Was ist aus der A-Nation geworden. Jetzt kommen schon die Vietnamnesen nach Deutschland und bauen hier deutsche Autos. Das ist ein Armutszeugnis der deutschen Wirtschaft. Aber langsam muss man sich schon fragen, wird in Deutschland noch irgend etwas hergestellt? Wenn man genau hinschaut, heißt es China, Vietnam, Korea usw. Wir stehen vor dem Ende. Die große Wunderwirtschaftsnation stürzt in den Abgrund.
Flitzpiepe
01.03.2022, 13:23 Uhr
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