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Mo, 20:00 Uhr
24.01.2022
nachgehakt

Ja-Wort unter Blaulicht

Blaulicht vor dem Nordhäuser Rathaus - am Samstagvormittag waren auf dem Rathausplatz gleich mehrere Feuerwehrfahrzeuge zugegen. Die nnz hat erfahren, was da los war...

Feuerwehr auf dem Rathausplatz (Foto: agl) Feuerwehr auf dem Rathausplatz (Foto: agl)

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Ausnahmsweise war es einmal keine Notlage, welche die freiwillige Feuerwehr auf den Rathausplatz gerufen hatte, sondern die besten Glückwünsche für ein Hochzeitspaar aus den eigenen Reihen. Ob das Ja-Wort unter Blaulicht auch tatsächlich gegeben wurde, wissen wir nicht mit Sicherheit zu berichten, die Fahrzeuge verabschiedeten sich aber von der winkenden Hochzeitsgemeinde mit aufleuchten und einem kurzen Stoß des Martinshorns.

Update: Sehr geehrte Damen und Herren,
wir können ihnen die erfreuliche Nachricht übermitteln, dass wir selbstverständlich „ja“ gesagt haben! Die liebe Geste meiner Kameradinnen und Kameraden hat uns sehr überrascht und sehr gerührt. Wir haben uns sehr darüber gefreut.
Carsten Vogel, Wehrführer
Autor: red

Kommentare
Halssteckenbleib
22.01.2022, 20.25 Uhr
Ja-Wort.....
Wäre es ein Paar außerhalb der Feuerwehr gewesen wäre es bestimmt für nicht machbar erklärt worden und auf den Steuerzahler verwiesen.Aber das geht.....Trotzdem den Hochzeitspaar alles Gute für die Zukunft
Im Nu
23.01.2022, 10.31 Uhr
Ich finde..
....es prima, dass das Brautpaar so nette Kollegen hat, die auf diese Art gratulieren.

Wenn jemand auch so einen Rahmen möchte, dem steht es ja offen, sich ehrenamtlich in der Feuerwehr zu engagieren.
ottilie
23.01.2022, 11.30 Uhr
Eine wunderschöne Geste
Ich finde es ganz toll, dass man mit den Feuerwehrautos anlässlich der Trauung vor dem Standesamt stand.
Warum sollte man das nicht tun, ihren Kollegen eine Freude zu bereiten.
Menschen, die da auch schon wieder was zu nörgeln haben, können sich ja auch bei der Feuerwehr melden, um da Dienste zu tun.
Sie müssen oft hart um Menschenleben, ihr Hab und Gut kämpfen, auch oft, weil so Verrückte mit ihrer Freizeit nichts anderes im Vornehmen haben, als Feuer zu legen.
Ich wünsche diesem Brautpaar ganz viel Gesundheit, viel Glück - gratuliere herzlich.
Seher665
24.01.2022, 00.24 Uhr
Anerkennung und nicht Neid
Finde das Argument mit dem Steuerzahler schwachsinnig. Freiwillige Feuerwehr bedeutet Ehrenamt.
Wenn es wie im Mecklenburger Hof brennt, ist es ja selbstverständlich, dass die Menschen ihre Freizeit opfern, um zu helfen. Tuen sie es, um eine Person zu ehren, die sonst mit ihnen gemeinsam hilft, wird plötzlich gemekert und geschimpft und das Steuergeld wird als Argument gebracht, was Lachhaft ist. Jeder Schützen oder Fußballverein macht seine Aufwartung, wenn ein Kamerad oder Vereinskollege heiratet. Und dass soll den Floriansjünger nun abgesprochen werden. Und zu sagen, jemand von außerhalb der Feuerwehr hätte das nicht bekommen, ist auch Fadenscheinig. Würde denn ein Schützenverein für eine auswärtige Person die Zeit opfern? Wer eine solche Ehrerbietung für sich haben will, sollte sich diese Wertschätzung auch verdienen,also die Einsatzabteilungen suchen bestimmt Leute, die sie unterstützen.
Und ich Wette Dollar gegen Donut, sämtliche anwesenden Kameraden waren Einsatzbereit und wären auch dort, unverrichteter Dinge, im Falle eines Notfalls abgezogen, um zu helfen.
Das Brautpaar hat es sich bestimmt verdient, dass so viele ihnen die Aufwartung an diesem besonderen Tag gemacht haben.
Ich gönne es dem Brautpaar, dass sie die Anerkennung ihrer Kameraden bekommen haben und finde es beschämend, dass manch einer mit Neid antwortet.
Viel Glück dem Brautpaar.
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