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Mi, 07:43 Uhr
02.02.2022
Diesel klettert auf neues Allzeithoch

Kein Ende bei Höchstpreisen für Sprit

Im Januar jagte bei den Spritpreisen ein Höchststand den nächsten. Während Diesel im ersten Monat des Jahres alle bisherigen Spitzenmarken übertraf, kratzte Benzin knapp am höchsten je ermittelten Preis. Das ergibt sich aus Daten des ADAC in seiner Monatsauswertung der Kraftstoffpreise...

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So ermittelte der Club am 31. Januar beim Diesel mit 1,637 Euro je Liter den höchsten bundesweiten Tagesdurchschnittspreis und damit ein neues Allzeithoch. Auch der Preis für einen Liter Super E10 erreichte am letzten Tag des Januars seinen monatlichen Höchststand: 1,707 Euro wurden hier an den Zapfsäulen fällig. Der Otto-Kraftstoff ist damit nur 0,2 Cent von seinem Allzeithoch entfernt. Teurer war er nur am 13. September 2012, als ein Liter Super E10 1,709 Euro kostete.

Der günstigste Tanktag des vergangenen Monats war für Diesel-Fahrer der 4. Januar. Ein Liter kostete hier im bundesweiten Mittel 1,562 Euro. Drei Tage später, am 7. Januar, war Super E10 am günstigsten: 1,644 Euro kostete ein Liter im Bundesschnitt.

Gründe für die stark steigendenden Kraftstoffpreise liegen vor allem im aktuell hoch notierten Rohöl. Ein Barrel der Sorte Brent kostet derzeit rund 89 US-Dollar. Auch geopolitische Faktoren, wie der Konflikt in der Ukraine sowie Spannungen im Jemen, spielen dabei eine Rolle.
Autor: red

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Kommentare
DonaldT
02.02.2022, 09:22 Uhr
Kein Ende bei Höchstpreisen für Sprit
Der Staat könnte die Spirale stoppen, er müßte nur die Steuern senken.
Aber er "verdient" ja kräftig mit, über die Mehrwertsteuer.
Also hat er kein Interesse.
Paletti
02.02.2022, 11:05 Uhr
Polen macht es vor:
Ab 01. Feb. wurde die Mehrwertsteuer an den Tankstellen auf 8% gesenkt. Nun Preise zwischen 1.05 - 1.15 €. Das alles für das polnische Volk. der Grenz-Tanktourismus wird für Deutsche damit noch attraktiver, wohl denen welche dort wohnen und Deutsche Grenz-Tankstellenbetreiber müssen dicht machen.
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