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Mi, 06:45 Uhr
23.11.2005

nnz-Rückspiegel: Demo und zwei Schichten

Nordhausen (nnz). Immer noch trafen sich im November vergangenen Jahres Menschen, um gegen Hartz IV zu demonstrieren. Darüber berichtete die nnz ebenso, wie über die bürokratischen Vorbereitungen auf dieses Gesetz.


205 Euro im Monat
Ein typisches Novemberwetter an einem Montagabend in Nordhausen. Ein solches, bei welchem man landläufig sagt: „Mann, da schickt man ja keinen Hund vor die Tür“. Und da gibt es Menschen, die stellen sich freiwillig in den Regen. Es standen auch bei diesem Wetter erneut 134 NordhäuserInnen auf dem Platz vor dem Rathaus und mahnten die „Oberen“ ihrer Verantwortung gegenüber dem Volk und derer gerecht zu werden, die die gesellschaftlichen Werte schaffen. Das Organisationskomitee informierte über die nächsten Demonstrationen und Veranstaltungen, die unter dem Thema: „Gegen den sozialen Kahlschlag“ in Nordhausen in den kommenden Tagen und Wochen durchgeführt werden...ausführlich in nnz-Archiv


In zwei Schichten
Nach Problemen mit der Software in der vergangenen Woche können die Mitarbeiter der Arbeitsgemeinschaft zur Bearbeitung des Arbeitslosengeldes II wieder richtig loslegen. In der vergangenen Woche gab es bei der Eingabe der Antragsdaten erhebliche Probleme, da neue Programmversionen „aufgespielt“ wurden, bestätigte ARGE-Geschäftsführer Georg Müller. Seit Freitag seien diese Probleme jedoch behoben und die Mitarbeiter sind wieder „voll beider Sache“. Das bedeutet: Eingabe der Daten über 32 Leitungen in zwei Schichten, jeweils in der Zeit von 7 bis 22 Uhr. Mittlerweile sind nicht nur Bescheide rausgeschickt worden, auch die ersten Widersprüche sind bei der Arbeitsgemeinschaft eingegangen. Die aber werden erst ab Januar bearbeitet. So sieht es die Gesetzeslage vor. Die Rücklaufquote bei den Antragstellern, die bislang Arbeitslosenhilfe beziehen, liege bei etwa 90 Prozent, das sei zufriedenstellend. Sorgen bereiten den Mitarbeitern von Müller jedoch immer noch die Sozialhilfeempfänger, hier liege die Quote bei besorgniserregenden 50 Prozent. Mit den aktuellen Sozialhilfebescheiden, die in diesen Tagen verschickt werden, gibt es noch einmal Informationen und die Aufforderung zur Antragsstellung...ausführlich in nnz-Archiv


Mutiert
Wer künftig in Nordhausen eine Ferienwohnung buchen will, der sollte sich die Flickengasse als neue Adresse merken. Dort sind in den zurückliegenden Wochen moderne Ferienwohnungen entstanden. Eigentlich lautet die Anschrift der Ferienwohnungen „Grimmelalle 2 d“, doch über die Zillestraße und Flickengasse kommt man in ein saniertes Gebäude, dessen Erdgeschoß sechs Ferienwohnungen vorbehalten ist. Der Ausbau der Wohnungen durch die Firma Axel Heck Immobilien ist weitestgehend abgeschlossen, in den nächsten Tagen soll die Möblierung komplettiert werden, verspricht die Geschäftsstellenleiterin der Touristinformation des Landkreises Nordhausen, Uta Hirselandt...ausführlich in nnz-Archiv
Autor: nnz

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