Mi, 08:18 Uhr
30.11.2005
Gemeinsames Haus
Nordhausen (nnz). In Hochstedt gibt es keinen Gaststätte und keinen Vereinsraum. Das wird sich ab morgen ändern. Wie die Veränderung aussieht, das hat die nnz erfahren.
Und ist ein Ort geschaffen worden, wo man sich treffen und das örtliche Gemeinschaftsgefühl leben kann – da sind wir auf die ehemalige Schmiede in der Günzeröder Straße gestoßen, sagte der Hochstedter Aribert Güntzel. Das Gebäude stamme aus dem 17. Jahrhundert und habe auch als Spitzenhaus gedient, ein Raum sei eine Gefängniszelle gewesen. Seit April, so Güntzel, hätten sich immer freitags rund 10 Hochstedter getroffen, um beim Innenausbau der ehemaligen Schmiede selbst anzulegen: So entstanden im Zeitlauf neue Toiletten und eine Küchenzeile mit Tresen. Darüber hinaus habe man neue Decken und Fußböden eingezogen, eine Holzterrasse vor dem Haus angelegt, Fensterläden eingebaut und das Umfeld in Ordnung gebracht. Einen Kamin habe man auch installiert, der an die frühere Funktion des Gebäudes erinnern solle. Und auch Geld haben wir im Ort für den Umbau gesammelt – es sind dabei mehrere tausend Euro zusammengekommen, sagte Güntzel.
Bereits vor Jahren war im Auftrag der Stadtverwaltung Nordhausen das Dach erneuert, neue Fenster und Türen eingebaut, ein Energieanschluss gelegt und eine Klärgrube gebaut worden. Insgesamt hat die Stadt über mehrere Jahre verteilt rund 50.000 Euro in das Gebäude investiert, ein Teil des Geldes sind Fördermittel des Freistaates.
Autor: nnzUnd ist ein Ort geschaffen worden, wo man sich treffen und das örtliche Gemeinschaftsgefühl leben kann – da sind wir auf die ehemalige Schmiede in der Günzeröder Straße gestoßen, sagte der Hochstedter Aribert Güntzel. Das Gebäude stamme aus dem 17. Jahrhundert und habe auch als Spitzenhaus gedient, ein Raum sei eine Gefängniszelle gewesen. Seit April, so Güntzel, hätten sich immer freitags rund 10 Hochstedter getroffen, um beim Innenausbau der ehemaligen Schmiede selbst anzulegen: So entstanden im Zeitlauf neue Toiletten und eine Küchenzeile mit Tresen. Darüber hinaus habe man neue Decken und Fußböden eingezogen, eine Holzterrasse vor dem Haus angelegt, Fensterläden eingebaut und das Umfeld in Ordnung gebracht. Einen Kamin habe man auch installiert, der an die frühere Funktion des Gebäudes erinnern solle. Und auch Geld haben wir im Ort für den Umbau gesammelt – es sind dabei mehrere tausend Euro zusammengekommen, sagte Güntzel.
Bereits vor Jahren war im Auftrag der Stadtverwaltung Nordhausen das Dach erneuert, neue Fenster und Türen eingebaut, ein Energieanschluss gelegt und eine Klärgrube gebaut worden. Insgesamt hat die Stadt über mehrere Jahre verteilt rund 50.000 Euro in das Gebäude investiert, ein Teil des Geldes sind Fördermittel des Freistaates.

