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Mi, 15:01 Uhr
07.12.2005

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Nordhausen (nnz). Es ist leicht gesagt: In den Verwaltungen arbeiten zu viele Frauen und Männer. Das Beispiel der Stadtverwaltung Nordhausen belegt, dass immer weniger Mitarbeiter immer mehr erledigen müssen. Und: dieser Trend wird sich fortsetzen.


Auch im Jahr 2006 wird die Mitarbeiterzahl der Stadtverwaltung im Vergleich zum Vorjahr erneut sinken. Das geht aus den Erläuterungen zum Stellenplan hervor, die Bestandteil des Hauhaltsplanes 2006 sind, der heute Nachmittag zur Verabschiedung im Nordhäuser Stadtrat auf der Tagesordnung steht. Im Jahr 2006 wird es 358 Stellen bei der Stadtverwaltung geben, 2005 waren es 361, im Jahr davor 364 Stellen. Seit dem Jahr 2000 wurde damit das Personal um 37 Stellen reduziert. Mit 4,3 MitarbeiterInnen pro 1000 Einwohner entspricht die Stadt Nordhausen damit einer Empfehlung des Thüringer Innenministeriums. Sechs der 358 Stellen sind derzeit unbesetzt. Bis zum Jahresende 2009 werden 47 MitarbeiterInnen allein auf dem Wege der Altersteilzeit die Stadtverwaltung verlassen.

Das Durchschnittsalter der städtischen Beschäftigten wird sich auf 47,9 Jahre erhöhen. Um das relativ hohe Durchschnittsalter zu senken, besteht die Absicht, jene Jugendlichen in ein Beschäftigungsverhältnis zu übernehmen, die ihre Ausbildung in der Stadtverwaltung erfolgreich absolviert haben. So ist für 2006 die Übernahme von drei Azubis geplant. Im Jahresdurchschnitt werden 21 junge Leute in 13 verschiedenen Berufen ausgebildet. Damit liegt Nordhausen mit einer Ausbildungsquote von 6,5 % über dem Thüringer Durchschnitt von ca. 6 %.

Wegen des Personalabbaus konnte die Steigerung der Personalkosten - 2006 werden rund 14 Millionen Euro für Personalkosten aufgewendet, das sind 2,1 % % mehr als im Vorjahr – geringer ausfallen, als dies durch allgemeine Tarifsteigerungen theoretisch eingetreten wäre. Allein durch den Tarifabschluss von 2003 wären die Personalkosten um 3,49 % gestiegen, im Jahr 2004 um 3,5 Prozent. Tatsächlich sind Ist-Personalkosten seit 1994 im Durchschnitt nur um 0,5 Prozent pro Jahr gestiegen. Der Anteil der Personalkosten am Gesamt-Verwaltungshaushalt liegt mit 27,9 % deutlich unter 30 Prozent.

Mit der Personalkostenentwicklung liegt die Stadt damit unter den Vorgaben des Hauhaltsentwicklungskonzeptes, das die Stadträte für die Jahre 2002 bis 2006 verabschiedet hatten.
Autor: nnz

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