Mi, 10:03 Uhr
23.11.2005
Studenten am Theater
Nordhausen (nnz). Erstmals waren Studenten einen ganzen Tag im Theater unterwegs. Sie erhielten nicht nur eine Einführung zur neuen Produktion Die schöne Helena, sondern konnten auch einen Blick hinter die Kulissen werfen. Über die neue Zusammenarbeit berichtet die nnz.
Seit dem Wintersemester 2003 gibt es an der Fachhochschule Nordhausen den Studiengang Public Management/ Öffentliche Betriebswirtschaft. Neu ist eine Schwerpunktausrichtung im Hinblick auf Kultur- und Bildungsmanagement. Um hier eine möglichst praxisnahe Ausbildung für die Studierenden zu gewährleisten, hat sich das Theater Nordhausen zu einer Kooperation mit der Fachhochschule bereit erklärt.
Am vergangenen Montag nun waren die Studenten erstmals einen ganzen Tag lang im Theater unterwegs. Geboten wurde ihnen neben einer allgemeinen Vorstellung des deutschen Theatersystems und der speziellen Betriebsform der Theater Nordhausen Loh-Orchester Sondershausen GmbH durch den Intendanten Lars Tietje, auch eine Einführung in die neueste Produktion des Hauses, Die schöne Helena durch Chefdramaturgin Anja Eisner, abgerundet durch den Besuch einer Bühnenorchesterprobe.
Im Anschluss daran konnten die Studierenden im Rahmen einer Hausführung einmal einen ausgedehnten Blick hinter die Kulissen werfen und entdecken, was alles nötig ist, damit am Abend der Vorhang auch wirklich aufgehen kann. Den Abschluss des ganztägigen Seminars bildete eine Podiumsdiskussion, bei der Lars Tietje den interessierten Studenten drei seiner Mitarbeiter, die Oberspielleiterin Kerstin Weiß, den Opernsänger Thomas Kohl und den Ausstattungsleiter Frank Olle vorstellte und damit alle Aspekte der Arbeit auf und hinter der Bühne beleuchtete. Gerne ließen sich die vier auch von den Fragen der interessierten Gäste inspirieren.
Insgesamt war dies eine Veranstaltung, die Schule machen wird, denn die Fachhochschule wird im Rahmen ihres Studiengangs Kultur- und Bildungsmanagement auch in Zukunft eng mit dem Theater Nordhausen zusammenarbeiten. Als nächstes werden Praktiker aus dem Theater allerdings in der Fachhochschule zu Gast sein, um den Studenten im Rahmen ihrer Seminare und Vorlesungen die Besonderheiten eines öffentlichen Kulturbetriebes nahe zu bringen.
Autor: nnzSeit dem Wintersemester 2003 gibt es an der Fachhochschule Nordhausen den Studiengang Public Management/ Öffentliche Betriebswirtschaft. Neu ist eine Schwerpunktausrichtung im Hinblick auf Kultur- und Bildungsmanagement. Um hier eine möglichst praxisnahe Ausbildung für die Studierenden zu gewährleisten, hat sich das Theater Nordhausen zu einer Kooperation mit der Fachhochschule bereit erklärt.
Am vergangenen Montag nun waren die Studenten erstmals einen ganzen Tag lang im Theater unterwegs. Geboten wurde ihnen neben einer allgemeinen Vorstellung des deutschen Theatersystems und der speziellen Betriebsform der Theater Nordhausen Loh-Orchester Sondershausen GmbH durch den Intendanten Lars Tietje, auch eine Einführung in die neueste Produktion des Hauses, Die schöne Helena durch Chefdramaturgin Anja Eisner, abgerundet durch den Besuch einer Bühnenorchesterprobe.
Im Anschluss daran konnten die Studierenden im Rahmen einer Hausführung einmal einen ausgedehnten Blick hinter die Kulissen werfen und entdecken, was alles nötig ist, damit am Abend der Vorhang auch wirklich aufgehen kann. Den Abschluss des ganztägigen Seminars bildete eine Podiumsdiskussion, bei der Lars Tietje den interessierten Studenten drei seiner Mitarbeiter, die Oberspielleiterin Kerstin Weiß, den Opernsänger Thomas Kohl und den Ausstattungsleiter Frank Olle vorstellte und damit alle Aspekte der Arbeit auf und hinter der Bühne beleuchtete. Gerne ließen sich die vier auch von den Fragen der interessierten Gäste inspirieren.
Insgesamt war dies eine Veranstaltung, die Schule machen wird, denn die Fachhochschule wird im Rahmen ihres Studiengangs Kultur- und Bildungsmanagement auch in Zukunft eng mit dem Theater Nordhausen zusammenarbeiten. Als nächstes werden Praktiker aus dem Theater allerdings in der Fachhochschule zu Gast sein, um den Studenten im Rahmen ihrer Seminare und Vorlesungen die Besonderheiten eines öffentlichen Kulturbetriebes nahe zu bringen.


